Handwerkskammer-Funktionäre einmal mehr als erfolglose und kostspielige Alleinunterhalter


Der Grosse „Über-Bruder“ ZDH ( Zentralverband des Handwerks ) wollte mal wieder in einer großangelegten Selbstbweihräucherungs-Aktion auf das Handwerk aufmerk´sam machen. Die wenigsten Handwerksbetriebe allerdings haben davon etwas mitbekommen.

„Nicht kleckern, Klotzen“!  So kann man wohl mal wieder die nächste erfolglose Aktionen der Kammer-Bonzen einstufen. Klotzen allerdings nicht in Sinne von effektiven, sinnvollen Aktionen, sondern eher im Verjubeln von Geldern, die von (Zwangs)-Mitgliedsbetrieben mühsam aufgebracht werden müssen.  So wurde vor zwei Jahren beschlossen mal so eben 51,3 Millionen Euro für eine wohl mehr als fraglwürdige und erfolglose Immage-Kampagne aus dem Fenster zu werfen.

Der Tag des Handwerks wurde voriges Wochenende ( 03./04.09.2011 ) von den Kammerfunktionären des ZDH, jener Dachorganisation der Kammern und Fachverbände, beschlossen und ausgerufen. Im Focus wollte man die Jugend für die Branche begeistern.

Es blieb allerdings lediglich bei der einsamen Begeisterung des ZDH-Präsidenten Otto Krenzler. „Die Ideen zum Tag waren so vielfältig wie das Handwerk selbst“, sagt er. Von „über 500 Aktionen und Events“ ist die Rede.

Begeisterung gab’s zuerst bei ZDH-Präsident Otto Kentzler selbst. „Die Ideen zum Tag waren so vielfältig wie das Handwerk selbst“, sagt er. Von „über 500 Aktionen und Events“ ist die Rede. Sachsen scheint da unterrepräsentiert. Die Dresdner Kammer, wie die Chemnitzer eine der größten bundesweit, hatte ihre Aktivitäten „auf Kamenz konzentriert“. Dort fand zeitgleich der „Tag der Sachsen“ statt. „Zum Glück“, sagt ein Kammermitarbeiter zur SZ. „Ohne das Zugpferd hätte es trübe ausgesehen“ – wie vielerorts in der Republik. Trotz eines 23-seitigen Leitfadens des ZDH, wie sich mit wenig Aufwand werben ließe. Via Internetshop angebotene Aufkleber, Plakate und „Winkelemente“ blieben weitgehend unbeachtet. Und der Aufruf „Der Tag des Handwerks … lebt von Ihrem Engagement“ verhallte an der Basis ungehört.

Laut Recherchen Bundesverband für freie Kammern waren beispielsweise in Hamburg lediglich zwei Prozent der Handwerksbetriebe bei der Aktion „Tag des Handwerks“ dabei. Ein weiterer Beweis, wie uninteressant nicht nur die Aktionen der Handwerkskammern, derer Verbände und nicht zuletzt die des ZDH für die Handwerksbetriebe sind. Lediglich dem Tam-tam der Kammerorganisationen deren Fontionären und der Politik dienend, die durch derartig überflüssige und verschwenderische Aktionen versuchen den Zwangsmitgliedern weiss zu machen, wie (un)wichtig sie doch seien.

Anstatt sich mit den wahren Problemen, dem (angeblichen? ) Nachwuchsmangel nicht nur zu beschäftigen, sondern dieses auch anzupackenn, ist es den lediglich abzockenden Kammerfunktionären vom ZDH bis zu den Zwankgakammer-Fürsten, offensichtlich wichtiger die überflüssigen, mittelalterlichen und verkrusteten Zwangskammern in ständiger Laudatio, als fäschlicher Weise als unentbehrlich, darzustellen.

Fakt ist: Mit 550 Milliarden EURO Jahresumsatz, mit denen das Handwerk maßgeblich zur deutschen Wirtschaftsleistung beiträgt, ist das Handwerk gewisser Maßen eine Macht. Fünf Millionen Beschäftigte in 990.000 Betrieben.

Mit offiziellen Zahlen, und gar erst Recht, wenn die Kammern nicht damit protzen können, halten sich die Kammern selbstverständlich zurück. Die Dresdener Kammer z.B. äussert sich im altbewährten Stil:“ Die Zahlen seien schwer einzuschätzen“, und gab Konkurenzveranstaltungen die maßgebliche Schuld am wohl unausgesprochenen und kostspieligen Mißerfolg der Kammern.

Für die Zentrale in Berlin ( ZDH ) jedoch stand fest: Die Aktion war ein voller Erfolg. Obwohl eine Sprecherin einräumte dass es aus den Regionen noch gar keine Zahlen gebe, Von einer „gewisse geschätzten Zahl“ war die Rede die die angegebenen 500 bundesweiten Aktionen betrifft.

Auch die 100.000 Passanten, die an drei Tagen eine Ausstellung am Berliner Alex gesehen hätten, seien „hochgerechnet“. Der Tag des Handwerks ist Teil der 2010 gestarteten Imagekampagne des Handwerks. So will das Handwerk seinen Ruf verbessern. Die 53 Kammern zahlen dafür zusammen fünf Jahre lang jeweils zehn Millionen Euro.

Anstatt „Made in Germany“ gilt bei der HWK  nur: „Made im Speck“

Von den überalterten und selbstherrlichen Funktionären, die einfach nicht mehr die Zeichen der Zeit erkennen können, die weit hinter dem Mond leben und immer noch von mittelalterlichen Verhältnissen in einer fortschrittlich technisierten Welt verharren, wird dieses Dielemma als sogenannte Interessenvertreter selbstverständlich nicht mehr wahr genommen.

Pleiten der Internet-Beschaffungsportale „handwerk.de“ und des Nachfolgers „DVBN.de“ mit einem Millionen-Schuldenberg tun ein Übriges. Dafür pflegen Kritiker Vorurteile wie das von unnützer aber teurer öffentlich-rechtlicher Selbstverwaltung durch Kammern. Gut gemeinte Aktionen wie der „Tag des Handwerks“ haben da wenig Chancen.

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 Als Vorlage für diesen Artikel diente ein Artikel SZ-Online.de  "Fehlstart einer Funktionärsrakete"
                                                                            Von Michael Rothe

Und hier das Plaket zur Kampagne. Niemand will es. Kaum ein Betrieb bestellt es. Und das im Rahmen einer Kampagne von sage und schreibe über 50 Millionen Euro.

                                                                  Ein Skandal, der zum Himmel schreit!!!

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Bei den 52 Handwerkskammern wurden seit 1953 zu den Handwerkskammerwahlen ganze drei Mal Wahlvorschläge zugelassen. Es fanden also lediglich drei Mal Briefwahlen statt.

Siehe: Thema Handwerkammer im Bundestag

Demokratie ist für die Kammern ein Fremdwort.
Demokratische Wahlen? – Fehlanzeige !
Transparenz? – Fehlanzeige !
Kritische Fragen? – Unerwünscht !

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern

Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .

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