IHK Heilbronn – Abkehr von demokratischer Transparenz


Nachdem KAMMERSPARTAKUS am 17.11.2011 bereits über die IHK Heilbronn und deren „demokratische“ Einstellung berichtete, bezieht auch nun der Bundesverband für freie Kammern Stellung zu dem Thema:

Zur 150-Jahr-Feier der IHK Heilbronn stand der Hinweis auf Demokratie und Transparenz an prominenter Stelle der Selbstdarstellung. Zitat: „Dieser Entwicklung mit all ihren Facetten trägt die IHK Heilbronn-Franken Rechnung mit mehr Service, Transparenz und Effizienz   (…..) Auch die Sitzungen des Gremiums selbst sind nun öffentlich.“
Damit ist es nun vorbei. Mehrmals hat die IHK Heilbronn in den letzten Jahren durch Skandale und Skandälchen auf sich aufmerksam gemacht und damit das Interesse von Presse und Öffentlichkeit auf sich gezogen. Genannt seien hier nur der im Haushaltsplan nicht vorgesehene Kredit zugunsten des Hauptgeschäftsführers, die Weinbestellung der Kammer im Weingut der Familie des für die Rechtsaufsicht zuständigen Staatssekretärs, der Ärger um die Subventionen für einen Flughafenausbau und den Uni-Ausbau in Heilbronn. Nun hat die Kammer Konsequenzen gezogen. Die Öffentlichkeit wird aus den Vollversammlungen ausgesperrt. Vollversammlungen sind, so die Eigenwerbung der Kammern, die Parlamente der Wirtschaft. Nun also die Öffentlichkeit von Parlamentssitzungen auszuschließen macht deutlich, welchen Stellenwert die demokratische Kultur in der IHK Heilbronn hat. Die Empörung in Heilbronn war entsprechend groß. Beispielhaft sei die Reaktion des Ehrenpräsidenten der IHK, Günter Steffen, erwähnt. Zunächst berichtet die Heilbronner Stimme über Steffens Kritik am Ausschluss der Öffentlichkeit. Der ehemalige IHK-Präsident warf der Kammer vor, ein solches Verhalten sei nur mit einer Zwangsmitgliedschaft möglich. Und er legte nochmals nach. In einem Email an alle Mitglieder der Vollversammlung, welches dem bffk nun aus dem Kreise der Vollversammlung übermittelt wurde, machte er seine „Erschütterung“ deutlich und sprach davon, dass die IHK mit dieser Entscheidung Schaden nähme. Eine direkte Konsequenz hat Ingeborg Wenzel gezogen. Die Personalberaterin, seit 10 Jahren Mitglied der Vollversammlung, hat aus Protest gegen die Entscheidung der IHK Heilbronn-Franken ihr Mandat niedergelegt.

LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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