Umfrage: Mehrheit der Handwerker will den Kammerzwang nicht


Ein wohl repräsentatives Umfrageergebnis, passend zum Artikel des Vortags, das eindeutiger nicht hätte ausfallen können. Das es bei den Zwangsmitgliedern der Industrie- und Handelskammern nicht anders aussieht, davon ist wohl auch aller Wahrscheinlichkeit auszugehen.

Vom Dezember 2006 stammt eine jetzt bekannt gewordene Umfrage der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag, die sich u.a. mit der Pflichtmitgliedschaft in den Handwerkskammern bzw. der Doppelmitgliedschaft für die Handwerker in Handwerkskammer und Industrie- und Handelskammern beschäftigte.
Die Ergebnisse sind an Deutlichkeit nicht zu übertreffen. 79,2 % der Betriebe wollen die Pflichtmitgliedschaft nicht. Und hinsichtlich der Verpflichtung zu einer Doppelmitgliedschaft ist das Handwerk in Sachsen noch deutlicher: 98,6 % der Betriebe lehnt diese ab.
Schön wäre es, wenn nun die FDP, die sich als Vertreter der kleinen und mittelständischen Betriebe versteht, diesen deutlichen Wünschen des Handwerks auch auf Bundesebene endlich Taten folgen lässt.

Umfrageergebnis zur Pflichtmitgliedschaft

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Quelle: Bundesverband für freie Kammern

Ein nicht außergewöhnliches Beispiel, wie unserer Volks(ver)treter die Interessen der Wähler missachten!

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Kammerfunktionäre stellen Kammerzwang in Frage – verkrustete Strukturen

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Thema Handwerkammer im Bundestag – Johanna Voß

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern

Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .



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