Präsident der Handwerkskammer Hannover stellt Insolvenzantrag


In Hannover besteht bereits seit 4 Generationen der Familienbetrieb der Firma Walter Heitmüller Sanitärinstallation GmbH. Nächstes Jahr ( 2011 ) stünde die Feier zum 150-jährigem Bestehen an. Allerdings läuft nun beim Amtsgericht Hannover ein vom Firmenchef Walter Heitmüller selbst gestelltes Insolvensantragsverfahren ( Az.: 904 IN 558/10 ) der Firma Heitmüller Sanitärinstallation.

Das Sahnehäubchen an der Sache: Heitmüller ist amtierender Präsident der Handwerkskammer Hannover

Das Sahnehäubchen: Heitmüller ist amtierender Präsident der Handwerkskammer Hannover.  In dieser Funktion vertritt er rund 18200 Betriebe mit 103000 Mitarbeitern.

( Soweit man überhaupt von Interessenvertretung sprechen kann. Es handelt sich hier doch wohl um „Zwangsmitglieder“.

Der immer noch amtierende Kammerpräsident und Firmeninhaber Heitmüller, bestätigt den Sachverhalt. Es sei tragisch und fiele ihm auch nicht leicht. Billig-Konkurenz aus dem Osten hätte ihm keine Wahl gelassen Immer öfter verlor die Firma Heitmüller Sanitär GmbH Aufträge an Ost-Firmen, wo ja bekanntlich andere Tarivverträge und Regeln gelten.

Trottzdem gibt Heitmüller nicht auf.

Der Unternehmer will sein Unternehmen im kleinen Stil mit 4 bis 5 Mitarbeitern weiterführen. Es liege ihm auch sehr am Herzen die anderen Angestellten in anderen Firmen unterzubringen.

Liefernten-Rechnungen, so verspricht Heitmüller, sollen auf jeden Fall beglichen werden.

Bei einemTankstellen-Pächter stehen noch 14.000 EURO aus.

Trotz alledem: Heitmüller hält an seinem Handwerkspräsidenten-Pöstchen fest.

„Es gehört das Positive und das Negative zum Unternehmertum dazu.“

Ist es nicht seltsam? Warum konnten seiner Firma nicht die doch so hochgelobten Berater der Handwerkskammer aus der „Patsche“ helfen?

Quelle:    Bild.de v. 01.08.2010

Zur Information:

Die Handwerkskammer Hannover hat bei  105,- EUR  Grundbeitrag mit 9,5 % den höchsten Zusatzbeitrag. ( Stand 2009 )

http://www.hwk-hannover.de/viewDocument?onr=23&id=1141

Wahlperiode 2009 – 2014

„Friedenswahl“

Amtliche Bekanntmachung – Wahlergebnis

Wahl zur Vollversammlung der Handwerkskammer Hannover Im Norddeutschen Handwerk vom 5. März 2009 (Ausgabe 5/09) habe ich die Wahlvorschlagslisten für die Vollversammlungswahl der Handwerkskammer Hannover veröffentlicht. Heute gebe ich bekannt, dass die dort aufgeführten Bewerberinnen und Bewerber mit Wirkung vom 22. März 2009 als gewählt gelten.

Hannover, 23. März 2009

Eric Oehlmann – Wahlleiter –

Meldung NORDDEUTSCHES HANDWERK Ausgabe 07 / 2009

http://www.hwk-hannover.de/viewDocument?onr=23&id=915

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Comments
One Response to “Präsident der Handwerkskammer Hannover stellt Insolvenzantrag”
  1. Hans-Joachim Ebel sagt:

    Ich wünsche Herrn Heitmüller ein glückliches Händchen und starke Nerven seine Firma durch die Wogen einer Insolvenz zu schippern und am Ende mit kleiner Mannschaft wieder durchzustarten.
    Die Amerikaner sind hier den Deutschen meilenweit voraus, wenn sie gestrauchelte Unternehmer, die wieder aufstehen, allen Respekt zollen. In Deutschland werden neben der gezeigten Mißachtung noch jahrelang Knüppel zwischen die Beine geworfen. Banken weigern sich beispielsweise noch 10 Jahre nach einer abgeschlossenen Insolvenz einen Dispokredit zu gewähren, ganz zu schweigen von Investitionskrediten!

    Volle Kraft voraus heist für Heitmüller aber auch: Niederlegung seines Präsidentschaftsamtes bei der HWK! Dann kann er sich seiner neuen Aufgabe 100%-ig widmen.

    Damit hier kein Missverständnis aufkommt:
    Ich bin entschiedener Gegner jeglichen Kammerzwangs. Insbesondere der Zwang, bei mindestens einer Kammer Mitglied zu sein, ist menschenunwürdig; eine Insolvenz, wie sie in Deutschland gehandhabt wird, mit allen sozialen und persönlichen Folgen ebenso!

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