Handwerkskammer Berlin: Daten – Zahlen – Fakten – Wahlen (?) – Skandale (?)


Die Handwerkskammern in Deutschland. Von der Organisation her  eine verschworene „Seilschaft“. Sie selbst halten  sich für eine demokratische Institution. In einer Demokratie jedoch finden Wahlen statt. Bei den Handwerkskammern etwa auch? Wie sieht es mit den Finanzen aus? Die Geschäftsführergehälter, die Aufwandsentschädigungen für die Präsidenten? Viele HWK´n veröffentlichen nicht einmal einen abschliessenden Jahresbericht über ihre Finanzen. Daher ist jeder Leser eingeladen mitzuhelfen  die Informationen über die jeweilige Handwerkskammer zu aktualisieren,  und zu verbessern. Teilen Sie dies in den Kommentaren mit.

Zusammengetragen im Februar 2010. Heute geht es um die

Handwerkskammer Berlin

Bundesland: Berlin

http://www.hwk-berlin.de

Handwerkskammer Berlin
Blücherstraße 68
10968 Berlin
Telefon: 030 – 259 03 01
Fax:      030 – 259 03 235
E-Mail: info(at)hwk-berlin.d

Impressum

Zahlen über einen Jahresabnschluss konnten nicht ermittelt werden! Die Kammer wird ihre Gründe dafür haben. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts.

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Bei den 53 Handwerkskammern wurden seit 1953 zu den Handwerkskammerwahlen ganze drei Mal Wahlvorschläge zugelassen. Es fanden also lediglich drei Mal Briefwahlen statt.

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Siehe Video: Thema Handwerkskammer im Bundestag

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Demokratie ist für die Kammern ein Fremdwort.
Demokratische Wahlen? – Fehlanzeige !
Transparenz? – Fehlanzeige !
Kritische Fragen? – Unerwünscht !

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Aufruf zum Boykott Handwerkskammer-Beitrag

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Stand: 31.12.2009

Letzte Aktualisierung : Februar 2012 – KEINE Angaben über aktualisierte  Wirtschaftszahlen der HWK Berlin!

Geschäftsführer 1   Quelle
Hauptgeschäftsführer 1   Quelle
Präsidenten 1   Quelle
Vizepräsidenten 2
 Vorstand Quelle
Vollversammlungsmitglieder 51
Wahlen:

Wahlperiode 2009 – 2014 Quelle

Die neuen Mitglieder der VollversammlungInhaltsverzeichnis Quelle

Der Artikel zur Wahlbekanntmachung wird jedoch nicht mehr veröffentlicht.  Quelle

Mitarbeiteranzahl  ???    jedoch Ansprechpartner lt. Web-Seite:   150
Ausschüsse BerufsbildungsausschüsseRechnungsprüfungsausschussGewerbeförderungsausschuss http://www.hwk-berlin.de/ueber-uns/organe-ehrenamt/ausschuesse.html

Organigramm:

https://www.hwk-berlin.de/ueber-uns/die-handwerkskammer/organigramm.html

Mitgliederanzahl

2008:  32.807  Betriebe   Quelle

2009:  31.575  Betriebe

2010:  30.705  Betriebe    Quelle

davon zulassungspflichtige Betriebe

2008:  15.788         Anlage AeT  einfache Tätigkeiten  232

2009:  15.502         Anlage AeT  einfache Tätigkeiten  243

2010:  15.293         Anlage AeT  einfache Tätigkeiten  229

zulassungsfreie Betriebe

2008:  7.184

2009:  7.041

2010:  6.924

handwerksähnliche Betriebe

2008:  9.603

2009:  8.789

2010:  8.259

Ausbildende Betriebe

2008:  3.731

2009:  3.527

2010:  3.326

Eingetragene Ausbildungsverhältnisse

2008: Neu:  5.354     Gesamt: 15.048

2009: Neu:  4.941     Gsamt:  14.125

2010: Neu:  4.773    Gesamt: 13.055

Finanzen:Der Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2009 in Einnahme und Ausgabe kann auf den Internetseiten nicht ermittelt werden. Keine Zahlen.Ein Geschäftsbericht ist auf den Internetseiten nicht zu finden,Auch keine Zahlen über das Beitragsaufkommen am Gesamthaushalt.Es gibt einen Mitgliederbereich.Möglich, dass da etwas zu finden ist. Allerdings können sich dort nur Mitglieder der HWK Berlin einloggen.Ist wohl doch nicht so öffentlich rechtlich die Handwerkskammer Berlin!!!

