Hauen wie die Kesselflicker


Ein alter Spruch aus dem Volksmund. Aber so weit ist es (leider ) noch nicht. IHK gegen IHK. Und alles unter dem Dach und der „goldenen“ Fassade des DIHK. Was dieser wohl dazu sagt, wenn plötzlich Uneinigkeit unter den sonst so harmonisierenden Kammern herrscht. So geschehen unter den Industrie- und Handelskammern  im Rhein-Main-Gebiet.

Als Konflikt zwischen Industrie und Handelskammer drückt sich die FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG. diskret aus. Dennoch ein Kompliment an die Berichterststtung der FAZ im wohl auch im Namen aller Zwangsmitglieder. Ein seltenes Ereignis, dass das Herz eines jeden Zwangsmitglieds höher springen lässt. Nicht ungewöhnlich, sondern eher an der Tagesordnung, dass die zwangszahlenden Mitglieder, die nicht einmal freiwillig dieser „Organisation“ angehören, von den Entscheidungen ausgeschlossen werden. Die Entscheidungsträger, sprich die finanzstarken Mitglieder haben in Ihren Logen-Plätzen das Sagen. In den Logenplätzen der Vollversammlungen und Gremien, die nur „auserwählten“ Mitgliedern zustehen.

Uneinigkeit im Rhein-Main-Gebiet? Und dies kurz vorm Neujahrsempfang, wo sich die Kammern, wie alljährlich, der Politik anbiedern. Oder biedert sich etwa die Politik den Kammern an? Nun, bei in diesem Lande  wohl durchweg bestenfalls als mittelmäßig zu bezeichnenden Politikern verwundert es niemanden. Vielleicht ist ja nach „Abschluß“ der sogenannten politischen „Karriere“ ein Pöstchen bei einer Kammer zu ergattern.

Zum Thema:

Walter Müller Präsident der IHK Frankfurt will dass Zusammenarbeit erzwungen werden kann, sprich die von der Landesregierung geplante Novellierung des Ballungsgesetzes gehe nicht weit genug.

Nun, reden die Kammern nicht ständig von Bürokratieabbau? Gegen eine Zusammenlegung der Kammern wird sich allerdings gewehrt. Aus gutem Grund.  Sind die gut bezahlten „Schlummerpöstchen“ in Gefahr?  Das muss nicht sein. In Niedersachsen z.B wurden vor Jahren  die Bezirksregierungen abgeschafft. Nur: Es hat bisher niemand bemerkt. Niemand beschwerte sich über Verlust des Arbeitsplatzes oder Gehaltskürzungen.

Was die „Kooperationen“ im Rhein-Main-Gebiet betrifft, so . hatten sich die Industrie- und Handelskammern Darmstadt, Offenbach und Hanau hatten sich bereits Mitte Dezember von der Frankfurter Kammer abgesetzt,

Am Donnerstag, d. 06.01.2011 reihte sich Gerd Eckelmann, Präsident der IHK Wiesbaden, in die Reihe der Kritiker der Frankfurter Kammerpolitik ein. „Einen zentralistischen Mehrzweckpflichtverband, der die Zusammenarbeit in der gesamten Region Frankfurt/Rhein-Main regulieren soll, lehne ich ab“, sagte der Unternehmer. „Ich begrüße, dass im Regierungsentwurf eines Gesetzes über die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main die Freiwilligkeit der Zusammenarbeit in unserem IHK-Bezirk beibehalten wird.“

Schon recht kurios und alle Zwangsmitglieder verspottend und verhöhnend , wie leichtfertig dieser Mann ( Kammerpräsident Gerd Eckelmann ), das zarte Wörtchen FREIWILLIGKEIT, was ebenso wie Demokratie und Meinungsfreiheit wie eine zarte Blume behandelt und gepflegt gehört, verhonepiepelt.

Fazit: Bedauernswert seien von dieser Seite aus alle Zwangsmitglieder der Industrie. und Handelskammern. Zwangsmitglieder der Handwerkskammern jedoch haben das Joch eines ganz anderen Kalibers zu tragen. Allerdings sehr bedauernswert sind all diejenigen die sich mit beiden Zwangsorganisationen herumplagen müssen.

Daher sei „Kampf den Kammern angesagt!

LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Comments
One Response to “Hauen wie die Kesselflicker”
  1. hans sagt:

    dient es der Aufklärung, jeden Schwachsinn einen Sinn abzutrotzen.
    Die Kammern kritisieren schlechte Bedingungen für Selbstständige, klar.
    Sie erpressen mehr, desto mehr verdient wird. Der Rest ist Propaganda.
    Der Rest ist Heuchelei für Aussenwerbung, die niemanden interessiert.
    Die Kammern sind eine politische Erfindung. Diese Nutzniesser befruchten
    sich gegenseitig wenn unter dem Strich Profit generiert wird.
    Übertragbar zum Beispiel auf die „unabhänge Verbraucherplattform“Verivox, bei
    Stromerhöhungen. Leute wechselt euren Anbieter, schreien die Medien im Gleichklang.
    Pustekuchen! Verivox kassiert bei jeder Knalltüte Provision. Wenn wie bei der
    letzten Erhöhung über 300 Anbieter Ihre Tarife anheben, dann haben wir sowieso
    keinen Wettbewerb, sondern Monopoly. Das ist auch das Prinzip
    der Kammern; die systematische Verdummbeutelung der Öffentlichkeit. Wobei die
    Öffentlichkeit auf Ihre Sponsoren und Leidtragenden beschränkt bleibt.
    Die Kammern kann man nicht mit demokratischen Mitteln abschaffen, denn Sie und Ihre Spielgefährten der Politik hebeln demokatische Spielregeln zunehmend aus.
    Letztes Beispiel :die Zwangsgebühr für das mittlerweile öffentlich rechtliche Mottenprogramm der
    Sendeanstalten. Es sind genau diese exorbitant hohen Gagen für durchschnittliche Intendanten
    wiel Piehl (WDR)und Konsorten oder Jauch, Beckmann, Schmidt oder wie sie alle heissen, für deren Auskommen ich nicht mal ein Fischbrötchen abkaufen würde.

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