Handwerkskammer Dresden: Daten – Zahlen – Fakten – Wahlen (?) – Skandale (?)


Die Handwerkskammern in Deutschland. Von der Organisation her  eine verschworene „Seilschaft“. Sie selbst halten  sich für eine demokratische Institution. In einer Demokratie jedoch finden Wahlen statt. Bei den Handwerkskammern etwa auch? Wie sieht es mit den Finanzen aus? Die Geschäftsführergehälter, die Aufwandsentschädigungen für die Präsidenten? Viele HWKn veröffentlichen nicht einmal einen abschliessenden Jahresbericht über ihre Finanzen. Daher ist jeder Leser eingeladen mitzuhelfen  die Informationen über die jeweilige Handwerkskammer zu aktualisieren,  und zu verbessern. Teilen Sie dies in den Kommentaren mit.

Zusammengetragen im Februar 2010. Heute geht es um

Handwerkskammer Dresden

Bundesland: Sachsen

http://www.hwk-dresden.de

Handwerkskammer Cottbus
Am Lagerplatz 8

01099 Dresden

Telefon (0)351 4640-30
Telefax (0)351 4719-188

E-Mail: info@hwk-dresden.de

Impressum

Bei den 53 Handwerkskammern wurden seit 1953 zu den Handwerkskammerwahlen ganze drei Mal Wahlvorschläge zugelassen. Es fanden also lediglich drei Mal Briefwahlen statt.

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Siehe Video: Thema Handwerkskammer im Bundestag

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Auf den Web-Seiten der Handwerkskammer konnten überhaupt keine Zahlen recherchiert werden. Weder Mitgliederzahlen noch die (Zwangs-)Beitragssätze.

Von Transparenz keine Spur. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts!

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Demokratie ist für die Kammern ein Fremdwort.
Demokratische Wahlen? – Fehlanzeige !
Transparenz? – Fehlanzeige !
Kritische Fragen? – Unerwünscht !

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Stand: 31.12.2009

Letzte Aktualisierung : Februar 2012 – KEINE Angaben über aktualisierte  Wirtschaftszahlen der HWK !

Geschäftsführer  1
Hauptgeschäftsführer  1
Präsidenten  1
Vizepräsidenten
Vorstand  9
Vollversammlungsmitglieder  39

Organigramm:

http://www.hwk-dresden.de/LinkClick.aspx?fileticket=bTlxDitdaso%3d&tabid=121

Wahlen: Wahlperiode 2007 – 2011Am 11. Juli 2007 haben sich die gewählten Mitglieder derVollversammlung der Wahlperiode des Zeitraumes 2007bis 2012 für das Handwerk im Kammerbezirk konstituiert:Dem neuen Handwerkerparlament gehören 26 selbstständigeHandwerker und Inhaber handwerksähnlicher Betriebesowie 13 handwerkliche Arbeitnehmer an. Die Vollversammlunghat am 28. November 2007 das Wahlergebnisfür gültig erklärt und in der »Deutschen Handwerks Zeitung« vom 21. Dezember 2007 veröffentlicht.Seite 4 linkshttp://www.hwk-dresden.de/Portals/0/pdfs/presse/080807_HWK_MitgliederReport_web.pdf

Friedenswahl

Mitarbeiteranzahl ???    jedoch Ansprechpartner lt. Web-Seite:
Mitgliederanzahl 22.040   ( 2007 )

2008:  22.021      Quelle:

2009:  22.305      Quelle:

2010: 22.512       Quelle:

2011:  22.697      Quelle:

2012:  22.854     Quelle:   + 157  zum Vorjahr

2013:  22.993

davon zulassungspflichtige Betriebe 2007

2011: 14.801

2012: 14.745   – 66 

2013:  14.708   -37

zulassungsfreie Betriebe 2007:

2011:  4422

2012: 4.666

2013:  4.884  + 222

handwerksähnliche Betriebe 2007:

2011:  3425

2012:  3.456    – 31  zum Vorjahr

2013:  3.379   – 23

Ausbildende Betriebe
Eingetragene Ausbildungsverhältnisse Keine Angaben
Finanzen:Als einzige sächsische Kammer führt die Handwerkskammer Dresden seit dem 1. Januar 2007 ihre Rechnungslegung´nach den Grundsätzen der doppelten Buchführung.Seite 6 http://www.hwk-dresden.de/Portals/0/pdfs/presse/080807_HWK_MitgliederReport_web.pdfDas Volumen des Verwaltungshaushaltes der Handwerkskammer Dresden betrug im Jahr 2008 xxx €. Damit sank zwar das Haushaltsvolumen im Vergleich zum Vorjahreswert um xxx EUR beziehungsweise um xxx Prozent.Beitragsaufkommen am Gesamthaushalt der Handwerkskammer Dresden beträgt  40 %.Allein die Personal- und Verwaltungsausgaben werden mit xxx% angegeben.  ( xxx € )

