Handwerkskammer Hamburg: Daten – Zahlen – Fakten – Wahlen (?) – Skandale (?)


Die Handwerkskammern in Deutschland. Von der Organisation her  eine verschworene „Seilschaft“. Sie selbst halten  sich für eine demokratische Institution. In einer Demokratie jedoch finden Wahlen statt. Bei den Handwerkskammern etwa auch? Wie sieht es mit den Finanzen aus? Die Geschäftsführergehälter, die Aufwandsentschädigungen für die Präsidenten? Viele HWK`n veröffentlichen nicht einmal einen abschließenden Jahresbericht über ihre Finanzen. Daher ist jeder Leser eingeladen mitzuhelfen  die Informationen über die jeweilige Handwerkskammer zu aktualisieren,  und zu verbessern. Teilen Sie dies in den Kommentaren mit.

Zusammengetragen im Februar 2010. Heute geht es um die

Handwerkskammer Hamburg

Bundesland: Hamburg

http://www.hwk-hamburg.de

Handwerkskammer Hamburg
am Holstenwall 12

20355 Hamburg

Telefon 040 35905-0
Telefax 040 35905-208

E-Mail: info@hwk-hamburg.de

Sitemap

Bei den 53 Handwerkskammern wurden seit 1953 zu den Handwerkskammerwahlen ganze drei Mal Wahlvorschläge zugelassen. Es fanden also lediglich drei Mal Briefwahlen statt.

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Siehe Video: Thema Handwerkskammer im Bundestag

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Demokratie ist für die Kammern ein Fremdwort.
Demokratische Wahlen? – Fehlanzeige !
Transparenz? – Fehlanzeige !
Kritische Fragen? – Unerwünscht !

Aufruf zum Boykott Handwerkskammer-Beitrag

Stand: 31.12.2009

Letzte Aktualisierung: Februar 2012

Geschäftsführer
Hauptgeschäftsführer 1
Präsidenten 1
Vizepräsidenten 2
Vorstand Quelle
Vollversammlungsmitglieder

39 + 1 unbekannter in der Arbeitnehmer VV  Quelle

Zuzügl 4 „Zugewählte“  Arbeitgeber       Quelle  incl. Präsident Katzer

Zuzügl 2 „Zugewählte“  Arbeitnehmer    Quelle

Organigramm:

Geschäftsverteilungsplan

unterteilt:

http://www.hwk-hamburg.de/hamburger-handwerk/organisationsplan.html

Es gibt sogar einen Medaillen-Ausschuss

http://www.hwk-hamburg.de/hamburger-handwerk/kammerausschuesse/medaillenausschuss.html

Alle Ausschüsse:

http://www.hwk-hamburg.de/hamburger-handwerk/kammerausschuesse.html

Wahlen: Wahlperiode 2009 – 2014  – Friedenswahl
Mitarbeiteranzahl ???    jedoch Ansprechpartner lt. Web-Seite:
Mitgliederanzahl

2008:   14.586 Betriebe

2010:   15.111

2011:   15.426

2012:   15.494   + 68

2013:  15.482   – 12

davon zulassungspflichtige Betriebe

2007:   7892

2010:   7.703

2011:  7.874   + 101

2012:  7.764   – 110

2013:  7.640   – 124

zulassungsfreie Betriebe

2007:   3 880

2010:   4.647

2011.   4.708   + 61

2012:   4.950   + 242

2013:   5.098   + 148

handwerksähnliche Betriebe

2007:   2 799

2010:   2.761

2011:   2.838   + 77

2012:   2.775   – 63

2013:   2.739   – 36

Ausbildende Betriebe
Abgeschlossene AusbildungsverträgeEingetragene Ausbildungsverhältnisse

2008:   2.731

2010:   2.561

Quelle 2010:

2011:   2.490  neu abgeschl.

2012;   2.497 neu abgeschl.

