HK Rheinhessen (Mainz) – Kommune soll sparen, und die IHK ?


Ein typisches Beispiel für liefert in diesen Tagen die IHK Rheinhessen Mainz. Da hat die IHK, vermutlich mit dem in Kammerland üblichen erheblichen Aufwand einen „Realsteueratlas“ produziert, in dem Grund- und Gewerbesteuern der verschiedenen Gebietskörperschaften im Kammerbezirk verglichen werden. Auf der Grundlage dieses Werkes trat die IHK sodann mit lautstarken Forderungen an die Öffentlichkeit, die Stadt Mainz möge von einer geplanten bzw. von der Aufsichtsbehörde verordneten Erhöhung der Grundsteuer lassen. Einsparungen u.a. beim städtischen Personal werden stattdessen angemahnt. Die steuer – und kommunalpolitische Debatte überlassen wir hierbei anderen.

Aber auf drei Sachverhalte lohnt es sich, einen Blick zu werfen.

Da sind einerseits die Rücklagen der IHK Rheinhessen. Die Rücklagen einer IHK, die einer hochverschuldeten Kommune Steuererhöhungen nicht zugestehen mag. Diese Rücklagen betrugen zum 31.12.2009 mehr als 24 Millionen Euro. Das entspricht einer Quote von sagenhaften 243 Prozent gemessen am Gesamtaufwand der Kammer. (Das Bundesverwaltungsgericht hat einst 15 Prozent als „noch“ angemessen bezeichnet.).

Da ist zum zweiten die Beitragsbelastung der IHK-Mitglieder. So wie sich die Steuersätze in den sehr verschiedenen Gebietskörperschaften des Kammerbezirkes (große/kleine, ländliche/städtische) unterscheiden, so unterscheidet sich die Beitragsbelastung der unterschiedlichen Einkommensgruppen innerhalb der IHK drastisch. Um das 50-fache werden dabei kleinere IHK-Mitglieder teilweise stärker belastet als ertragsstarke Unternehmen. Aber auch innerhalb des Kreises der Normalverdiener gibt es Schwankungen um das 3-4-fache.

Und als dritter Punkt mag vermerkt werden, dass die Stadt Mainz insgesamt 6 hauptamtliche Dezernenten hat, während es daneben die IHK Mainz auf 5 Geschäftsführer bringt. Zum Vergleich: der Haushalt der Stadt Mainz, den diese 6 Dezernenten zu verantworten hatten, betrug im Jahr 2010 ca. 504 Millionen Euro. Die 5 Geschäftsführer der IHK Rheinhessen kümmerten sich derweil darum, ein Ausgabevolumen von etwas mehr als 15 Millionen Euro zu verwalten.

Wenn die Kammern mit der Energie, mit der sie Forderungen an den Staat richten, im eigenen Haus aufräumen würden, so würden die Zwangsmitglieder viel Geld sparen. Forderungen an den Staat könnten an Glaubwürdigkeit gewinnen. Jetzt aber müssen sich IHK-Verantwortlichen vorwerfen lassen, Wasser zu predigen und sich derweil mit dem Wein zu vergnügen.

Link zum Realsteuer-Vergleich der IHK Rheinhessen

Link zur Auswertung der Rücklagen der IHK Rheinhessen

Link zum bffk-Beitragsvergleich für die IHK Rheinhessen

Link zum Organigramm der IHK Rheinhessen

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Quelle:  Bundesverband für freie Kammern

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KAMMERSPARTAKUS: 

Sollen die Zwangskammern doch erst einmal ihren eigenen Stall ausmisten, bevor die sie abgetakelte, sich immer wiederholende und langweilende Sprüche klopfen!

Wo bleiben die Zahlen über die Ver(sch)wendung der Zwangsgelder?  Und auch der Steuergelder, die die Zwangskammern gerne „einsacken“.

Niemand braucht diesen Kammer-Moloch wirklich!

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern

Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .


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    • Kammerspartakus unterstützt den Bundesverband für freie Kammern im Kampf gegen den Kammerzwang
      Unterstützen auch Sie den BffK. Ab 50,- € im Jahr ( Betrag wird direkt mit dem BffK ausgehandelt ) veröffentlicht Kammerspartakus Ihr Firmenlogo mit Verlinkung zu Ihrer Website Auf der Startseite von KAMMERSPARTAKUS.
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