Handwerkskammer Oberfranken: Daten – Zahlen – Fakten – Wahlen (?) – Skandale (?)
Die Handwerkskammern in Deutschland. Von der Organisation her eine verschworene „Seilschaft“. Sie selbst halten sich für eine demokratische Institution. In einer Demokratie jedoch finden Wahlen statt. Bei den Handwerkskammern etwa auch? Wie sieht es mit den Finanzen aus? Die Geschäftsführergehälter, die Aufwandsentschädigungen für die Präsidenten? Viele HWK´n veröffentlichen nicht einmal einen abschließenden Jahresbericht über ihre Finanzen. Daher ist jeder Leser eingeladen mitzuhelfen die Informationen über die jeweilige Handwerkskammer zu aktualisieren, und zu verbessern. Teilen Sie dies in den Kommentaren mit.
Zusammengetragen im Februar 2010. Heute geht es um die
Handwerkskammer Oberfranken
Bundesland: Bayern
Handwerkskammer Oberfranken
Kerschensteinerstr. 7
95448 Bayreuth
Telefon: 0921 910 0
Telefax: 0921 910 309
E-Mail: info@hwk-oberfranken.de
Bei den 53 Handwerkskammern wurden seit 1953 zu den Handwerkskammerwahlen ganze drei Mal Wahlvorschläge zugelassen. Es fanden also lediglich drei Mal Briefwahlen statt.
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Siehe Video: Thema Handwerkskammer im Bundestag
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Demokratie ist für die Kammern ein Fremdwort.
Demokratische Wahlen? – Fehlanzeige !
Transparenz? – Fehlanzeige !
Kritische Fragen? – Unerwünscht !
Stand: 31.12.2009
Letzte Akualisierung: Februar 2012
| Geschäftsführer | |
| Hauptgeschäftsführer | 1 + 2 Stellvertreter Quelle |
| Präsidenten | 1 |
| Vizepräsidenten | 2 |
| Vorstand | 9 Quelle |
| Vollversammlungsmitglieder | 42 Quelle |
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Organigramm:
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| Wahlen: |
Wahlperiode 2009 bis 2014 „Friedenswahl“ Handwerkskammerwahl 2009 Aufforderung zur Einreichung von Wahlvorschlägen für die Wahl der Mitglieder der Vollversammlung … Sonntag, den 7. Juni 2009bestimmt.Bekanntmachung des Wahlleiters
einer Wahlhandlung nicht bedarf, wenn für den Wahlbezirk nur ein Wahlvorschlag zugelassen wurde, entfällt die für den 7. Juni 2009 angesetzte Wahl der Mitglieder der Vollversammlung der Handwerkskammer für Oberfranken und es gelten die auf dem nachstehenden Wahlvorschlag aufgeführten Bewerber als gewählt. |
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| Mitarbeiteranzahl | ??? jedoch Ansprechpartner |
| Mitgliederanzahl | 2009: 15.935 Betriebe2010: 16.0422011: 16.243 Quelle |
| davon zulassungspflichtige Betriebe |
2009: 10.515 2010: 10.507 2011: 10.564 |
| zulassungsfreie Betriebe |
2009: 2.661 2010: 2.725 2011: 2.818 |
| handwerksähnliche Betriebe |
2009: 2.758 2010: 2.810 2011: 2.864
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| Ausbildende Betriebe | |
| Eingetragene Ausbildungsverhältnisse |
2009: Neue 2.817 Gesamt: 7.273 2010: Neue 2.863 Gesamt 2011: Neue 2.883 Gesamt: |
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Finanzen:
Keine Angaben gefunden!!!! Das Volumen des Verwaltungshaushaltes der Handwerkskammer betrug im Jahr 2008 xxx € Damit sank zwar das Haushaltsvolumen im Vergleich zum Vorjahreswert um xxx EUR beziehungsweise um xxx Prozent. Beitragsaufkommen am Gesamthaushalt der Handwerkskammern beträgt xxx Millionen xx % .. Allein die Personal- und Verwaltungsausgaben werden mit xxx% angegeben. ( xxx € ) |
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| 180- € | |
| xx € | |
| xx,- € | |
| xx % | |
Zusatzbeitrag
| 1,7 % | bei einem Gewerbeertrag/Gewinn bis 52.000,00 Euro |
| 1.06 % | Gewerbeertrag/Gewinn bis 231.000,00 Euro |
| 0,86 % | vom 231.000,00 Euro übersteigenden Gewerbeertrag/Gewinn bis 435.000,00 Euro |
| 0,64 % | vom 435.000,00 Euro übersteigenden Gewerbeertrag/Gewinn |
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Zum Vergleich die Kammerbeiträge der Industrie- und Handelskammer ( IHK ) Oberfranken Bayreuth 2012
Natürliche Personen
Beitrag:
| 45,- EURO | mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, bis 30.000,00 €, |
| 90,- EURO | mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, über 30.001,00 € und bis 60.000,00 € |
| 150,- EURO | Kaufleute: mit einem Verlust oder mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, bis 60.000,00 |
| 240,- EURO | allen IHK-Mitgliedern:mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, von 60.001,00 € bis 120.000,00 € |