Finanzen:

Zahlen, Zahlen, Zahlen,

….Nur mit Wirtschaftszahlen hält sich die HWK Hamburg auf deren Webseite zurück.:Das Volumen des Verwaltungshaushaltes der Handwerkskammer Dortmund betrug im Jahr 2008 xxxx € Damit sank zwar das Haushaltsvolumen im Vergleich zum Vorjahreswert um xxx EUR beziehungsweise um xxx Prozent.Beitragsaufkommen am Gesamthaushalt der Handwerkskammern beträgt  xxx %.Allein die Personal- und Verwaltungsausgaben werden mit xxx% angegeben.  ( xxx € )

  Der Link zur Beitragssatzung 2009 funktioniert nicht mehr.

Zum Jahresbericht 2011 bitte  H I E R klicken.  Wer sich jedoch über Wirtschaftzahlen der HWK Hamburg erhofft, wird kläglich enttäuscht!
Die Skandal-HWK-Hamburg hat seine Gründe hierfür. Siehe weiter unten

Handwerkskammerbeiträge 2014

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2010:  218,- €2014:   231,00- € Grundbeitrag natürliche Personen und Personengesellschaften
2010:2014:   700,- € Grundbeitrag für juristische Personen
20102014: Zusatztbeitrag 1,77 % Mindestbeitrag 218,00 Euro Zusatzbeitrag für juristische Personen 445,00 Euro Hebesatz 1,7 % des Gewerbeertrages bzw. Gewinnes
aus Gewerbe bis 125.000 Euro und 0,9 % des Gewerbeertrages bzw. Gewinnes, der 125.000 Euro übersteigt. Handwerkskammer Hamburg.<<
xxx % xxx
xxx % xxx
xx % xxx
xxx % xxx

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Zum Vergleich die Kammerbeiträge der Industrie- und Handelskammer ( IHK ) Hamburg 2012

Natürliche Personen

Beitrag:

40 EURO Gewinn aus Gewerbeertrag bis 25.000 EURO
80 EURO Gewinn aus Gewerbeertrag mehr als 25.000 EURO bis 50.000 EURO
135 EURO Gewinn aus Gewerbeertrag mehr als 50.000 EURO bis 75.000 EURO
135 EURO Kaufleuten mit einem Verlust oder mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, bis 75.000 €, soweit nicht die Befreiung nach Ziffer 1. eingreift,
285 EURO allen Gewerbetreibenden mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn
aus Gewerbebetrieb, über 75.000 €und bis 500.000 €
 575 EURO  allen Gewerbetreibenden mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn
aus Gewerbebetrieb, über 500.000 €

Quelle: HK Hamburg

Die Beitragssätze aller IHK´n  im Überblick  bitte klicken Sie  H I E R

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert

Unter anderem kassierten Präsidenten der sechs niedersächsischen Handwerkskammern als sogenannte Aufwandsentschädigung für ihr Ehrenamt bis zu 40.000 Euro/Jahr laut “Hannoversche Allgemeine Zeitung” für die Teilnahme an der Beerdigung der eigenen Sekretärin, und der Teilnahme an einem Spargelessen oder einer Weihnachtsfeier, die zum Teil stundenweise abgerechnet wurden. Den “Ehrenamtlichen” wird auch vorgeworfen, zu viele Stunden abgerechnet … Weiterlesen

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Nachlese zu den Dessauer Handwerksgesprächen in Bild und Ton – Teil I

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Skandale:

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Lügen – Betrügen – Täuschen – Vertuschen

Logo Handwerkskammer

 

Handwerkskammer Hamburg – Widerspruch gegen Wahl der Handwerkskammer – Hamburger Fotografenmeister durfte nicht kandidieren  v. 24.07.2014

