Besoldung / Gehalt Geschäftsführer Handwerkskammer?


Dies sind Schlagwörter nach denen ständig gegoogelt wird und deren Frage immer wieder an KAMMERSPARTAKUS gestellt wird. Während der Bundesverband für freie Kammern es geschafft hat die Geschäftsführer-Gehälter der IHKn zumindest teilweise zu hinterleuchten, sind die Handwerkskammern (leider) immer noch ein Schwarzes Loch. Fort Knox ist eine marode Zigarrenkiste gegen das,  von KAMMERSPARTAKUS bezweifelte, sich als  selbst legitim bezeichnendes Organ,  „Gebilde“ Handwerkskammer.

Wie hoch ist denn nun aber eigentlich die sogenannte „Vergütung“ eines Hauptgeschäftsführers/ einer Hauptgeschäftsführerin einer Handwerkskammer?  Bei den IHKn gehen die Gehälter in den sechstelligen Bereich. Man munkelt gar von bis zu 600.000,- EURONEN  Jahresgehalt eines Hauptgeschäftsführers.

Ganz offensichtlich wohl auch mit gutem Grund.  Werden die Zwangsmitglieder doch skrupellos und ohne Rücksicht auf deren geringen Einnahmen mit allen Mitteln zur Zahlung gezwungen. Leider unter dem Deckmantel, die Kammern seien „demokratisch“ legitimiert.

Von wem eigentlich legitimiert? und von wem eigentlich demokratisch legitimiert? Die Kammern kennen keine Demokratie. Es finden zwar „intern“ sogenannte„Wahlen“statt, so z.B. die Wahlen des Präsidenten, jedoch hat niemand diejenigen –  nämlich die Vollversammlungsmitglieder  –  gewählt, die sich herausnehmen im Namen der Zwangsmitglieder ein Kammeroberhaupt zu „bestimmen“, was von den Betroffenen (Kämmerlinge und Vollversammlungsmitglieder ) wiederum  fälschlicher Weise als demokratische Wahl vorgegaukelt wird.

Aber zurück zum Thema:

Tischlermeister Michael Pramann führte im Januar 2009 ein persönliches Gespräch mit der Hauptgeschäftsführerin der Handwerkskammer, Jutta Schwarzer, der, nachdem Ihr nichts weiter einfiel als das Äußere von Herrn Pramann zu monieren, ihn des Büros verwies. Dennoch, da auch das Thema Geschäftsführergehalt angesprochen wurde, dass Frau Schwarz selbstverständlich bis heute als Ihr Geheimnis behütet, verwies Sie lediglich darauf, daß Sie nach dem Beamtenrecht bezahlt würde.  Zu bemerken sei jedoch, dass selbst Beamte mittlerweile Einschnitte hinnehmen mußten. Nicht allerdings, jedoch die Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammern und der Industrie-und Handelskammern.

So wie ein Kammer-( Haupt-) Geschäftsführer seinen „Arbeitsalltag“ verbringt – ohne Verantwortung und mit dem Geldern von Zwangsmitgliedern Jonglierend – so seelenruhig möchte sicher so mancher, und nicht nur Selbstständige gerne nur einmal seinen Urlaub verbringen! …. Und wird auch noch fürstlich dafür entlohnt.

Nun einmal ein wenig recherchiert:

So werden Hauptgeschäftsführer einer Handwerkskammer nach B 4 mit einem Grundgehalt ( Grundgehalt, wohlbemerkt ) von 7.147,88,- Euro bemessen. Zuzüglich diverser Aufwandsentschädigungen, deren tatsächliche Verwendungen und Höhe selbstverständlich ebenso als streng geheimes Staatsgeheimnis, Top-Secret gehütet werden, sowie Dienstwagen – wohl mindestens der gehobenen S-Klasse, bei den IHKn sollen auch gar 12-Zylinder BMW als „Droschke“ dienen –   Reisekosten, etc. , etc.

Man kann jedoch frohen Mutes davon ausgehen, dass diese 7147,88- Euro als sehr bescheiden anzusiedeln sind.  Denn offiziellen Presseberichten zufolge soll der Hauptgeschäftsführer der HWK Trier gerade mal mit „mageren 7.500,- EURO seinen bescheidenen Lebensunterhalt bestreiten müssen. Die tatsächliche Gage dieser „Gilde“ dürfte sich jedoch realistisch gesehen um die 11.000 Euro (zuzügl. „Zulagen“?) beziffern. Die Handwerkskammern sind gerne gefordert dies durch konkrete und nachprüfbare Belege zu widerlegen. Kassierte doch ein ehrenamtlicher Kammerpräsident in Niedersachsen bereits fast 4.000 EURO/Monat für angebliche Aufwandsentschädigungen.

Zitat vorletzter Absatz:

„Finanziell würde sich der HWK-Job für Bitter lohnen. „Er bekäme deutlich mehr als die rund 7500 Euro monatlich, die er jetzt verdient, sagt ein Insider.“…

– Nun einmal ehrlich, liebe Zwangskammergeschädigten: Weihnachten, das Fest der Liebe und des Schenkens, steht vor der Tür. Verdient so ein Kämmerling nicht  mindestens unser wirklich aufrichtiges Mitleid? –

Es konnten allerdings keine Dementis der HWK Trier recherchiert werden.

