„Für die Freiheit zur Not in den Knast“


Unternehmer outen sich öffentlich als Zahlungsverweigerer bei den IHK’n

Meerbusch – Für die Befreiung von der IHK-Zwangsmitgliedschaft würden bisher (die Zahl wächst ständig)) 41 deutsche Unternehmer sogar in den Knast gehen. Sie kämpfen seit Jahren gegen die Zwangsmitgliedschaft in der Industrie- und Handelskammer. Alle Proteste verliefen bislang erfolglos.

Auf der Seite http://www.kammerboykott.com haben sie sich als Zahlungsverweigerer geoutet. Sie wollen die Kammerbeiträge künftig nicht mehr freiwillig bezahlen, sondern lassen es auf eine Kontopfändung oder mehr ankommen.

Unter dem Motto „Freiheit statt Zwang“ findet am 3. November 2007 um 12.00 Uhr vor dem Gebäude der IHK in Stuttgart ein Treffen der Verweigerer statt, die Presse ist hierzu herzlich eingeladen. Es wird ein repräsentativer Teil der (bisher ) 41 Verweigerer anwesend sein und gerne ihre Motive erläutern. Damit wollen sie gegen die Zwangsmitgliedschaft bei den IHK’n demonstrieren und plädieren dafür, dass diese abgeschafft und die Kammermitgliedschaft künftig freiwillig wird, wie in den meisten anderen europäischen Ländern auch.

Die Zahlungsverweigerung ist ein legitimes Mittel, um auf etwas aufmerksam zu machen, was einem nicht gefällt. Es ist einfach passiver Widerstand. Einer der Teilnehmer – Ulrich Britzelmair aus Sielenbach – wehrt sich auf diese Weise seit 1999 gegen die Zwangsmitgliedschaft. Nun hat kürzlich die Kammer sein Konto gepfändet und die rückständigen Beiträge geholt.

Dadurch angeregt begannen Axel Ulrich aus Allensbach und Heinrich Vetter aus Meerbusch einen alten und naheliegenden Gedanken an ein öffentliches Outing zu spinnen. Für die Befreiung von der IHK-Zwangsmitgliedschaft würde auch Karl Dörr aus Möglingen (Kreis Ludwigsburg) in den Knast gehen. Der 63-jährige Geschäftsführer der über 100 Jahre alten Christian Tanner GmbH kämpft seit Jahren gegen die Zwangsmitgliedschaft in der Industrie- und Handelskammer.

Alle Proteste verliefen bislang erfolglos, jetzt ist Dörr zum Äußersten bereit: „Ich werde an die IHK nur noch den Grundbeitrag entrichten. Sollte die IHK versuchen, mit Zwangsmaßnahmen gegen mein Unternehmen vorzugehen, bin ich auch bereit, eine Gefängnisstrafe einzugehen.“

Die mittelständischen Unternehmer lehnen die Industrie- und Handelskammern keineswegs ab, sondern die Zwangsmitgliedschaft per IHK-Gesetz und fordern auch die Privatisierung und Entbürokratisierung der IHK’n in Deutschland. Sie sind strikt gegen den Beitrittszwang querbeet für alle Gewerbetreibenden, verbunden mit Zwangsbeiträgen. Die Zwangsmitgliedschaft verstösst gegen das Grundgesetz, wonach niemand gegen seinen Willen Mitglied in einem Verein sein/werden darf. Über. 90% der Unternehmer lehnen die Zwangsmitgliedschaft als unerwünscht, überflüssig und hemmend ab, die miserable Wahlbeteiligung bei allen Vollversammlungswahlen, meist deutlich unter 10%, sind ein mehr als deutliches Signal für die strikte Ablehnung der Zwangs-IHK´n!

 

Aufruf zum Boykott Handwerkskammer-Beitrag

Kontakt:

Arbeitsgemeinschaft Kammerboykott

Heinrich Vetter – Meerbusch Tel.: 02159-2388 eMail: heinrich.vetter@vetter-metallwaren.de

Axel Ulrich – Mammern Mobil: 0171 6907269 eMail: axel.ulrich@nouveda.com

Ulrich Britzelmair – Sielenbach Mobil.: 0171-69 30 39 4 eMail: nc_service@t-online.de

Karl Dörr – Möglingen Tel. 07141-491060 – karl.doerr@gmx.de

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Quelle: Pressetext.de

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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