Hamburger Fotografenmeister durfte nicht kandidieren. Prüfungsausschuss tagt Die Wahl zur Vollversammlung der Hamburger Handwerkskammer im Frühjahr dieses Jahres hat ein rechtliches Nachspiel. Der Hamburger Fotografenmeister Christian Anhalt hat Widerspruch gegen das Verfahren eingelegt, weil er nicht zur Wahl zugelassen wurde. Mit seinem Widerspruch wird sich am Freitag der Wahlprüfungsausschuss der Kammer in einer öffentlichen Sitzung … Weiterlesen

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Handwerkskammer Hamburg – Präsident? Alles beim Alten   v. 09.05.2014

“… Im Vorfeld der Wahl zur Vollversammlung der Handwerkskammer Hamburg hatte es erhebliche Auseinandersetzungen zwischen Katzer und mehreren großen Innungen gegeben, weil der Präsident ohne Rücksprache mit den mächtigen Interessenvertretern versucht hatte, die Wahlordnung zum Handwerkerparlament zu ändern und demokratischer zu gestalten. Katzer sparte nicht mit Kritik an seinen “dauererklärten Feinden”. Vertreter der Bäcker, des … Weiterlesen

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Handwerkskammer Hamburg – Nicht mehr klotzen, nur noch kleckern?    v. 16.12.2013

Während momentan die Medien über die prall überfüllten “Kriegskassen” der Industrie- und Handelskammern berichten ( Süddeutsche.de v. 14.12.2013: Reich wie Dagobert oder Aufstand gegen die Milliarden-IHK v. 16.10.2013 ) ist die Handwerkskammer Hamburg mit einem derzeitigen Schuldenberg von gut 20,92 Millionen EURO, der noch, laut Einschätzung eines Innungsmitgliedes, das nicht genannt werden möchte, auf 40 … Weiterlesen

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DIE WELT: Machtkampf in der Handwerkskammer Hamburg   v. 22.11.2013

Die von Fritz Schumacher vor knapp 100 Jahren erbaute Hamburger Handwerkskammer strahlt nach außen Würde aus, doch im Innern brodelt es. Es geht um eine Wahlordnung, Briefe, Vorwürfe und Machtkämpfe. Bereits vor Monaten startete Präsident Josef Katzer den Versuch, die Wahlordnung zur Vollversammlung – dem Parlament der Kammer – zu ändern. Statt einer Listenwahl, wollte … Weiterlesen

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Am 21.02.2013 „Friedenswahl“ in den Handwerkskammern vor Hamburger Verwaltungsgericht   v. 19.02.2013

Wie wenig demokratische Legitimation die Kammern besitzen, wird nirgends so deutlich wie beim Thema „Friedenswahl“ in den Handwerkskammern. Zu den Vollversammlungen der Handwerkskammern soll, der Theorie und dem Gesetz nach, genauso gewählt werden wie in den Industrie- und Handelskammern. Ein offensichtlicher und entscheidender Unterschied besteht aber darin, dass in den Handwerkskammern keine Einzelkandidaturen möglich sind, … Weiterlesen

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Widerspruch gegen die Wahl am 11.12.2009 eingelegt.

Mit Unterstützung des bffk

Pressemitteilung des bffk:

 

Pressemitteilung

bffk unterstützt Widersprüche gegen die Handwerkskammerwahlen in

Hamburg und Hildesheim

 

„Friedenswahl“ bei der Handwerkskammer Hamburg. Die Kammern kümmern sich auch bei Wahlen nicht um Recht und Gesetz.

Die Handwerkskammer Hamburg ließ „wählen“. Eine sogenannte „Friedenswahl“ sollte es sein, wie das Hamburger Abendblatt am 05.09. 2009 berichtete. Dass solche „Friedenswahlen“ rechtswidrig sind ist nicht etwa die Behauptung der Kammerkritiker, sondern entspricht einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes vom 27.03.1980, welches in einer Doktorarbeit eines hochrangigen DIHK-Juristen analysiert und bewertet wurde.