Kammerbeitrag 2008

Kammerbeitrag 2013

Gewinn aus Gewerbebetrieb                Natürliche Personen und                                    Juristische Personen in EURO

                                                                           Personengesellschaften  in EURO

2008:  bis 10.000 EURO2013: 150,-150, 300,-300,-
2008:  ab 10.001 EURO2013: 200,-200,- 400,-400,-
2008:  ab 15.001 EURO2013: 300,-300,- 600,-600,-
2008:  ab 30.001 EURO2013: 500,-500,- 1.000,-1.000
2008:  ab 50.001 EURO2013: 650,-650,- 1.300,-1.300,-
2008:  ab 100.001 EURO2013: 700,-700,- 1.400,-1.400,-
2008:  ab 200.001EURO2013: 750,-750,- 1.500,-1.500,-
2008:  ab 500.001 EURO2013: 800,-800,- 1600,-1.600,-

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Zum Vergleich die Kammerbeiträge der IHK Dresden 2012

A) Kammerzugehörigen, die nicht im Handelsregister oder im Genossenschaftsregister eingetragen sind und deren
Gewerbebetrieb nach Art und Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert, mit einem
Gewerbeertrag / hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb

1. von über EUR 5.200,00 bis 24.500,00                         25,00
2. von über EUR 24.500,00 bis 49.000,00 EUR          50,00
3. von über EUR 49.000,00 EUR                                       130,00

Quelle:  IHK Dresden

Die Beitragssätze aller IHK´n  im Überblick  bitte klicken Sie  H I E R

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert   v. 06.12.2012

Unter anderem kassierten Präsidenten der sechs niedersächsischen Handwerkskammern als sogenannte Aufwandsentschädigung für ihr Ehrenamt bis zu 40.000 Euro/Jahr laut “Hannoversche Allgemeine Zeitung” für die Teilnahme an der Beerdigung der eigenen Sekretärin, und der Teilnahme an einem Spargelessen oder einer Weihnachtsfeier, die zum Teil stundenweise abgerechnet wurden. Den “Ehrenamtlichen” wird auch vorgeworfen, zu viele Stunden abgerechnet … Weiterlesen

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Nachlese zu den Dessauer Handwerksgesprächen in Bild und Ton – Teil I

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Skandale:

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Dreiste Wahl-Lüge der HWK Dresden

Die Handwerker im Kammerbezirk Dresden haben die Mitglieder der Vollversammlung der Handwerkskammer Dresden neu gewählt. 26 Vertreter der Arbeitgeberseite und 13… So die PRESSEBOX am 05.04.2012. Pressemitteilung BoxID 498473 Vollversammlungswahl auf Zielgeraden Konstituierende Sitzung der neu gewählten Vollversammlung der Handwerkskammer Dresden am 6. Juni 2012. Es ist nicht damit zu rechnen,dass diese Meldung noch detailiert … Weiterlesen

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Optometrie-Prüfung: Augenärzte verklagen Handwerkskammer Dresden       erstellt von Jack Hauswald — zuletzt verändert: 17.01.2011 00:57

   Wie bereits angekündigt verklagen die Augenärzte jetzt die Handwerkskammer (Hwk) Dresden. Das meldet die Dresdener Neueste Nachrichten in ihrer Ausgabe vom 14. Januar 2011.

Der Berufsverband der Augenärzte (BVA) versucht gemeinsam mit sechs Augenärzten damit die Optometrie-Prüfung für Augenoptiker bei der Dresdener Handwerkskammer zu stoppen. Dazu haben sie die im Herbst 2010 avisierte Normenkontrollklage beim Sächsischen Oberverwaltungsgericht Bautzen angestrengt. „Das ist Heilkunde durch die Hintertür und für die Patienten nicht zu verantworten“, wird der BVA-Sprecher Dr. Georg Eckert in der Zeitung zitiert.  ….weiterlesen

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützng und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Comments
2 Responses to “Handwerkskammer Dresden: Daten – Zahlen – Fakten – Wahlen (?) – Skandale (?)”
  1. Sandra sagt:

    Das Ziel dieser „freiwilligen Besuche“, die die Mitarbeiter der HWK Dresden absolvieren müssen, soll es sein, die Betriebe von der hervorragenden Arbeit der HWK zugunsten ihrer Mitgliedsbetriebe zu überzeugen. „Sehr her, wir sind für euch da“ soll vermittelt werden.

