Handwerkskammer Lübeck: Daten – Zahlen – Fakten – Wahlen (?) – Skandale (?)


Die Handwerkskammern in Deutschland. Von der Organisation her  eine verschworene „Seilschaft“. Sie selbst halten  sich für eine demokratische Institution. In einer Demokratie jedoch finden Wahlen statt. Bei den Handwerkskammern etwa auch? Wie sieht es mit den Finanzen aus? Die Geschäftsführergehälter, die Aufwandsentschädigungen für die Präsidenten? Viele HWKn veröffentlichen nicht einmal einen abschliessenden Jahresbericht über ihre Finanzen. Daher ist jeder Leser eingeladen mitzuhelfen  die Informationen über die jeweilige Handwerkskammer zu aktualisieren,  und zu verbessern. Teilen Sie dies in den Kommentaren mit.

Zusammengetragen im Februar 2010. Heute geht es um die

Handwerkskammer Lübeck

Bundesland: Schleswig-Holstein

http://www.hwk-luebeck.de

Handwerkskammer Lübeck
Breite Str. 10/ 12

23552 Lübeck

Telefon 04 51/ 15 06 – 0
Telefax 04 51/ 15 06 – 1 80

E-Mail: info@hwk-luebeck.de

Sitemap

Bei den 53 Handwerkskammern wurden seit 1953 zu den Handwerkskammerwahlen ganze drei Mal Wahlvorschläge zugelassen. Es fanden also lediglich drei Mal Briefwahlen statt.

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Siehe Video: Thema Handwerkskammer im Bundestag

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Demokratie ist für die Kammern ein Fremdwort.
Demokratische Wahlen? – Fehlanzeige !
Transparenz? – Fehlanzeige !
Kritische Fragen? – Unerwünscht !

Stand: 31.12.2009

Letzte Aktualisierung : Februar 2012 – KEINE Angaben über aktualisierte  Wirtschaftszahlen der HWK !

Geschäftsführer 2      Zur Quelle
Hauptgeschäftsführer 1      Zur Quelle:
Präsidenten 1      Zur Quelle
Vizepräsidenten 2      Zur Quelle
Vorstand 6     Zur Quelle
Vollversammlungsmitglieder 30   Zur Quelle

Organigramm:

Wahlen: .Wahlperiode 2009 bis 2014 Das Handwerk im Bezirk der Handwerkskammer Lübeck hat ein neues „Parlament“. Der Wahlausschuss für die Wahl der Mitglieder der Vollversammlung der HandwerkskammerLübeck hat in öffentlicher Sitzung die beim Wahlleiter Rechtsanwalt und Notar Dr. Klaus Brock fristgemäß eingereichten Wahlvorschläge zugelassen Da für die Wahl jeweils nur ein Wahlvorschlag zugelassen wurde, gelten die darin bezeichneten Bewerber gemäß der Wahlordnung der Kammer als gewählt, ohne dass es einer gesonderten Wahlhandlungbedarf (sog. Friedenswahl).Quelle:
Mitarbeiteranzahl

2008:  296  Mitarbeiter   Quelle

2009:  312 Mitarbeiter   Quelle

2010: 305 Mitarbeiter    Quelle

Ansprechpartner

Mitgliederanzahl

2008:  19.337  Betriebe

2009:

2010:   20.037

2011:

davon zulassungspflichtige Betriebe

2008:   12.746

2010:   12.817

2011:

zulassungsfreie Betriebe

2008:   3.430

2010:   3.973

2011:

handwerksähnliche Betriebe

2008:   3.150      Quelle

2010:   3.238      Quelle

2011:

Ausbildende Betriebe
Eingetragene (neue) Ausbildungsverträge

2009:    4.226    Gesamt: 12.102

2010:    4.304    Gesamt: 11.819    Quelle

2011:

Finanzen2008:

Zahlen, Zahlen, Zahlen,….Das Volumen des Verwaltungshaushaltes der Handwerkskammer Lübeck betrug im Jahr 2008 33.390.600 €Beitragsaufkommen am Gesamthaushalt der Handwerkskammern beträgt  24,12  %.Allein die Personal- und Verwaltungsausgaben werden mit xxx% angegeben.  ( xxx € )

