Pro & Kontra zu Meisterbrief . Umfrage per Leserbrief auf Nordkurier.de


Schon im Oktober 2009 gab es eine Online-Umfrage zum Thema Pro und Kontra Meisterzwang im GOTTINGER TAGEBLATT ( übrigens: Einzugsgebiet der Skandal-Handwerkskammer Hildesheim )  im Fall Sasha Arnold.

Nachdem eine Mehrheit für Kontra-Meisterbrief auf der Internet-Plattform zustande kam, geschah plötzlich merkwütdiges:  Im Sekundentakt mehrte sich plötzlich eine überwiegende Mehrheit Pro Meisterzwang.  Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Nachdem am 31.August 2011 das Bundesverwaltungsgericht erwartungsgemäß  für den Meisterzwang urteilte, veroffentlich nun Nordkurier.de drei unterschiedliche Meinungen zum Meisterzwang.

So wird ein kurzer Werdegang von Kfz-Meister Michael Manzke geschildert, der sich für den Meisterzwang stark macht, da es  im Kfz-Gewerbe um Menschenleben ginge und nur ein Kfz-Betrieb mit entsprechendem Meister für die Sicherheit für die Kunden „garentieren“ könne.

Bernd Knop, führt seit 18 Jahren eine Unternehmen für Fenster und Bauelemente und spricht sich bgegen den Meisterzwang aus. Für ihn zählt die fachliche Qualifikation. Zudem verwies er darauf, dass viele Firmeninhaber – trotz eines Meistertitels aus DDR-Zeiten in der Marktwirtschaft letztendlich nicht haben bestehen können.

Der Templiner Bauunternehmer Martin Grafe hingegen sagt: „Ich bin erfreut über diese Gerichtsentscheidung. Nicht jeder ist automatisch zur Führung eines Unternehmens geeignet. Und zudem erfordert Qualitätsarbeit auch qualifizierte Fachkräfte“, Der Obermeister der Bauinnung Uckermark ergänzt, dass eine Meisterausbildung natürlich eine „stressige Angelegenheit“ sei. Berufsbegleitend müsse man für einen erfolgreichen Abschluss immerhin mit etwa drei Jahren rechnen. Zudem koste das Ganze rund 20 000 Euro, die es aus der eigenen Tasche oder mit Unterstützung der Firma aufzubringen gilt. „Schließlich ist eine Meisterausbildung aber auch ihr Geld wert. Denn neben der berufsfachlichen Qualifizierung erwirbt ein Meister auch fundierte Kenntnisse in Betriebswirtschaft und Arbeitsrecht“, sagte Martin Grafe.

Kommentar KAMMERSPARTAKUS.

KAMMERSPARTAKUS ist neu, dass während einer Meisterausbildung betriebswirtschaftliche Kenntnisse oder gar Arbeitsrecht vermittelt werden, Hierzu benötigt es einer Zusatzausbildung, die wiederum zusatzliche Kosten in Anspruch nimmt.

Kürzlich einen Jungmeister aus dem Kfz-Handwerk gesprochen und ihn gefragt:“ Na, hast du auf deiner Meisterschule auch was dazu gelernt? bist du schlauer geworden?“ Seine kurze Antwort: „Nö“!

Er bemängelte sogar die Ausbildung, was die fehlende Mathematik im Meisterkurs betraf.

Zur sogenannten Qualitätssicherung kann nur gesagt werden:  Ein Meisterbrief ist längst kein Garant für Qualitätsarbeit.

Ein „Zertifikat“ aus dem Mittelalter, deren Ursprung und Hintergrund jedem bekannt sein dürfte, kann nicht für Qualität und Fortschritt „bürgen“.

Qualität soll und muss sein. Vor allem imm Interesse der Kunden. „Schwarze Schafe“ jedoch sollten dann aber auch zur Verantwortung gezogen werden. So wie in Berlin, wo Restaurants nach Qualität „gebranntmarkt werden (sollen ).

Und dass Zertifikate nicht vor „schwarzen Schafen“ schützen, beweisen auch die IHK-Zertifikate im Falle des AWD-Skandals.

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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