Grundbeitragfür Betriebe ohne Gewerbeertrag/-gewinn   Quelle: siehe  H I E R – Kammerbeitrag 2012
135,-€205,- €

Einzelgewerbebetriebe und Personengesellschaften

Juristische Personen

Grundbeitragfür Betriebe mit Gewerbeertrag/-gewinn

250,-

€365,- €

Einzelgewerbebetriebe und Personengesellschaften

Juristische Personen

3. Grundbeitrag für Betriebe, die nicht dem deutschen Steuerrecht unterliegen: 460,- €4. Zusatzbeitrag 0,87 %vom Gewerbeertrag/-gewinn für 2007 nach Abzug eines Freibetrages in Höhe von 5.112,92 € je Betrieb. Sofern die Bemessungsgrundlage zum Zeitpunkt der Beitragsveranlagung noch nicht vorliegt, kann der Beitrag auf der Grundlage des dem Bemessungsjahr vorhergehenden Jahres vorläufig veranlagt werden.Der Beschluss der Vollversammlung der Handwerkskammer Berlin wurde gemäß § 106 Abs. 2 der Handwerksordnung in Verbindung mit § 108 der Landeshaushaltsordnung von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen am 25. November 2009, Gesch.Z.: II E 44, genehmigt. Quelle

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Zur Info: Der Steuerfreibetrag für Alleinlebende beträgt 7.664 EURO, für Eheleute bei 15.330 EURO

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Die Beitragssätze aller IHK´n im Überblick  bitte klicken Sie  H I E R

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert   v.06.12.2012

Unter anderem kassierten Präsidenten der sechs niedersächsischen Handwerkskammern als sogenannte Aufwandsentschädigung für ihr Ehrenamt bis zu 40.000 Euro/Jahr laut “Hannoversche Allgemeine Zeitung” für die Teilnahme an der Beerdigung der eigenen Sekretärin, und der Teilnahme an einem Spargelessen oder einer Weihnachtsfeier, die zum Teil stundenweise abgerechnet wurden. Den “Ehrenamtlichen” wird auch vorgeworfen, zu viele Stunden abgerechnet … Weiterlesen

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Nachlese zu den Dessauer Handwerksgesprächen in Bild und Ton – Teil I

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Skandale:

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammern “winden” sich aus der Verantortung

Am 07.12.2012 berichtete die “Hannoversche Allgemeine Zeitung” (HAZ) darüber, dass Handwerkskammerpräsidenten bis zu 40.000 EURO als sogenannte Aufwandsentschädigungen kassieren. Obwohl ein Ehrenamt eigentlich auch ehrenamtlich und somit unentgeldlich auszuüben ist. Der Clou: Ein Handwerkskammerpräsident soll 7,5 Stunden für die Beerdigung seiner eigenen Sekretärin abgerechnet haben. Ebenso sind  Termine wie die Teilnahme an einem Spargelessen oder … Weiterlesen

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DIHK- und ZDH- Präsidenten: Die „gesetzlosen“ Oberhäupter der Zwangskammern

Eigentlich ist die Ausgangslage klar und einfach. Im Paragraph 1 Absatz 5 des IHK-Gesetzes heißt es: Nicht zu den Aufgaben der Industrie- und Handelskammern gehört die Wahrnehmung sozialpolitischer und arbeitsrechtlicher Interessen.“ Hinsichtlich des Zusammenschlusses der Kammern auf Länder- oder Bundesebene hat das Bundesverwaltungsgericht erst im Sommer des letzten Jahres geurteilt, dass dies zwar zulässig sei. „Entscheidend ist aber, dass durch einen solchen Zusammenschluss die Kompetenzen der Beklagten (in dem Verfahren ging es um die IHK Kassel; Anmerkung durch den Autor) nicht erweitert werden.“ (BverwG, 8 C 20.09 vom 23. 06. 2010, Rd 20)

Was also nichts anderes bedeutet, als dass auch der Dachverband DIHK keinerlei Kompetenzen zur Wahrnehmung sozialpolitischer und arbeitsrechtlicher Interessen hat. Und was macht der DIHK? Er schert sich weder um das Gesetz noch um die eindeutige Auslegung des Bundesverwaltungsgerichtes.  … weiterlesen

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Abzocke der Handwerkskammern am Beispiel der HWK Berlin

eispiel: Berlin als drittärmste Stadt Deutschlands / Stand 2011

Freibetrag:                  5.112,92€          Grundbetrag: 135€  (Stand 2011)
ab Einnahmen über  5.112,92€          Grundbetrag  250€  (nahezu verdoppelt !)
o,87%  Zusatzbeitrag auf Einnahmen über 5.112€
Den Grundfreibetrag des zu versteuernden Einkommen hat der Gesetzgeber
auf 8 004 Euro festgesetzt(Stand 2010). Dieser Betrag soll steuerlich unangetastet
bleiben.Es dient dem Schutz des Existenzminimums.
Der Freibetrag der HWK Berlin liegt nahezu 3.000€ unter diesem Grundfreibetrag.

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KAMMERSPARTAKUS:

Der Grundfreibetrag der Handwerkskammern ist in bei nahezu allen HWKn gleich.

