Rücktritt oder kalt gestellt? Handwerkstags-Vize Manfred Stather – verkrustete Strukruren der Handwerkskammern


Klartext reden über die verkrustetetn Strukturen der Handwerkskammern. Das haben die verkrusteten Köpfe vom Plantenen Handwerkskammer nun gar nicht gerne. Das fordert Konsequenzen. Manfred Sathler verliert nun aufgrund dessen als „Nestbeschmutzer“ seinen Posten als als Vizepräsident des baden-württembergischen Handwerkstages.

So erklärt Manfred Sather ( 64 ) am folgenden Donnerstag in Stuttgart als Vizepräsident dieser Spitzenorganisation des Handwerks seinen Rücktritt. Dies wurde auf Anfrage der BADISCHE ZEITUNG von BWHT-Präsident Joachim Möhrle bestätigt.

So die Badische Zeitung

FREIBURG. Der Vizepräsident des baden-württembergischen Handwerkstages (BWHT), der Freiburger Manfred Stather (64), wird am Donnerstag in Stuttgart seinen Rücktritt als Vizepräsident dieser Spitzenorganisation des Handwerks bekannt geben. Dies bestätigte BWHT-Präsident Joachim Möhrle auf Anfrage. Stather hatte eine Kontroverse unter den Handwerkern um die Rolle von Kammern, Innungen und Kreishandwerkerschaften ausgelöst.


Stather hatte im Juni mit einem Grußwort zum Verbandstag des SHK-Handwerks Niedersachsen die Amtsträger in den Handwerkskammern gegen sich aufgebracht. In seiner Eigenschaft als Präsident des SHK-Bundesverbandes schrieb er, die Handwerkergemeinschaft müsse den Gesamterfolg über die Durchsetzung von Partikularinteressen „oder die Aufrechterhaltung verkrusteter Organisationsstrukturen“ stellen. „Die gegenwärtige Struktur“, heißt es an anderer Stelle, „die den Dualismus zwischen Kammern und Innungen zementiert, ist ein Relikt aus vergangener Zeit. Sie hat ihre Berechtigung schon lange verloren.“ Handwerker müssen Mitglied einer Handwerkskammer sein, nicht aber einer Innung. Die Innungen wiederum sind Pflichtmitglieder der Kreishandwerkerschaften.

Quelle: Badische Zeitung

Logische Schlussfolgerung: Wer es wagt die „heilige Kuh“ vom fremden Stern, dazu noch völlig realitätsfremd zu kritisieren,….   na da sind erboste Rücktrittsschreie aus den eignenen Reihen wohl absolut keine Überraschung.

Selbst Landeskammerpräsident Joachim Möhrle liess da nicht lange auf sich warten und erklärte Stather mit für untragbar:

 „dass er mit diesen Äußerungen nicht mehr tragbar ist.“

Selbstverständlich gebe es keine Denkverbote über die Kammerstrukturen, aber hierüber sich öffentlich zu äussern, und dies auch noch im negativen Sinne, ja so etwas darf es bei den Kammern nicht geben.

Auf  „Nestbeschmutzung“ steht bei den Kammern als verschworene Seilschaft die „Höchststrafe“!

Ausschluss und Ächtung von den eigenen Gefolgsleuten.

Ein Ausrutscher war das Grußwort nicht. Am 29. September sagte Stather beim Bauwirtschaftstag in Berlin, nicht durch ihre bloße Präsenz, sondern „durch den wirtschaftlichen Erfolg“ rechtfertige sich eine Standes- und Berufsorganisation. Alles Hinweise, die auf einen tiefer liegenden Konflikt zwischen dem SHK-Handwerk und den Kammern deuten. Viele Sanitärhandwerker fühlen sich etwa beim Wettbewerb mit kommunalen Energieversorgern, die ihnen den Markt für ökologisch verträgliche Heizungsanlagen streitig machen, nicht ausreichend von den Handwerkskammern vertreten. So geriet die Freiburger SHK-Innung mit dem Versorger Badenova aneinander, die Handwerkskammer hielt sich in dem Streit betont zurück.

Quelle: Badische Zeitung

Es wäre wirklich wünschenswert, wenn es unter den den „Kammer-Gurus“ – wie auch übrigens in der gesamten politischen Landschaft –  noch viel mehr Leute geben würde, die sich nicht nur an die satten Tröge hängen, sondern sich wirklich einmal dafür einsetzen würden, für fortschrittliche Kammern, anstatt diese dubiose, undurchsichtige Organisation Handwerkskammer zu verteidigen, gar noch zu schützen und in langweiligen Sonntagsreden, genant Laudatio, zu beschönigen.

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„Das Abendland geht nicht unter, wenn wir keine Pflichtmitgliedschaft haben und es geht nicht auf, wenn wir eine solche Pflicht haben.“
(Dr. Eric Schweitzer, Präsident der IHK Berlin)
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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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