Fazit 1: „Unzulässig ist deshalb die sogenannte Friedenswahl“.

Fazit 2: Was schert es die Kammern, denn Hamburg ist wahrlich kein Einzelfall, wenn mit „Friedenswahlen“ so trefflich die Pfründe zu schützen sind.

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Hamburg: Handwerker fordern von Handwerkskammer Begleichung ihrer Rechnungen

Was passiert, wenn Handwerker Handwerker für sich arbeiten lassen? Es kommt zum Streit. In Hamburg jedenfalls. Dreieinhalb Jahre nach der Eröffnung des 56 Millionen Euro teuren Elbcampus, des Kompetenz- und Bildungszentrums der Handwerkskammer Hamburg, fordern noch immer fünf Firmen (darunter eine Arbeitsgemeinschaft) die Begleichung von Rechnungen.   In fast allen Fällen geht es um noch Weiterlesen

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Fachgespräch: „Handwerkskammern demokratisieren!“

.24. Januar 2012 Fachgespräch im Bundestag Fachgespräch: „Handwerkskammern demokratisieren!“ Am 18. Januar lud Johanna Voß, für Handwerk zuständige MdB, zum Internen Fachgespräch „Handwerkskammern demokratisieren!“ ein. Ziel war eine klare Positionierung der Linksfraktion zur Selbstverwaltung im Handwerk. Referenten waren Kai Boeddinghaus vom Bundesverband für freie Kammern (bffk), der Arbeitnehmer-Vizepräsident  der Handwerkskammer Düsseldorf, Hans-Josef Claessen, und Helmut … Weiterlesen.

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HWK Hamburg – Beiträge werden Thema im Landtag

Die Aktivitäten der Kritiker der Handwerkskammer Hamburg zeigen auch auf der politischen Bühne Wirkung. Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen in der Hamburger Bürgerschaft hat eine Anfrage an den Senat gerichtet. Die extrem hohe Belastung des Hamburger Handwerks durch die Beiträge zur Kammer werden so zum Thema in der Bürgerschaft gemacht. Nach Recherchen des bffk sind die Weiterlesen

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Handwerkskammer Hamburg: Beitragseintreibung mit allen Mitteln – Begleichung von Handwerker-Rechnungen – Fehlanzeige

Die Handwerkskammer – „böse Zungen“ sprechen von einer Pleite-Kammer – die sich mal so eben aus Steuermitteln und Zwangsbeiträgen einen 50 Millionen teuren Prachtbau – den Elbkampus – gönnt, verweigert laut HAN-Online fünf Unternehmen noch ausstehenden Restzahlungen für geleistete Leistungen. Bei Karl Schult, Inhaber des gleichnamigen und mittlerweile insolventen Sanitärbetriebs, ging es laut Pressebericht um Weiterlesen

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Die wirtschaftliche Lage der HWK Hamburg

Im Rahmen einer Pressekonferenz haben bffk-Vorstand Christian Anhalt, Fotografenmeister in Hamburg, und bffk-Geschäftsführer Kai Boeddinghaus heute in Hamburg über die angespannte Lage der Handwerkskammer Hamburg informiert und insbesondere auf die Widersprüche zwischen den öffentlichen Äußerungen des Kammerpräsidenten und den Zahlen aus der Rechnunglegung der Kammer hingewiesen.
Kammermitglied Anhalt hatte erstmals in diesem Jahr, nach langen Bemühungen, die Möglichkeit erhalten, in das Zahlenwerk der Kammer zu schauen. Dabei traten erstaunliche Dinge zu Tage.