Jeder Handwerker und Selbstständige möge sich daher selbst ein Bild davon machen, wie die Realität aussieht, und ob es sich lohnt, diese Zwangsvereinigung weiter zu finanzieren.

Das alte Jahr 2010 ist in ein paar Tagen Geschichte. Die Beitragsbescheide werden uns jedoch ins neue Jahr 2011 weiter verfolgen. Einige Kammern haben schon jetzt Beitragserhöhungen beschlossen. Weitere werden mit Sicherheit folgen. So die Handwerkskammer OWL und die Handwerkskammer Trier , die gleich 60% Beitragserhöhung beschloss.

Und hier ein Auszug aus der KONTRASTE-Sendung v. 04.12.2008, der wohl auch auf die Handwerkskammern übertragbar ist.  denn in Sumpf und Filz sind diese beiden dubiosen Organisationen kaum zu unterscheiden.

Wie dreist so manche Industrie- und Handelskammer mit dem Geld ihrer Pflichtmitglieder umgeht, zeigt auch der Fall der IHK Lüneburg-Wolfsburg. Hier gönnt man sich satte Pensionen. Über Jahrzehnte hat diese IHK an ihre Mitarbeiter großzügig Wohltaten in Sachen Altersversorgung verteilt: Bei einem Nettogehalt zum Beispiel von 3265 Euro hat ein IHK-Mitarbeiter als Rentner mehr im Geldbeutel als vorher. In diesen Genuss werden noch viele IHK-Angestellte kommen. Und auch die IHK-Führungskräfte haben es besonders gut: Ihre Pensionen orientieren sich an der Beamtenversorgung. Aber während Beamte seit langem viele Kürzungen hinnehmen mussten, gilt das nicht für die IHK-Führungskräfte. Sie genießen weiter die üppigste Versorgung – ohne Abstriche. Die IHK Lüneburg-Wolfsburg hat dabei aber offenbar vergessen, dass man die satten Pensionen auch irgendwann bezahlen muss. Auf der Kammer lasten immerhin 20,9 Millionen Euro Pensionsverpflichtungen. (anziehen) Xxxxxxx Xxxxx war Hauptgeschäftsführer der IHK Lüneburg-Wolfsburg. Was er da vorfand, war in seinen Augen ein Sanierungsfall.

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Aufruf zum Boykott Handwerkskammer-Beitrag   v. 04.01.2015

Handwerkskammer Koblenz – Monatlich 3.780 EURO plus … für´s lukrative Präsidenten-Pöstchen    v. 01.03.2014

Gericht erklärt IHK-Beitrag für rechtswidrig    v. 07.12.2013

Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern: doppelt abgezockt   v. 28.04.2013

Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als „Aufwandsentschädigung“ für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Beiträge für Handwerker viel höher als für IHK-Mitglieder   v. 23.10.2012

Die Handwerkskammern in BRD: Ein dunkles Kapitel in Kammerland   v. 17.10.2012

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Realität eines Unternehmers

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Siehe auch:

HWK/IHK: Millionen-Konzerne zahlen nur Grundbeitrag

Verschwiegene Geschäftsführer-Gehälter: Ein leidiges Thema   v. 27.08.2010

Transparente Zahlen – Endlich – Die Handwerkskammer Konstanz als Musterbeispiel   v. 14.01.3011

Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als „Aufwandsentschädigung“ für´s Ehrenamt kassiert   v. 08.12.2012

Realität: Rassisten und Rechtsextremisten in den (Zwangs-) Kammern   v. 24.02.2014

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Lügen – Betrügen – Täuschen – Vertuschen

Logo Handwerkskammer

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützng und ohne Zwangsmitgliedschaft.

LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Comments
2 Responses to “Besoldung / Gehalt Geschäftsführer Handwerkskammer?”
  1. heizer1960 sagt:

    Hat dies auf Mein Web 2.0 – Weltweit und ich rebloggt und kommentierte:
    Handwerker steht auf und wehrt euch gegen die Zwangskammermafia ! Macht endlich Schluss mit diesen Vebrechern gegen uns Handwerker. Diese faule Gesindel soll anständiger Arbeit nach gehen !! Boykottiert die Beiträge und vereint euch gegen die Abzocker !!!

  2. Michael Bätjer sagt:

    Ich habe eine Petition bei avaaz verfasst.

    Es wäre auch wichtig, die Petition ggf. an Andere weiterzuleiten um sie bekannt zu machen.

    Sie heißt: Abschaffung der Kammerpflicht der deutschen Handwerkskammern.

    Mir ist dieses Thema sehr wichtig, und mit Eurer Hilfe können wir wirklich etwas bewegen! Jede Unterschrift bringt uns unserem Ziel von 100 Unterschriften näher. Könnt ihr mir helfen und meine Petition unterzeichnen?

    Hier könnt ihr mehr erfahren und auch direkt unterschreiben:

    http://www.avaaz.org/de/petition/Abschaffung_der_Kammerpflicht_der_deutschen_Handwerkskammern/?launch

    Bitte leitet den Link zur Petition nach dem Unterschreiben auch an Eure Freunde weiter.

    Herzlichen Dank,
    Michael Bätjer – michaelb@tjer.de
    Grimmstraße 4 – 22589 Hamburg
    040 870 07 780

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