IHK Koblenz: Ex Hauptgeschäftsführer Podzun attackiert Kammer-”Präses” Sattler


Podzum, bis Dezember Hauptgeschäftsführer der IHK,  heizt die Debatt um die Rechtmäßigkeit der Wahlen der IHK Koblenz an. Anderen Dem Kammerpräsidenten Sattler und Mitgliedern des noch amtierenden Präsidiums wirft er vor, nach Formfehlern bei der Wahl zur Vollversammlung zu suchen, um ihre “Pöstchen” behalten zu können.

Was Podzun aus der Reserve lockte, war ein Bericht der FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG v. 08.01.2011.

Die FAZ berichtete  am Samstag von Bestrebungen von Unternehmern im Kammerbezirk , die Wahlen zur Vollversammlung der IHK Koblenz möglichst flächendeckend zu wiederholen. Der Wahlausschuss hatte zuvor in einem Schreiben an alle Kandidaten für das „Parlament der Wirtschaft“ einen Formfehler und „fehlende Transparenz“ beim Umgang mit 300 Reservestimmzetteln für jeden der 38 Wahlbezirke moniert.

Befürchtungen und Gerüchte um eine gezielte Wahlmanipulation scheinen da gar nicht so unbegründet.  Scheint doch wirklich merkwürdig, dass Podzu-kritische Bewerber, wie auch Präsident Sattler überraschend durchfielen. Und selbstverständlich befand der Wahlausschuss:„Der Nachweis der Wahlmanipulation konnte nicht geführt werden.“

Seither machen in der Wirtschaft Befürchtungen die Runde, die Wahl könne von der Kammerzentrale gezielt manipuliert worden sein – mit dem Ergebnis, dass Podzun-kritische Bewerber wie Präsident Sattler und mehrere Vizepräsidenten überraschend durchfielen. Der Wahlausschuss befand jedoch: „Der Nachweis der Wahlmanipulation konnte nicht geführt werden.“ Allerdings hält Podzun die Wahl für „anfechtbar“.

Podzun dazu in einer schriftlichen Stellungnahme:

„Auch wenn ich als Hauptgeschäftsführer mit der Durchführung der Wahl unmittelbar nichts zu tun hatte, so bin ich davon überzeugt, dass der Wahlausschuss und die Abteilung Zentrale Dienste alles richtig gemacht haben. Nach meiner Kenntnis (ich war nicht dabei) ist auch die Nutzung und Vernichtung der Reservestimmzettel durch die damit beauftragte Aktenvernichtungsfirma minutiös dokumentiert und professionell durchgeführt worden. Verwendete Reservestimmzettel wurden namentlich aufgelistet und dem Wahlausschuss mitgeteilt.

An Transparenz hat es nicht gefehlt. Schon im November war der Ablauf bis ins Detail festgehalten und nicht beanstandet worden. Warum sollten jetzt nachträglich reine Formfehler geltend gemacht werden?“ Podzun nimmt auch zur Wahlbeteiligung Stellung, die laut Wahlausschuss in einigen Wahlgruppen mit einem „überraschenden Ergebnis“ überdurchschnittlich hoch war: „Bei vergangenen Wahlen wurde immer wieder die niedrige Wahlbeteiligung bemängelt. Deshalb wurde auf Beschluss der Vollversammlung ein Callcenter eingesetzt, das auf die Wahl hingewiesen hat. Das Ergebnis ist eine Rekordbeteiligung, statt 14 000 in 2005 über 23 000 abgegebene Stimmen.“

Der langjährige IHK-Chef weiter:

„Viele Frauen und Wirtschaftsjunioren haben sich diesmal zur Wahl gestellt. Wirtschaftsjunioren haben ein Netzwerk und sind auch bekannt. Da wundert es nicht, wenn in diesen Wahlgruppen eine höhere Wahlbeteiligung erfolgt und junge Bewerber und auch Frauen erfolgreich sind, zumal andere Bewerber keine Eigenwerbung gemacht haben.“

Podzun hält es somit nicht für aussergewöhnlich, daß Präsident Sattler sowie die Vize-Präsidenten Bellersheim und Bott Wirtschaftsjunioren unterlagen.

Fazit: Wer nicht spurt, fliegt raus.  Leider ging der Plan von Podzun wohl nicht ganz auf und der Schuss ging nach hinten los.

Da können sich die Zwangsmitgklieder der Handwerkskammern ja ganz bersonnen in den Sessel lehnen. Denn bei den Handwerkskammer-Wahlen kann so etwas nicht vorkommen.

Dort wird erst gar nicht gewählt!

Zum FAZ-Artikel:

IHK Koblenz: Podzun greift Sattler an

Denn: Bei den Handwerkskammern findebn erst gar keine Wahlen statt.

Handwerkskammern als “demokratiefreie Zonen”

HWK Hamburg kümmert sich auch bei Wahlen nicht um Recht und Gesetz

LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern

Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .

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Comments
One Response to “IHK Koblenz: Ex Hauptgeschäftsführer Podzun attackiert Kammer-”Präses” Sattler”
  1. Opium_für´s_Volk sagt:

    Reserve-Stimm-Zettel !?!

    …was es nicht so alles gibt in Deutschland *staun*

    “Die Justiz ist mittlerweile auf eine Etage gezogen, auf der der Gerechtigkeit jeglicher Zutritt verwährt wird”

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