Insbesondere die Aussagen des Kammerpräsidenten stehen im Widerspruch zu den eingesehenen Zahlen. … weiterlesen

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Handelskammer Hamburg verbaut das Geld ihrer Mitglieder

Die Handelskammer Hamburg baut. Für 13,6 Millionen Euro soll direkt neben der Handelskammer ein neues Gebäude errichtet werden. Entstehen soll ein Luxusbau auf 3.000 Quadratmeter. Denn rechnet man das auf den Quadratmeter um sind das 4.500 Euro pro Quadratmeter. Für einen Bürobau eine stolze Summe. Schwerin lässt grüßen! …weiterlesen

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Tollhaus Handwerkskammer, NDR Hamburg Journal vom 29 03 2011

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Handwerkskammer Hamburg – Sexuelle Belästigung –

Nun meldet sich das Opfer über den Vize-Präsidenten zu Wort

Eine „ehrwürdige“ Einrichtung soll es sein. Die Handwerkskammer am Holstenwall in Hamburg. In Wirklichkeit jedoch, steckt Sie voller Sumpf und Filz, wie die Berichterstattung der Presse belegt.

Dem ehemaligen Handwerkskammer-Vize-Präsidenten Gernot G. (64 )wird vorgeworfen eine Sekräterin sexuell belästigt, ihr nachgestellt, und das Auto beschädigt zu haben. Der ehemalige Vize-Präsident weist die Vorwürfe selbstverständlich von sich. Die Sanitär-Innung – seine Innung – steht geschlossen hinter ihm. Von einer Intrige gegen den Vize ist die Rede.

In einer persönlichen Erklärung über ihre Anwälte lässt die betroffene Mitarbeiterin verlauten:“ Ich habe mich von G. sexuell belästigt gefühlt und ihm das mehrfach gesagt.“ weiterlesen

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Handwerkskammer: Schlammschlacht immer härter

Mitgliedsfirmen begehren auf. Beiträge der Handwerkskammer zum Teil um das Drei- oder Vierfache höher als die der Handelskammer.

Hamburg . Die Schlammschlacht hinter den Kulissen der Handwerkskammer nimmt an Härte zu. Nach der Staatsanwaltschaft schaltete sich nun auch die Wirtschaftsbehörde ein. An der Basis rumort es heftig. Eigentlich sollte eine kostspielige Imagekampagne dazu beitragen, das Handwerk in ein gutes Licht zu stellen. Davon kann nun keine Rede mehr sein. Dabei hatte sich ein Teil des Streits eben an dieser Werbeaktion entzündet. Zur Finanzierung wurde der Beitrag der Mitglieder erhöht. „Im Schnitt um 100 Euro pro Betrieb“, sagt Kammerpräsident Josef Katzer. Unter dem Strich ergeben sich pro Jahr 1,5 Millionen Euro Mehreinnahmen. … weiterlesen

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Tollhaus Handwerkskammer: Sexuelle Nötigung, finanzielle Unregelmässigkeiten, Anschläge

Vermeintlicher Täter wehrt sich gegen den Vorwurf der sexuellen Nötigung. Der Nimbus einer altehrwürdigen Institution steht auf dem Spiel.

Hamburg. Edle Täfelung an den Wänden, schön herausgearbeiteter Stuck an der Decke, Ölgemälde ehemaliger Präsidenten, Holzgestühl mit geschnitzten Ornamenten: Saal 206 der Handwerkskammer bietet einen würdigen Rahmen, der gediegener kaum sein kann. Doch der schöne Schein trügt: Hinter den Kulissen des Hauses am Holstenwall ereignet sich in diesen Tagen eine Schlammschlacht, die mit Anstand und hanseatischer Tradition nichts gemein hat. Es geht um Schulden, Intrigen, personelle Scharmützel und Mobbing. Erschwerend stehen Vorwürfe sexueller Nötigung und sogar Mordversuch im Raum. Gestern schaltete sich die Hamburger Staatsanwaltschaft ein. Der Nimbus einer altehrwürdigen Institution steht auf dem Spiel.

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Tollhaus Handwerkskammer, NDR Hamburg Journal vom 29 03 2011

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Schwer Rechtslastiges in der Handwerkskammer Hamburg. Ein Einzelfall?

