Sinn und Unsinn von Millionen-Investitionen in Zwangskammereinrichtungen 30.3.2010


Ein Artikel aus dem Kammerwatch-Blog:

Sinn und Unsinn von Millionen-Investitionen in Zwangskammereinrichtungen

Ein Blick hinter die Fassade der Zwangskammer-Gutmenschen.

Man liest es immer wieder. Die Kammern investieren Millionen in Bildungsstätten. Die (Steuer-)gelder sprudeln. Konjunktur-Paket I, Konjunktur-Paket II,…

Gegen Investitionen in Bildung und Ausbildung ist generell nichts einzuwenden. Was mich allerdings wütend macht: Wo sind die Auszubildenden, die sich in diesen „utopischen“ Ausbildungsstätten unterweisen lassen sollen?

Bundesweit, und dies ist ja eine Tatsache, gibt es einen Nachwuchsmangel. In den Schulen wie auch in den Ausbildungsbetrieben. Die Kammern jammern täglich darüber.

Das Handwerk bemängelt die Ausbildung in den Schulen. Die künftigen Auszubildenden können weder richtig lesen noch schreiben noch rechnen, so die Aussagen der Kammer-Gurus. Was aber macht man in diesem Land? Man lässt die Schulen regelrecht verfallen!

Und dann werden auch noch ohne Sinn und Verstand Millionen Euro in Ausbildungsstätten gesteckt, für die es mangels Nachwuchs gar keine Nachfrage gibt. Warum handelt man wohl so?

Es gibt ja für solche „Vorwände“ allerlei Zuschüsse, Subventionen, Entschuldigung – Zuwendungen ist ja das Zauberwörtchen – Gelder vom Land, Bund und der EU. Konjunkturpaket ist auch so ein Zauberwörtchen. Und für den „guten Zweck Kammern“ werden problemlos immer wieder einmal ein paar Milliönchen locker gemacht.

Die Kammern, egal ob HWK, IHK oder sonst eine Zwangskammer, haben ja den besten Draht und die besten Beziehungen zu den schier unermässlichen Geldtöpfen – schließlich halten sie dauerhaft gut dotierte Pöstchen für „ausgemusterte“  Politiker frei, bis mal wieder einmal ein solch KoryphäeKoryphäe  weich fallen soll.

Und das Feine daran:

Niemand, aber auch wirklich niemand kontrolliert, wofür die Gelder tatsächlich verwendet werden. Springt vielleicht auch noch ein Dienstwägelchen der S-Klasse heraus? „Dienstreise“ mit auserwählten Gästen inclusive? Ist dadurch die ein oder andere Selbstbeweihräucherungsveranstaltung gesichert? Beantwortet werden diese Fragen immer nur im Nachhinein – wenn die Staatsanwaltschaft den „Kammerfürsten“ Betrug nachweist. Dann ist das Kind aber schon wieder einmal in den Brunnen gefallen.

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert   v.08.12.2012

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Handwerkskammer Niederbayern – Mal eben 30 Millionen Euro   v. 25.02.1013

Handwerkskammer Kassel: Subventionen wachsen auf den Bäumen – 28 Mio-Investition   v. 14.12.2012

Handwerkskammer investiert 38 Millionen   v. 07.12.2012

Bielefelder Handwerkskammer als Subventionsmillionäre   v. 15.11.2011

Sinn und Unsinn von Millionen-Investitionen in Zwangskammereinrichtungen 30.3.2010

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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