Jahresbericht 2009

Jahresbericht 2010


Haushalt 2010

Einzelpläne Gesamt Verwaltungs- Vermögenshaushalthaushalt
Einzelplan 0Allgemeine Verwaltung 17.259.400 € 10.546.000 € 6.713.400 €
Einzelplan 2Berufsbildungsstätte Travemünde 10.870.300 € 8.250.300 € 2.620.000 €
Einzelplan 4Landesberufsschulen Lübeck-Travemünde 1.317.000 € 1.083.700 € 233.300 €
Einzelplan 5Berufsbildungsstätte Kiel 2.817.500 € 2.527.300 € 290.200 €
Einzelplan 6Berufsbildungsstätte Elmshorn 4.001.600 € 3.973.100 € 28.500 €
Einzelplan 7Fortbildungszentrum Lübeck 1.824.400 € 1.678.800 € 145.600 €
Einzelplan 8Landesberufsschule für Hörgeräteakustiker 1.363.100 € 1.103.100 € 260.000 €
Gesamthaushalt 39.453.300 € 29.162.300 € 10.291.000 €

Bei den Einnahmen ist der Anteil der Beiträge von 24,55% auf 24,86% minimal angestiegen. Das wiederum bedeutet, dass die Handwerkskammer Lübeck im Jahr 2010 rund 75,14 % (im Vorjahr 75,45%) ihrer Einnahmen entweder durch das Erbringen von Dienstleistungen oder durch Zuschüsse erhält.

  

Kammerbeitrag pro Betrieb:


 Zur Beitragsfestsetzung 2011  H I E R  klicken

                                          

170- € in der Rechtsform Alleininhaber, Einzelfirma, GbR, oHG und KG
340,- € in der Rechtsform GmbH, AG, Genossenschaft, Körperschaft desöffentlichen Rechts, stiftung, GmbH & co. KG und juristische personausländischen Rechts wird der Grundbeitrag doppert erhoben
2. Zusatzbeitraqa) von Betrieben, für die ein einheitlicher Gewerbesteuermessbetrag 2OOTfestgesetzt worden ist:0,7 o/o des 13.000 EUR übersteigenden Gewerbeertrags 2OO7b) von Betrieben, für die ein einheitlicher Gewerbesteuermessbetrag 2OOTnicht festgesetzt worden ist:0,7 o/o des 13.000 EUR übersteigenden Gewinns aus Gewerbebetrieb 2007

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Zum Vergleich die Kammerbeiträge der Industrie- und Handelskammer ( IHK )Kiel 2012

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46 EURO … mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb,bis 15.350 EURO
  81,- EURO mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, von über 15.350 EURO bis36.000 EURO
153,- EURO mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, von über 36.000 EURO bis77.000 EURO
  332,- EURO mit einem Gewerbeertrag, hilfsweise Gewinn aus Gewerbebetrieb, von über 77.000 EURO bis128.000 EURO

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Quelle: IHK Kiel

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Die Beitragssätze aller IHK´n  im Überblick  bitte klicken Sie  H I E R

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert    v. 06.12.2012

Unter anderem kassierten Präsidenten der sechs niedersächsischen Handwerkskammern als sogenannte Aufwandsentschädigung für ihr Ehrenamt bis zu 40.000 Euro/Jahr laut “Hannoversche Allgemeine Zeitung” für die Teilnahme an der Beerdigung der eigenen Sekretärin, und der Teilnahme an einem Spargelessen oder einer Weihnachtsfeier, die zum Teil stundenweise abgerechnet wurden. Den “Ehrenamtlichen” wird auch vorgeworfen, zu viele Stunden abgerechnet … Weiterlesen

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Nachlese zu den Dessauer Handwerksgesprächen in Bild und Ton – Teil I


Skandale:

Handwerkskammer Lübeck – Weiter geht´s mit Volldampf ins Nichts   v. 22.05.2013

Viel erhofften sich die Handwerkskammer-Funktionäre von ihrer 2010 gestarteten Immage-Kampagne für das Handwerk, und machten mal eben 50 Millionen Euro für diesen “Wahnwitz locker. DIE ZEIT titelte im Januar 2010 diese Aktion mit ” Wahnwitz der Woche“. Hierfür wurde ein aufwendiger und kostenintensiver Werbespot produziert, der auch zunächst in Kinos und Fernsehen zu verfolgen war. … Weiterlesen

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützng und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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