Handwerkskammer Cottbus und die (Zwangs?-)Kammerbeiträge


Aus dem Geschäftsbericht 2008 der Handwerkskammer Cottbus :

Die Handwerkskammern aus dem Osten machen es vor.

Die HWK Cottbus und Frankfurt/Oder „stehen“ zum Widerstand (?) der Mitgliedbetriebe und veröffentlichen  Zahlen.

Zitat aus dem Geschäftsbericht der HWK Cottbus 2008:

„Positiv konnte für das Haushaltsjahr 2008 festgestellt werden, dass die Zahl der Beitragsmahnungen -bei gestiegener Mitgliederzahl – leicht rückläufig ist. So sank die Zahl der Mahnungen von 5.265 auf 4.927, das sind 6,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Zahl der beizutreibenden Beiträge sank sogar um HWK Cottbus 22,4 Prozent von 778 auf 604.“

Screenshot

Quelle:

http://www.hwk-cottbus.de/download_script.php?datei=gb2008_online.pdf    ( Seite 9 )

Die Mitgliederzahl betrug 10.005.

Soll das etwa heissen, dass in 2007  ganze 50% ( 50 Prozent ) der Mitglieder erst aufgrund einer Mahnung zur Zahlung der Beiträge bereit waren?

Und bei 7,7 % der Mitglieder musste der Gerichtsvollzieher einschreiten?

Demokratische Wahlen fanden 2006 bei der HWK Cottbus nicht statt ( Friedenswahlen ).

Wahlbekanntmachung HWK Cottbus 2006

Quelle:

http://www.hwk-cottbus.de/magazin/0610/img/0610_Meld_Bekannt.pdf

Beitragsaufkommen am Gesamthaushalt der Handwerkskammern beträgt  22,8 %.

Allein die Personal- und Verwaltungsausgaben werden mit 44,1% angegeben.  ( 5.405.000 € )

Für alle Einzelunternehmen und Personengesellschaften wird vor der Berechnung des Zusatzbeitrages ein

Freibetrag von 24.500 € abgesetzt.

Natürliche Personen/Personengesellschaften ohne Beteiligung einer juristischen Person 180,- €  (zuzügl. Zusatzbeitrag )

Aus dem Geschäftsbericht der Handwerkskammer Frankfor/Oder:

Zum Kammerbeitrag 2008 wurden 238 Widersprüche und 575 Anträge bis zum 31.12.2008 eingereicht. Das war eine Entwicklung auf 104% gegenüber 2007.

Die Widersprüche und Anträge bezogen sich vorwiegend auf:

– Die wirtschaftliche Entwicklung

– Die Beitragshöhe

– Das Bemessungsjahr und die Bemessungsgrundlagen für den Zusatzbeitrag

– Beitragsbefreiungen und Herabsetzungen bei Neugründungen

– Eintragungen,Löschungen,Umgründungen und Insolvenzen

Es wurden 716 Widersprüche und Anträge positiv beschieden, dazu korrigierte Beitragsbescheide erstellt, Stundungen oder Ratenzahlungen gewährt. In 97 Fällen wurden die Widersprüche und Anträge abgewiesen. Am Jahresende waren noch 111Widersprüche und Anträge in Bearbeitung.

Angaben über die Wahlen bei der HWK Frankfurt/Oder?

Quelle:

http://www.hwk-ff.de/uploads/media/GB-2008.pdf ( Seite 18 )

Screenshot HWK Frankfurt-Oder

Die Beitragseinnahmen im Jahre 2008 betrugen insgesamt 3,664 Millionen EURO, das ist eine Entwicklung auf 102,6 % gegenüber 2007.

Beitragsaufkommen am Gesamthaushalt der Handwerkskammern 28,5  %

Personalsaugaben, einschl. ehren- und nebenamtliche Aufwendungen: 5.536,800 EURO  ( 43,3 % )

Quelle:

http://www.hwk-ff.de/uploads/media/GB-2008.pdf ( Seite 18 )

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Aufruf zum Boykott Handwerkskammer-Beitrag   v. 04.01.2015

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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    • Kammerspartakus unterstützt den Bundesverband für freie Kammern im Kampf gegen den Kammerzwang
      Unterstützen auch Sie den BffK. Ab 50,- € im Jahr ( Betrag wird direkt mit dem BffK ausgehandelt ) veröffentlicht Kammerspartakus Ihr Firmenlogo mit Verlinkung zu Ihrer Website Auf der Startseite von KAMMERSPARTAKUS.
    • BEREITS BETEILIGT HABEN SICH

                                                                                                                                                                        

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Comments
One Response to “Handwerkskammer Cottbus und die (Zwangs?-)Kammerbeiträge”
  1. heizer1960 sagt:

    die machen solange bis es wieder ein paar Sesselpupser an den Kragen geht !!

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