IHK Heilbronn: Transparenz = Abschaffung der Pressefreiheit


Noch 2005 wies die IHK Heilbronn auf ihrer Internetpräsentation zum 150-jährigen Bestehen „stolz“ und überschwenglich in typischer Sonntags.Reden-Manier darauf hin, dass …,

Eine oft geforderte Öffnung der Kammerarbeit findet Mitte der 90er Jahre statt: Lange Zeit wurde bei den Wahlen zum Parlament der regionalen Wirtschaft die Friedenswahl praktiziert. 1997 wird sie durch die Direktwahl der Vollversammlungsmitglieder durch die Mitgliedsunternehmen abgelöst. Auch die Sitzungen des Gremiums selbst sind nun öffentlich. Und es wird der Haushalt der IHK Heilbronn-Franken (so der offizielle Name seit 1998) für jedes Mitglied zur Einsicht offen gelegt.

Eingeläutet wird dieser Weg 1996 mit veränderten IHK-Leitsätzen, mit direkten Wahlen zur Vollversammlung im Jahr 1997 und öffentlichen Sitzungen des „Parlaments der Wirtschaft“, mit der Offenlegung des Haushaltes, mit einer neuen Organisationsstruktur nach der Jahrtausendwende sowie dem Umzug in das „Haus der Wirtschaft“.

Schon erstaunlich -verwunderlich – dass es bis zum Ende des zwangsten Jahrhunderts dauerte bis sich die IHK Heilbronn auf Wahlen besann.  Wenn gleich natürlich zypisch zwangskammermässig undemokratisch.

Aber:  Immerhin.

Zum Vergleich:  Bei den Handwerkskammern fanden seit Widereinführung der Handwerkskammern nach dem Krieg lediglich drei Mal Wahlen statt.  Bei en Handwerkskammern wird die „Friedenswahl“ immer noch als demokratisches Mittel angesehen.

Siehe: Bundestagsdebatte

Dennoch: Selbstverständlich müsste mittlerweile jedem Zwangsmitglied zu Ohren gekommen sein, dass es sich bei den Zwangskammern keineswegs um demokratische „Einrichtungen“ handelt.  Sie sind durchfilzt, und dies mit Rückendeckung aus Politik und Justiz.
Die IHK Ulm, sowie die IHK Stuttgart sind geradezu ein Paradebeispiel dafür

Am 17.11.2011 berichtete die EIFEL -ZEITUNG unter der Schlagzeile

IHK Heilbronn – Rückschritt in die demokratische Steinzeit

Scharf kritisiert der Bundesverband für freie Kammern e.V. (bffk) die Entscheidung der Vollversammlung der IHK Heilbronn, in Zukunft nicht mehr selbstverständlich öffentlich tagen zu wollen. „Das ist ein Rückschritt in die demokratische Steinzeit“, so bffk-Geschäftsführer Kai Boeddinghaus. Er erinnert daran, dass sich die Vollversammlungen der Kammern selber als Parlamente der Wirtschaft begreifen. „Parlamentssitzungen ohne Öffentlichkeit kennen selbst sogenannte Bananenrepubliken nicht“, so Boeddinghaus. Aus Sicht des bffk macht die Entscheidung der Heilbronner IHKVollversammlung einmal mehr deutlich, dass die Wahrung von Sitte und Anstand ehrbarer Kaufleute in den Kammern nur einen theoretischen Wert besitzt und es in den Kammern zudem immer noch an einem Bewusstsein über die Verantwortung als Körperschaft öffentlichen Rechts mangelt.

Die demokratische Gesellschaft habe den Kammern mit diesem Status Recht und Pflichten bertragen. Es sei Aufgabe der Kammern, dieser Verantwortung u.a. durch ein Höchstmaß an Transparenz gegenüber der gesamten Gesellschaft gerecht zu werden. Dass dieser Beschluss durch die IHKFührung um Präsident Philippiak und die neue Hauptgeschäftsführerin Elke Schweig vertreten und verteidigt wird, wirft ein denkbar schlechtes Bild auf den erwarteten Umbruch nach dem Abgang des umstrittenen Alt-Geschäftsführers Metzger. „Dass man in Heilbronn jetzt sogar hinter die Zustände unter Heinrich Metzger zurück fällt, lässt für die Chancen einer notwendigen Reform der IHK das Schlimmste befürchten“, so Kai Boeddinghaus. Der bffk fordert die Heilbronner Wirtschaft auf, sich diesen Abschottungsbestrebungen der IHK-Führung …

 Vollversammlungsmitglied Ingeborg Wenzel gibt IHK-Mandat zurück
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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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