Zwangssysteme: Offener Brief an Dr. Christian von Boetticher


MdR Frank Lange setzt sich in einem offenen Brief an den CDU-Fraktionsvorsitzenden im Schleswig-Holsteinischen Landtag mit einigen der zahlreichen unnützen Zwangssysteme in Deutschland auseinander.

Sehr geehrter Herr Dr. von Boetticher,

ich möchte Sie bitten mir zu erklären, warum Sie gegen unnütze Zwangssysteme in Deutschland nichts unternehmen und deren Profiteure sogar hofieren.

Konkret geht es um Zwangssysteme wie Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und Landwirtschaftskammern. Diese Systeme haben keine Skrupel, Zwangsmitglieder, die die Zwangsbeiträge nicht bezahlen können oder wollen, ins Gefängnis werfen zu lassen oder sie wirtschaftlich zu zerstören. Und sie haben keine Skrupel, die Zwangsbeiträge hauptsächlich für überdimensionierte Gehälter, geplante Überversorgung im Pensionsbereich, Lustreisen in die ganze Welt, Protzpaläste und Luxuslimousinen zu verprassen.

Ich möchte wissen, warum Sie die breitgestreute Propaganda und die Lügen über die Notwendigkeit dieser Zwangssysteme gutheißen. Diese Systeme täuschen Wahlen zu sogenannten „Parlamenten“ vor. Die Wahlbeteiligung liegt jedoch zumeist nur um die 8%, und ihre “Parlamente” sind allenfalls Abnickvereine. Nennen Sie das wirklich Demokratie?

Diese Systeme haben mit Demokratie nichts zu tun; ihre Profiteure handeln weitgehend unkontrolliert. Nicht einmal deren Gehälter werden den Zwangsmitgliedern bekannt gemacht – Staatsgeheimnis. Es handelt sich nicht um demokratische, sondern vielmehr um diktatorische Systeme, die im Ansehen ihrer Mitglieder, die sich eben nicht zwangsbeglücken lassen wollen, gar nicht mehr tiefer sinken können.

Außerdem möchte ich wissen, warum Sie nichts gegen das Zwangssystem öffentlich-rechtlicher Rundfunk unternehmen, das uns Bürgern via GEZ Jahr für Jahr zwischen 7.200 Millionen und 8.000 Millionen Euro abpresst. Die entsprechenden BVG-Urteile aus den Jahren 1961 und 1986 besagen, dass die Frequenzen knapp sind und man nicht darauf vertrauen kann, dass im Rundfunk durch Konkurrenz ein so vielfältiges Angebot wie zum Beispiel bei der Presse entsteht.

Glauben Sie, dass das heutzutage (immer noch) der Fall ist? Versagt die soziale Marktwirtschaft im Medienbereich so eklatant, dass auch in der heutigen Zeit weiterhin Jahr für Jahr 8 Milliarden Euro zwangsumverteilt werden müssen? Was tun Sie gegen dieses Versagen?

Sie müssten wissen, dass die Kammerzwangssysteme zu Beginn des Dritten Reiches von den Nationalsozialisten eingeführt worden waren, um an das Eigentum der gewerbetreibenden bzw. anderweitig selbständigen jügischen Mitbürger heranzukommen. Sie müssten wissen, dass diese Zwangssysteme gleich nach Ende des 2. Weltkrieges von den Amerikanern sofort abgeschafft wurden und erst nach dem Abzug der Amerikaner 1951 von einer dem Vernehmen nach Nazi-durchsetzten Bürokratie wieder durchgeboxt wurden.

Sie müssten wissen, dass das Argument, wenn es die Zwangskammern nicht gäbe, die Behörden personalmäßig aufgestockt werden müssten, Unsinn ist, da es eine Vielzahl bereits bestehender Institutionen gibt, auf die die wenigen sinnvollen Aufgaben der Kammern umverteilt werden könnten. Die unsinnigen Aufgaben wie z.B. mit Seminaren den privaten Anbietern, die diese durch ihre Zwangsbeiträge subventionieren, Konkurrenz zu machen, können ohnehin wegfallen.

Sie müssten wissen, dass die Rolle der Zwangskammern in der Lehrlingsausbildung quasi nicht vorhanden ist und dass alle gegenteiligen Behauptungen bewusst gestreute Lügen der Profiteure des Zwangs sind.

Die Unterdrückung des Individuums durch diese Zwangskammersysteme legt sich wie ein Leichentuch über unser Land und lähmt vor allem kleine und mittelgroße Gewerbetreibende und Handwerker. Den Banken und Großkonzernen ist dieser Zwang egal, werden sie im Vergleich zu den Kleinen stark unterproportional zur Kasse gebeten.

Unterstützen Sie vielleicht gar die Idee der Zwangsmitgliedschaft in den noch nicht eingeführten Pflegekammern? Warum werden in Zukunft gar blinde und taube Menschen von der GEZ drangsaliert werden? Warum müssen Menschen in Zwangssystemen verwaltet werden und warum wird ihnen nicht erlaubt, sich selbst zu vertreten oder auf eine Vertretung zu verzichten oder sich durch Organisationen ihrer eigenen Wahl vertreten zu lassen? Halten Sie uns Bürger für so unselbständig, dass wir nicht einmal für unsere eigenen Interessen selbst eintreten dürfen?

Mit freundlichen Grüßen,

Frank Lange

CDU-Fraktion Schenefeld
Mitglied der Ratsversammlung

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Quelle:  CDU Schenefeld

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern

Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .


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    • Kammerspartakus unterstützt den Bundesverband für freie Kammern im Kampf gegen den Kammerzwang
      Unterstützen auch Sie den BffK. Ab 50,- € im Jahr ( Betrag wird direkt mit dem BffK ausgehandelt ) veröffentlicht Kammerspartakus Ihr Firmenlogo mit Verlinkung zu Ihrer Website Auf der Startseite von KAMMERSPARTAKUS.
    • BEREITS BETEILIGT HABEN SICH

                                                                                                                                                                        

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