| 360,- EURO | allen IHK-Mitgliedern:mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, von 120.001,00 € bis 300.000,00 € |
| 600,- EURO | allen IHK-Mitgliedern: mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, über 300.000,00 € |
| Als Umlagen sind zu erheben 0,20 % des Gewerbeertrages bzw. Gewinns aus Gewerbebetrieb. Bei natürlichen Personen und Personengesellschaften ist die Bemessungsgrundlage einmal um einen Freibetrag von 15.340,00 € für das Unternehmen zu kürzen. |
Quelle: IHK Oberfranken Bayreuth
Die Beitragssätze aller IHK´n im Überblick bitte klicken Sie H I E R
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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert v. 06.12.2012
Unter anderem kassierten Präsidenten der sechs niedersächsischen Handwerkskammern als sogenannte Aufwandsentschädigung für ihr Ehrenamt bis zu 40.000 Euro/Jahr laut “Hannoversche Allgemeine Zeitung” für die Teilnahme an der Beerdigung der eigenen Sekretärin, und der Teilnahme an einem Spargelessen oder einer Weihnachtsfeier, die zum Teil stundenweise abgerechnet wurden. Den “Ehrenamtlichen” wird auch vorgeworfen, zu viele Stunden abgerechnet … Weiterlesen
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Nachlese zu den Dessauer Handwerksgesprächen in Bild und Ton – Teil I
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Skandale:
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Handwerkskammern “winden” sich aus der Verantortung
Am 07.12.2012 berichtete die “Hannoversche Allgemeine Zeitung” (HAZ) darüber, dass Handwerkskammerpräsidenten bis zu 40.000 EURO als sogenannte Aufwandsentschädigungen kassieren. Obwohl ein Ehrenamt eigentlich auch ehrenamtlich und somit unentgeldlich auszuüben ist. Der Clou: Ein Handwerkskammerpräsident soll 7,5 Stunden für die Beerdigung seiner eigenen Sekretärin abgerechnet haben. Ebenso sind Termine wie die Teilnahme an einem Spargelessen oder … Weiterlesen
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HWK Oberfranken: Weitere Attacken gegen Zwangsmitglied
Seit 2008 verweigert Hörgeräteakustikmeiter Horst Geuther, der ausser in Coburg auch noch Geschäftsstellen in Kronach, Lichtenfels und Bamberg betreibt, die Zwangszahlung an die Handwerkskammer Oberfranken. Nun scheint die Auseinandersetzung Greuther/Handwerkskammer zu eskalieren. “Nach meiner Verweigerung der Zahlung von Zwangsbeiträgen und der Abwehr der Gerichtsvollzieher versucht die HWK nun, über Kontenpfändung den Beitrag einzutreiben”, teilte der … Weiterlesen
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HWK Oberfranken schickt den “Pfandmeister”
Vor einigen Wochen berichtete KAMMERSPARTAKUS bereits über den Fall Horst Geuther.l Horst Geuther verweigert die Zahlungen der Zwangsbeiträge an seine Handwerkskammer Oberfranken. Geuther, der sich nicht grundlegend gegen die Existenz der Handwerkskammern äussert, jedoch die Zwangsmitgliedschaft in Frage stellt, könnte sich an die Zahlung des Grundbeitrags in Höhe von 180,- EURO noch “anfreunden”. Dass sich … Weiterlesen
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Mit einem Bein im Knast
Horst Gruter, Inhaber der Hörgeräte Geuter GdbR, verweigert seit zwei Jahren die Beiträge zur Zwangsmitgliedschaft in der Handwerkskammer Oberfranken. Nun droht ihm die Zwangsvollstreckung.
Obwohl sich die Zwangskammern insbesondere zu Jahresbeginn damit rühmen, dass ihre Mitgliederzahl gestiegen ist, wird sehr vorsätzlich verschwiegen, dass es sich bei den Mitgliedschaften in der Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer, Architektenkammer, Ärztekammer, etc. nicht um freiwillige, sondern um Zwangsmitgliedschaften handelt. Viele Hundert Tausend Handwerksbetriebe sind Zwangsmitglied einer Handwerkskammer. Leider wagen allerdings viel zu wenige sich dagegen zu wehren und auch an die Öffentlichkeit zu gehen. Auch aufgrund befürchteter Repressalien der Handwerkskammern. …weiterlesen
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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!
Umgehende Forderung bis dahin:
Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc …. Ohne Steuermittelunterstützng und ohne Zwangsmitgliedschaft.
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Lügen – Täuschen – Vertuschen

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