Handwerk erneut Thema im Bundestag


„Weniger Bürokratie und Belastungen für den Mittelstand – Den Erfolgskurs fortsetzen“ so lautet der Antrag der Fraktionen von CDU/CSU und FDP, der am 10.11.2011 im Deutschen Bundestag auch Anlass für Redebeiträge zur Situation im Handwerk war.
Die Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE, Johanna Voß, verwies dabei erneut darauf, dass kleine und ertragsschwache Handwerksbetriebe nur scheinbar vom Beitrag zur Handwerkskammer befreit seine. Tatsächlich ergebe sich bei genauer Lektüre der Handwerksordnung, dass diese Befreiung – ohnehin nur gültig für Betriebe, die nach dem 01. 01. 2004 gegründet wurden – nur für die Minderzahl derjenigen gilt, die gemäß § 90 Abs. 3 Mitglied der Kammer seien. Alle anderen müssten ohne Rücksicht auf die Ertragslage zahlen. Der Redebeitrag der CDU-Abgeordneten und Handwerkspräsidentin aus Bielefeld, Lena Strothmann, beschäftigte sich mit abstrakten und vermeintlichen Entlastungen der Betriebe, der den Alltag der wenigstens kleinen Handwerksbetriebe tatsächlich berühren dürfte.
Welchen Respekt mancher Abgeordnete dem Wert demokratischer Wahlen auch in den Handwerkskammern entgegen bringt, machte ein Zwischenruf des CDU-Abgeordneten Volker Kauder deutlich. Als Johanna Voß  vortrug, dass in deutschen Handwerkskammern seit Kriegsende tatsächlich erst drei Mal gewählt worden sei – ansonsten hätten nur sogenannte Friedenswahlen stattgefunden, bei der die Wahl mangels ausreichender Kandidaten ganz entfallen –  war dies dem Abgeordneten Kauder der herablassende Zwischenruf „Was? So häufig?“ wert.

Link zur Rede von Johanna Voß (MdB, DIE LINKE)

Link zur Rede von Lena Strothmann (MdB, CDU)

Link zum Zwischenruf von Volker Kauder (MdB, CDU)

Quelle: Bundesverband fürfreie Kammern

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siehe auch: Kritische Anfrage zu Handwerkskammern im Bundestag 

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Rede von Johanna Voß – DIE LINKE

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Rede von Lena Strothmann -CDU –  Zudem ist Lena Strothmann Damen-Schneidermeisterin, Präsidentin der Handwerkskammer Bielefeld, Mitglied im Präsidium des ZDH, sowie Vorsitzende der Planungsgruppe Europa des ZDH )

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Zur Person Lena Strothmann:

Seit 1998 ist Lena Strothmann Präsidentin der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld und seit 1999 Mitglied des Mittelstandsbeirates beim Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit. Von 2002 bis 2004 war sie Stellvertretende Vorsitzende des Westdeutschen Handwerkskammertags. Seit 2005 gehört sie dem Präsidium des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) an und leitet dort den Planungsausschuss Europa.

Lena Strothmann absolvierte von 1971 bis 1973 eine Lehre zur Damenschneiderin in Lippstadt und anschließend ein Modedesign-Studium in München, welches sie 1977 mit der Meisterprüfung an der Deutschen Meisterschule für Mode München beendete. Sie war dann als Designerin und Ausbilderin in der Bekleidungsindustrie in Gütersloh tätig. Seit 1983 betreibt sie selbständig ein Modeatelier in Gütersloh und ist seit 1993 Geschäftsführerin der Firma Kleegräfe und Strothmann „Die Couturiers“. Seit 2002 ist sie außerdem Dozentin an der Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld.

Seit 1997 ist sie Mitglied der CDU. Seit 2001 gehört sie dem Vorstand des CDU-Bezirksverbandes Ostwestfalen-Lippe und seit 2003 dem Landesvorstand der Mittelstandsvereinigung der CDU in Nordrhein-Westfalen (MIT.NRW) an. Seit 2005 ist sie außerdem stellvertretende Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Bielefeld.

Von 1999 bis 2003 gehörte Lena Strothmann dem Rat der Stadt Gütersloh an.

Am 3. Juli 2003 rückte sie für den ausgeschiedenen Abgeordneten Paul Breuer in den Deutschen Bundestag nach. Seitdem ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages.

Lena Strothmann ist bis 2009 stets über die Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Bundestag eingezogen. Am 27. September 2009 errang sie mit 36,3 % der Erststimmen das Direktmandat des Wahlkreises 133 Bielefeld.

Quelle: Wikipedia.de

Wie Hat die „Dame“- Frau Strothmann – als Verfechter des Meisterzwangs bei der Vielzahl ihrer Ämter eigentlich die Zeit, sich um Ihre Firma und den mit dem Meisterzwang verbundenen, branchenbedingten   Gütesiegelihrer „gefahrengeeigneten“ Berufe – so wird Pro-Meisterzwang argumentiert – zu kümmern ?

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern

Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .


		
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