.Wollem Sie mehr über Ihre Zwangskammer erfahren, geben Sie in die Suchfunktion den Namen Ihrer Handwerkskammer ein. Unter DATEN – ZAHLEN : FAKTEN erfahren Sie Details, sofern recherchierbar. Leider verschweigen einige Handwerkskammern selbst die Veröffentlichung Ihrer Zwangsbeiträge auf ihren Webseiten.

Handwerkskammer-Funktionäre einmmal mehr als erfolglose und kostspielige Alleinunterhalter

Der Grosse „Über-Bruder“ ZDH ( Zentralverband des Handwerks ) wollte mal wieder in einer großangelegten Selbstbweihräucherungs-Aktion auf das Handwerk aufmerk´sam machen. Die wenigsten Handwerksbetriebe allerdings haben davon etwas mitbekommen.

„Nicht kleckern, Klotzen“!  So kann man wohl mal wieder die nächste erfolglose Aktionen der Kammer-Bonzen einstufen. Klotzen allerdings nicht in Sinne von effektiven, sinnvollen Aktionen, sondern eher im Verjubeln von Geldern, die von (Zwangs)-Mitgliedsbetrieben mühsam aufgebracht werden müssen.  So wurde vor zwei Jahren beschlossen mal so eben 51,3 Millionen Euro für eine wohl mehr als fraglwürdige und erfolglose Immage-Kampagne aus dem Fenster zu werfen.

Der Tag des Handwerks wurde voriges Wochenende ( 03./04.09.2011 ) von den Kammerfunktionären des ZDH, jener Dachorganisation der Kammern und Fachverbände, beschlossen und ausgerufen. Im Focus wollte man die Jugend für die Branche begeistern.  …. weiterlesen,

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützng und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Comments
2 Responses to “Handwerkskammer Berlin: Daten – Zahlen – Fakten – Wahlen (?) – Skandale (?)”
  1. Marco Rückmann sagt:

    Hallo
    Ich möchte auch mal meinen Frust über die HWK Berlin loslassen. Ich besuchte seit Dezember 2015 eine Ganztagsschule der Innung des Kfz Gewerbes in der Obentrautstrasse zur Vorbereitung der Meister Prüfung…Während der Monate erfuhr ich mehrmals das viele Schüler ihre Prüfungen nach wiederholten Durchfallen bei HWK Berlin in anderen Bundesländern wie Brandenburg abgelegt hatten,weil sie der Meinung waren das man in Berlin mit Absicht durchfällt,damit die HWK BERLIN doppelt und dreifach kassieren kann und um die DurchfallQuote hoch zu halten.
    Erst wollte ich es nicht glauben bis ich es und 70 % meiner klasse am eigenen Leib erfahren haben. Selbst die Einsicht in die prüfungsunterlagen und din lustigen ausreden des Herrn Göhrs habe ich aufgezeichnet und letztendlich Widerspruch eingelegt. Leider haben nur 2 Schüler von 21 den Schritt gewagt gegen die korrupten Machenschaften der HWK anzugehen,weil der Rest der klasse sich doch lieber gebeugt hat um sich nicht den Zorn bei der Nachprüfung anzuziehen.
    Wenn Sie Interesse haben können Sie mich gerne kontaktieren , um die Widersprüche der HWK mal zu hören.
    M.f.G.
    Marco Rückmann

    • Der Meisterbrief, bzw. die Meisterprüfung, ist ein Millionengeschäft für die Kammern. Millioneneinnahmen, mit fast keinem Aufwand, denn die Prüfungen nehmen Ehrenamtliche ab.
      Es geht den Handwerkskammern keineswegs um ein sogenanntes Qualitätssiegel, das mit dem Erhalt des Meisterbriefs erreicht werden soll. Es sind Einnahmequellen, die zur Selbstbeweihräucherung und zur Bedienung der ungerechtfertigt üppigen Gehälter dienen!

      Der Meisterbrief ist der teuerste Zettel, den man sich leisten kann.
      Niemand leistet von dem Tag, an dem der Meisterbrief überreicht wird, qualifizierendere Arbeit ab.
      Die Prüfung wird in der Regel von bis Mitte 20-jährigen gemacht. Jeder Altgeselle steckt diesen sogenannten Meister in die Tasche.

      Zumal: Die Meisterürüfung ist eine, bestenfalls bessre Gesellenprüfung.
      Das muss sich jeder Handwerker mit bestandener Meisterprüfung eingestehen.
      Und ich habe mit vielen Meistern darüber gesprochen. 99% waren dieser Meinung.
      Learning by doing, ist die Devise.
      Zumal der wichtigste Teil, nämlich wie der künftige Meister seinen Betrieb führen muss, um auf dem Markt zu bestehen, also der betriebliche Teil, fast völlig in den Hintergrund tritt.
      Die Handwerkskammern sind nicht die Förderer des Handwerks, die Handwerkskammern sind Existenzvernichter.
      Bis auf ein paar unbelehrbare fühlt sich kaum ein Handwerksbetrieb von den Handwerkskammern vertreten. Im Gegenteil!

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