„Narrenfreiheit“ für die Kämmerlinge?


In Ulm, wie in Stuttgart, hängt sich nicht nur die IHK entgegen richterlicher Entscheidung des Bundeswaltingsgsgericht zu weit aus dem Fenster. Nein. Beide Zwangskammern haben je ein überdimensionales Werbeplakat, dass sich für das wahnwitzige Bahnprojekt Stuttgart 21 ausspricht, „aus den Fenstern“ ihrer jeweiligen Zentralen in Stuttgart und Ulm gehängt. Während allerdings die IHK Stuttgart dem Richterspruch Folge geleistet hat, und das Banner von der Fassade entfernte, schert sich die IHK Ulm überhaupt nicht dem Urteilsspruch. Der Werbebanner flattert weiterhin an der Fassade der „Zentrale“.

In Stuttgart hat der Bundesverband für freie Kammern vor Wochen zudem Strafantrag wegen Veruntreuung von Zwangsbeiträgen gegen den Präsidenten und Hauptgeschäftsführer gestellt. Für das wahnwitzige Plakat sollen ca 2.000 EURO Zwangsbeiträge missbräuchlich verschwendet worden sein.

Der BffK forderte die Vollversammlung der IHK auf, im Wege des Schadensersatzes auf die Rückzahlung der für das Werbebanner eingesetzten Gelder zu dringen.

Heute kam es allerdings raus. Die Staatsanwaltschaft hat das Ermittlungsverfahren wegen angeblicher(?) Untreue eingestellt.

Und schon wieder hängen sich die Kämmerlinge, sprich Hauptgeschäftsführer Richter, grosse Töne „spuckend“, aus dem Fenster.

… „dass es dem Bund für freie Kammern nicht gelingen wird, eine IHK in Deutschland zu kriminalisieren“

Die IHK sieht sich auch noch auf den „Schlips getreten“, wenn an die Öffentlichkeit getragen werde, in diesem Falle vom BffK, die Kammer verletze notorisches Recht. Als infam und ehrverletzend bezeichnete Hauptgeschäftsführer Andreas Richter dies.

Die IHK werde sich nicht mundtot machen lassen. Ausserdem habe die Strafanzeige, so behauptet Richter weiter, bei den Betrieben nicht nur für Empörung und Betroffenheit erzeugt, sondern auch zu großer Solidarität mit der politischen Arbeit der IHK und dem Einsatz von Präsident und Hauptgeschäftsführer geführt.

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Frank Fasel ehemaliger Richter am LG Stuttgart, Süddeutsche Zeitung, 9. April 2008:
Wenn ich an meinen Beruf zurückdenke (ich bin im Ruhestand), dann überkommt mich ein tiefer Ekel vor „meinesgleichen“

IHK als „gesetzlich legalisierte Mafia“.“ width=“300″ height=“178″ />

Steigt da nicht bei jedem ( Zwangsmitglied ) der Adrenalinspiegel ins unermässliche, der so etwas liest?  Hier werden mal wieder Recht und Gesetz mit Füssen getreten.

.. „dass es dem Bund für freie Kammern nicht gelingen wird, eine IHK in Deutschland zu kriminalisieren“

Jemand der vorsätzlich Gesetz und Recht missachtet, ist kriminell! Ihr Kammern hortet Millionen an Geldern, kassiert Subventionen, Zuwendungen, etc. aus den Steuertöpfen. Füllt mittels nicht nachvollziehbarer und geheim gehaltener Gehälter, Aufwandsentschädigungen, etc. eure Privat-Schatullen. Und besteht auch noch auf eine Zwangsmitgliedschaft.

Auch wenn das Verfahren eingestellt wurde. Niemandem ist es übel zu nehmen, der diese Zwangskammern als kriminell, oder wie auch oft gehört, als kriminelle Vereinigung betitelt.

Und wenn der Hauptgeschäftsführer Richter auch noch ankündigt:

„Die IHK werde alle rechtlichen Spielräume gegen Diffamierungsversuche des BffK nutzen und sich „nicht mundtot machen lassen“

Prost Mahlzeit. Wir sind ein korruptes Land. Wir sind eine Bananen-Republik.  KAMMERSPARTAKUS unterschreibt dies blind!

Und solange wir solche Politiker in unseren Polit-Etagen haben,

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ist es nicht auszuschliessen, dass „in diesem, unseren Lande“ sich bald niemand mehr um Gesetz und Ordnung schert.

Die „Oberen“ in dieser BRDDR geniessen offensichtlich „Narrenfreiheit“.
Wer noch weiter seine Zwangsbeiträge zahlt ist selber schuld?

Wer oder was sind die Zwangskammern eigentlich?

Die Zwangskammern sind (lediglich) eingetragene Vereine. Also eine reine  „Vereinsmeierei“ im grossen Stil.

Basierend auf überdeimensionaler Verschwendung und skrupelloser „Geldeintreiberei“.

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern

Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .


					
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