Zum wiederholten Male sollte am 28.11.09 der „Hamburger Verbändekommers“ in den Räumen der Handwerkskammer Hamburg stattfinden. Gäste solcher Veranstaltungen sind u.a. Mitglieder des Coburger Convents (mit ihren Mitglieder der Germania-Hamburg). Auf öffentlichen Druck musste die Handwerkskammer nun 9 Tage vor der Veranstaltung einen Rückzieher machen. Nicht zum ersten Mal fällt die Hamburger HWK mit ihren rechtslastigen und rechtsradikalen Gästen auf. Noch bis 2006 wurden über Jahre in den Kammerräumen „arglos“ die Mitglieder der HIAG – der Hilfsorganisation der ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS bewirtet. Auch hier brauchte es erst öffentlichen Druck, um diesem Treiben in der Kammer ein Ende zu setzen. Ein Einzelfall? Wohl eher nicht, weist doch der Veranstaltungskalender des Convents Deutscher Akademikerverbände als Veranstaltungsort für den „Rhein-Main-Kommers 2010″ den Festsaal der IHK Frankfurt aus. Eine Einladung gab es hierzu vom Frankfurter IHK Präsidenten im November 2008. Darüber wird noch zu reden sein!  … weiterlesen

http://www.bffk.de/aktuelles/archiv/2010/schwer-rechtslastiges-in-der-handwerkskammer-hamburg.html

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„Nazi-Opa blieb gleich da!“  17.03.2006 19:12  

Am Donnerstag wollten sich die Nazi-Opas der Hamburger HIAG im Restaurant „Remter“ zur Jahreshauptversammlung treffen. 70 bis 80 AntifaschistInnen protestierten vor der Tür und die alten SS-Schergen wurden aus der Gaststätte geworfen.

Ergänzungen

Remter- kein zufall

egal 17.03.2006 – 23:31
hab mal ne zeitlang in der handwerkskammer gearbeitet, und mein chef sagte mir, dass es ein offenes „gehmeinis“ ist, dass der inhaber des reemter-restaurants ein „brauner“ ist.
Wohl allen bekannt, die in der handwerkskammer arbeiten und nicht zwei augen zum wegschauen benutzen. also kein zufall, dass sich die hiag genau dort trifft.
Gute Aktion, auf dass sie sich nie wieder treffen !

Remter ist nicht irgendsoeine Pinte

ebenso egal 18.03.2006 – 05:24
Die Zahlen der Berichte variieren, wielange die Waffen-SS in dem Remter, dem Restaurant innerhalb der Handwerkskammer Hamburg, ihre Treffen abgehalten hat.

Jedenfalls schon sehr lange. Die Handwerkskammer Hamburg liegt nicht gerade in einer Gegend, wo rüstige Senioren aus der Nachbarschaft mal eben so vorbeitrudeln. Die Gesichter einiger Waffen-SSler sind dem Personal des Remter, und auch den Angestellten der Handwerkskammer Hamburg, die dort zu Mittag essen – auch außerhalb irgendwelcher Veranstaltungen -, als Dauergäste bekannt.

Viele Angestellte der Handwerkskammer Hamburg wußten definitv nicht, mit wem sie da über Jahre gemeinsam Mittag essen.

Kellner des Remter äußerten sich dahingehend, dass nicht alle „Soldaten böse Nazis waren“, und dass sie jetzt leider „70 regelmäßige Gäste weniger haben“.

Nachdem vor der Handwerkskammer gegen die Waffen-SS demonstriert wurde, hat natürlich von denen, die deren Treffen über viele Jahre genehmigten, keiner was davon gewußt. Eine platte Lüge. Die Waffen-SS leidet nicht gerade unter mangelndem Selbstbewußtsein, und wenn sie auf ihren Treffen über Jahre gastronomisch bedient und betreut wurden, so musste auch jedem, der mit ihnen in Kontakt war, klar sein, mit wem man es da zu tun hat.

