Wir sind auch ein Stück Staat!


So beschreibt die Handwerkskammer Südwestfalen das Zwangskammersystem in BRD auf deren Web-Seite.

Zu unseren hoheitlichen Aufgaben gehören beispielsweise das Führen von Handwerksrolle und Lehrlingsrolle sowie die Regelung des Prüfungswesens.

Was sind hoheitliche Aufgaben?

Fragt die Handwerkskammer Mittelfranken sogleich auf deren Webseite und beantwortet sich die Frage auch gleich selbst auf deren Web-Seite.

Dazu gehören vor allem das Führen der Handwerksrolle und der Verzeichnisse gem. Anlagen B1 und B2 der Handwerksordnung, die Bestellung und Vereidigung von Sachverständigen, die Regelung und Überwachung der Berufsausbildung, das Führen der Lehrlingsrolle und die organisatorische Durchführung von Prüfungen, die Errichtung von Vermittlungsstellen zur Beilegung von Streitigkeiten zwischen Handwerkern und ihren Kunden sowie die Aufsicht über Innungen und Kreishandwerkerschaften.

Hiermit wäre eigentlich auch schon alles gesagt.

Aber was haben jedoch Arbeitsjubiläen, Betriebsjubiläen, silberner, Goldener Meisterbrief, Urkunden für Amtsträger …  mit hoheitlichen Aufgaben zu tun?  Die Handwerkskammer Aachen, zum Beispiel, hat extra für diese Aufgabengebiete je ein Ressort geschaffen, mit dem sich zudem  je ein Mitarbeiter beschäftigt. Also vier Mitarbeiter.

Hinzu kommen noch Ressorts wie Ausstellungen und Messen, Meisterfeier, Internetpräsentation der Handwerkskammer (Aachen) ( Wenn die Seiten wenigstens “gepflegt” würden ), Rechtsberatungen, etc. …  Die Liste liesse sich noch um etliches weiterführen.

Das trifft im Übrigen nicht nur auf die Handwerkskammer Aachen zu. Bei den Industrie- und Handelskammern herrscht ein nahezu identischer Zustand.

Die HWK Aachen bedarf für die Bewältigung dieser, für alle Mitgliedbetriebe “existenziell abhängigen”, Mammut-Aufgaben sage und schreibe 207 Mitarbeiter.  Für 15.905 Mitgliedbetriebe-

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Zum Vergleich die Handwerkskammer Hildesheim mit 118 Mitarbeitern und  8072 Mitgliedsbetrieben beziffert ihre Personalausgaben mit 57 % auf  7,325 Millionen EURO – Stand 2010.

Die Handwerkskammer Koblenz:   194  Vollzeit – Mitarbeiter und 19.543 Mitgliedsbetrieben – Stand 2010.

Und wie rechtfertigt die HWK Koblenz ihren Personalkostenanstieg in Höhe von 2,4 Millionen EURO innerhalb von zwei Jahren?  1 Haupt- und 3 Geschäftsführer !!

- 2008 / 10 Millionen    . 2010 / 12,4 Millionen EURO

Aber bedarf es für diese Aufgaben wirklich mehrere Präsidenten und Geschäftsführer?

Aufwendige Prachtbauten?

DIenstwagen?

Für die wenigen hoheitlichen Aufgaben, die den Kammern obliegen ist all dies nicht nötig. Kostensparender – auch für den Steuerzahler – und vor Allem effektiver wäre es,  in Rathäusern oder sonstigen öffentlichen Gebäude einige Büroräume zur Verfügung zu stellen. Zumal, alle Ansprechpartner unter einem Dach zusammengefasst wären. Frei nach dem Handwerkerslogan;

“Alles aus einer Hand”

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Zahlreiche Umfragen zum Thema Zwangsmitgliedschaft haben es belegt!

Die Wahlbeteiligungen bei den Industrie- und Handelskammern untermauern diese Tatsache.

IHK-Wahl Hannover 2012 mit 5,1 % Wahlbeteiligung.  -  Über 140.000 Mitgliedsbetriebe,  80 zu vergebene Sitze in der Vollversammlung – 120 “Bewerber”. -

Bei den Handwerkskammern fanden seit 1953 turnusgemäss lediglich drei Mal “Wahlen” statt.

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Wir brauchen keine Zwangsammern in BRD

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern

Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .



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