    In fast jedem Betrieb, der von den Mitarbeitern besucht wurde, gibt es Kritik an den Leistungen der HWK- Tenor: „Viel Geld für nichts“ und „was mit unseren Zwangsbeiträgen gemacht wird, ist für uns nicht nachvollziehbar!“. In einigen Betrieben wurde den Mitarbeitern der HWK klargemacht, dass sie die hochglänzenden Werbebroschüren doch bitte gleich in den Papierkorb werfen sollen.

    Im Formular, das die MA der HWK in Nachbereitung des Betriebsbesuches ausfüllen müssen, ist, was an und für sich eine gute Idee ist, eine Spalte ausfüllbar, in der Kritik an der HWK bzw Gesprächsbedarf seitens des besuchten Betriebes einzutragen ist.
    Nicht in einem Fall wurde dieser Kritik bzw dem angeforderten Gesprächsbedarf auch nachgegangen. Die Handwerkkammer hat keinen Gesprächsbedarf, selbst wenn er von den Handwerkern angemahnt wird.

    Selbsherrlich betont die Führungsriege, Dr. Brziezinski und Dr. Dittrich, wie wichtig die Besuche bei den Betrieben seien und welch große Akzeptanz gegenüber der HWK in den Betrieben herrsche. Kritik am Sinn der Besuche wurde nach ersten zaghaften Versuchen seitens der Kammermitarbeiter schnell leise. Wer möchte auch gern seinen Arbeitsplatz in Frage stellen?

    Kein Wort bisher über die Sinnlosigkeit, Zwangsmitgliedsbeiträge entrichtende Betriebsinhaber „freiwillig zum Lächeln“ zu bringen. In vielen Betrieben kursiert das Gerücht- das wohl gar keines ist- dass die HWK ein Selbstbedienungsladen sei, dessen Hauptaufgabe darin bestünde, sich selbst zu erhalten. Einen Nutzen sehen nur ca. 5% der Betriebe.

    Überhöhte Gehälter werden angesprochen (8500,- für den Hauptgeschäftsführer?), die Wahl des Präsidenten (Vom Vater auf den Sohn vererbtes Amt?), Das verschleudern von Mitgliedsbeiträgen für den Neubau des Bildungszentrums- wo doch die bestehenden aufgrund der demografischen Entwicklung schon nicht mehr ausgelastet sind, der Nutzen von kostenintensiven „Weiterbildungen“, die der Großhandel in gleicher Form teilweise kostenlos anbietet und die Qualität der Ausbildung mit veralteter Software. Immer wieder Stein des Anstoßes: Die Höhe der MItgliedsbeiträge, der Nullnutzen der HWK, Die Übervölkerung der Führungsetage im klimatisierten Glaspalast gegenüber den tatsächlich arbeitenden Lehrgangsbetreuern, Ausbildern und Lehrkräften in der Meisterschule und Werkstätten mit ihrer teilweise hoffnungslos veralteten Technik.

  2. Der besuchte Handwerker von nebenan sagt:

    Handwerkskammer Dresden investiert 100.000 Euro für Mitgliedsbesuche!

    Die Handwerkskammer Dresden führt zurzeit kostenlose Besuche bei ihren Mitgliedsunternehmen durch. Es soll die Beziehung zwischen den Beitragspflichtigen Handwerksunternehmen und der Handwerkskammer verstärken bzw. aufbessern.
    Jeder Mitarbeiter der Handwerkskammer Dresden, ob Hausmeister, Reinigungskraft oder Sachbearbeiter, ist vom Hauptgeschäftsführer (Dr. Andreas Brzezinski), beauftragt fünf Betriebe des Direktionsbezirks Dresden zu Besuchen.
    Die „Kostenlosen“ Besuche lässt sich die Handwerkskammer jährlich vermutlich 100.000 Euro kosten. Das macht pro besuchtes Mitglied etwa 100 Euro.

    (Rechnung: ca. 200 Mitarbeiter x 5 Betriebe x 2 Stunden aufwand pro Betrieb[Vor- u. Nachbereitung, Fahrzeit, Gespräch] x 50 Euro Personalaufwand inkl. Fahrtkosten)

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