Die Hamburger Mopo schrieb, dass die Polizei die Nazi-Veranstaltung „stürmte“. Das ist Quatsch. Eine „Stürmung“ sieht anders aus. Die Polizei kam wegen der Gegen-Demo draussen, was dann den Handwerkskammer-Verantwortlichen dazu bewog, dazu beizutragen, dass die Polizei die Nazis herauszugeleitete.

Es ist in Deutschland ein normaler Vorgang, dass Gastronomen gerne Raum für Nazi-Treffen bereitstellen. Nur ist das Remter innerhalb der Handwerkskammer Hamburg keine x-beliebige Pinte. Und gerade dort traf sich über Jahre nicht nur etwas, was in der Presse gerne verniedlichend als „Ewiggestrige“ tituliert wird, sondern die faschistische Elite-Mörderschwadron der Nazi-Herrschaft. Die Leibwache Hitlers, die KZ-Wächter, die faschistischen Mörder aus Überzeugung.

Es fand statt innerhalb der Handwerkskammer Hamburg, einer „Körperschaft des öffentlichen Rechts“.

Antifa, Bad Weather, Zentralrat der Juden, VVN, Sinti & Roma, israelische Botschaft, fortschrittliche, anti-faschistische und freiheitsliebende Manschen & Medien: Diese Sache darf nicht so einfach ad acta gelegt werden. Auf die Verantwortlichen, Mitmacher und Profiteure der jahrelangen Treffen der Elite-Nazis der Waffen-SS muss Druck ausgeübt werden.

Wer betreibt das Remter

Adolf Jäger 18.03.2006 – 11:48
… mal einige Informationen zum Remter. Der Inhaber/Betreiber ist die Handwerkskammer, es gibt keinen Pächter oder ähnliches. Allerdings gab es 16 Jahre lang einen Herrn S., der das Restaurant recht selbstherrlich führen konnte, d.h. alleinverantwortlich Reservierungen vornehmen und Veranstaltungen durchführen konnte. Dieser Herr ist seit Januar 06 nicht mehr dort beschäftigt, mit ihm sind auch einige enge Mitarbeiter gegangen. Im Moment findet dort ein Umbruch statt, und das ist scheinbar auch sehr nötig.

frankfurter rundschau

volker bratke 20.03.2006 – 11:19
ich glaub heut morgen auch ne kurze nachricht in der fr gelesen zu haben – online hab ich grad leider nix gefunden
nazi opas in mittenwald einheizen!!

 

Proteste in Hamburg

Alte Nazis müssen sich neuen Treffpunkt suchen

Seit 1975 traf sich ein Stammtisch älterer Herren in der ehrwürdigen Hamburger Handwerkskammer. Was niemand wusste, angeblich nicht einmal die Kammer selbst: Es handelte sich um eine Zusammenkunft von ehemaligen SS-Leuten, die noch heute bekennende Altnazis sind.

Von Stefan Schölermann, NDR Info

Die Gaststätte Remter im Keller des mächtigen Backsteinbaus der Handwerkskammer zu Hamburg ist eingedeckt für rund 50 Gäste. Auf den dunklen Eichenholztischen des Zunftsaales stehen Quarktorte und Butterkuchen. Erwartet werden harmlose ältere Herrschaften – doch dieser Schein trügt. Bekennende Altnazis sind es, ehemalige Angehörige der Waffen-SS, die unter falschem Namen mehrfach im Jahr hier zusammenkommen.

