Ausbildungssystem im Handwerk nur ein „faules Ei“?


Freisprechnungsfeiern von den Gesellen im Handwerk werden doch gezielt dazu genutzt um sich ( die Handwerkskammern ) gloreich ins Rampenlicht zu setzen. Was sie doch alles für die Auszubildenden getan haben.“Handwerks hat goldenen Boden“, Lehrjahre sind keine Herrenjahre“, oder „ohne Fleis kein Preis“ werden auf diesen Veranstaltungen allzugern zitiert.

Bei der Freisprechnung in Prenzlau, in der Aula der Grabow-Oberschule, lief die Feier allerdings nicht so ganz erwartungsgemäß ab. Nachdem sich Kreishandwerkskammermeister Siegfried Schön standart-gemäß mit Sprüchen wie „Leistungsbereitschaft zählt sich aus“, „der Berufsabschluss ist ein festes Fundament“ in Richtung „gloreiches Handwerk orientierte, ebenso, wie übrigens auch die Vize-Landrätin Karina Dörk, die Bürgermeister Hendrick Sommer und Detlef Tabbert, sowie selbstverständlich der Präsident der Handwerkskammer Frankfurt/Oder, Wolf Harald Krüger, kann man die Rede des Vaters eines frisch gebackenen Tischlergesellen wohl als Eklat bezeichnen,.,

Prenzlau.

Gesellenfreisprechungen sind eigentlich immer eine runde und feierliche Sache, da werden gerne Sprüche wie „Handwerk hat goldenen Boden“, „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ oder „Ohne Fleiß kein Preis“ zitiert. So auch am Donnerstagabend in der Aula der Grabow-Oberschule. „Leistungsbereitschaft zahlt sich aus, der Berufsabschluss ist ein festes Fundament für das weitere Leben. Aber den Abschluss bekommt man nicht geschenkt, man muss ihn sich hart erarbeiten“, sagte Kreishandwerksmeister Siegfried Schön. Ähnlich äußerten sich in ihren Reden auch Vize-Landrätin Karina Dörk, die Bürgermeister Hendrik Sommer und Detlef Tabbert sowie Wolf-Harald Krüger, Präsident der Handwerkskammer Frankfurt/Oder.

Zum Eklat kam es aber, als Theo Kohpeiss, Vater eines „frisch gebackenen“ Tischlers, ans Mikrofon schritt.

Statt der erwarteten Dankesrede wurde es eine scharfe Anklage. Kohpeiß monierte, dass über 30 Prozent der Lehrlinge durch die Prüfungen gefallen sind, dass über 90 Prozent der Junggesellen nur den Abschluss „Ausreichend“ (was der Note 4 entspreche) erreicht haben und dass über 90 Prozent der Junggesellen von ihrem Lehrbetrieb nicht übernommen wurden. „Der Lehrling wird für alles mögliche missbraucht“, sagte Kohpeiss. Vom Dach abkärchern, Privat-Pkw reinigen, Schnee schieben bis Rasen mähen. „Von meisterhafter Ausbildung kann man hier nicht sprechen“, so Kohpeiss. Denn über 90 Prozent der Junggesellen hätten Schul- und Lehrgangsnoten von 2 bis 3, in der praktischen Ausbildung aber nur die Note 4 erreicht.

Eine „boshafte Gemeinheit“ und „völlig unsachliche Kritik“ nannte Rüdiger Fink, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, diese Aussagen, die Mehrzahl der Ausbildungsbetriebe würde ihre Aufgabe sehr ernst nehmen. „Handwerk ist modern, bietet Zukunft und sichere Arbeitsplätze“, so Fink. Beifall vom Publikum gab es für beide Seiten der emotionsgeladenen Front.

Quelle:  nordkurier.de

Ganz so unrecht dürfte der Vater des Tischlergesellen dennoch nicht haben. Das Ausbildungssystem im Handwerk, ist längst nicht dass, wofür es öffentlich „verkauft“ wird. Und wirklich gelernt und ausgebildet wird doch éh erst in der Gesellenzeit.

Ernsthaft überlegenswert ist auch: Ist das Gesellen- und Meisterstück überhaupt noch Zeitgemäß?  Die Stunden, die hier investiert werden, könnten wesentlich effektiver in die Ausbildung gesteckt werden. Zumal nicht einmal wirklich sichergestellt ist, ob der Prüfling wirklich alle Arbeiten an diesem Stück selbst erledigt hat.

in diesem Sinne:

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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