Diesmal aber sollen sie eine Überraschung erleben: Gegendemonstranten, die Wind bekommen hatten von dem konspirativen Treffen, stehen jetzt Spalier vor dem Eingang und rufen „Nazis raus!“. Wütende und verunsicherte Blicke der Ex-SS-Leute: Wortkarg steigen sie die 28 Stufen hinab zu ihrem Tagungsraum im Untergeschoss. Im Januar waren sie zuletzt hier gewesen. Hatten in geschlossener Gesellschaft ihre Begeisterung für die Nazi-Zeit zum Ausdruck gebracht, Bücher aus rechtsradikalen Verlagen gepriesen und deutsche U-Boot Lieferungen an Israel verdammt. Das belegen Dokumente, die NDR Info vorliegen.

Jeden dritten Donnerstag im Monat

Ihre Organisation ist die HIAG – die Hilfsorganisation der ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS. Seit 1975 ist die Gaststätte der Handwerkskammer regelmäßig ihr Treffpunkt, weiß der Autor und Mitherausgeber eines Buches über rechtsradikale Organisationen, Felix Krebs: „Das ist aus ihren Vereinsunterlagen, die öffentlich einsehbar sind, eindeutig zu belegen. Sie haben sich dann jahrelang woanders getroffen, aber hier auch schon seit mehreren Jahren wieder. Jeden dritten Donnerstag im Monat hat sich diese SS-Traditionsverein hier in der Handwerkskammer getroffen.“

Was die SS-Leute nicht wissen: NDR Info informierte die Handwerkskammer kurz vor dem Treffen über die wahre Identität ihrer Gäste. Erst erstaunt, dann entschieden zog Handwerkskammer-Sprecher Peter Haas Konsequenzen: „Wir haben soeben entschieden, die Gruppe sofort des Hauses zu verweisen. „

„Ich empfinde das als Skandal“

Beim Verlassen des „Remter“ treffen die alten Männer auch auf eine Frau, deren Angehörige von den Nazis getötet wurden. „Ich bin nur wütend“, sagt sie. „Ich bin zornig und empfinde das als Skandal, dass die sich hier öffentlich zusammenfinden können und nie vor Gericht gekommen und nie verurteilt worden sind.“ Einer der ehemaligen SS-Männer machte aus seiner Gesinnung keinen Hehl. „Sie stehen doch hier, um zu lügen“, sagt er zu der Frau. Doch auch er muss schließlich das Feld räumen.

Stand: 17.03.2006 08:22 Uhr

http://www.tagesschau.de/inland/meldung127338.html

 

 

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützng und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Comments
2 Responses to “Handwerkskammer Hamburg: Daten – Zahlen – Fakten – Wahlen (?) – Skandale (?)”
  1. hemp sagt:

    Als Resultat meiner Unzufriedenheit mit einem Handwerksbetrieb schrieb ich vor einiger Zeit entschlossen einen mehrseitigen Brief an die Hamburger Handwerkskammer darin schilderte ich mein Leid und auBerte mein Vertrauen man werde im Sinne einer Qualitatssicherung wenigstens dafur sorgen dass lebensgefahrliche Praktiken und Fahrlassigkeiten in Zukunft vermieden werden konnten die Unzuverlassigkeiten und bewussten Lugen bei Terminabsprachen sowie die unsagliche personliche Mehrbelastung meinerseits trat da eher in den Hintergrund…..Kammern – Berufsverbande. Permanente Qualitatskontrollen Fortbildungsnachweise harte Prufungen alles zu hohen Kosten alles sehr teuer um dem offentlichen Druck zu entsprechen den die Kammer nicht etwa abwehrt sondern multipliziert…..Handwerkskammern jedoch sind im Gegensatz dazu geschaffen ihre Mitglieder zu schutzen.

  2. Um 15h wollte sich die HIAG zur ihrer Jahreshauptversammlung im Restaurant Remter im Gebauder der Handwerkskammer Hamburg zusammenfinden. Bereits ab 14h blockierten fast 100 AntifaschistInnen die Zugange zum Restaurant und zur Handwerkskammer da in der Vergangenheit die alten Nazis samt Anhang bereits ebenfalls fruhzeitiger an ihrem Veranstaltungsort eintrafen.

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