Handwerkskammern: Beck to the Schteinzait!


Sämtliche Zwangskammern bemängeln mangelnde Ausbildungsbereitschaft, mangelnde Vorkenntnisse in der Schulausbildung, etc. bei vielen Auszubildenden. Ob zu Recht oder zu Unrecht, lassen wir einmal dahingestellt
Das Handwerk, wie auch andere Zwangskammern schmeißen mit Unsummen von Geldern um sich, um für sich zu werben.

Und das mit so „wahnwitzigen“ Werbeslogans wie:

Wer sich jedoch wirklich hinter dem Mond befindet bestätigen die Handwerkskammern immer wieder mit ihren Aussagen wie: “ Handwerk hat goldenen Boden“, was sich so liest, das Gold läge nur so auf der Straße.

Oder wie jüngst erst einmal wieder ein nicht geringerer als der Handwerkskammer-Vizepräsident Andreas Brieske,  HWK Wiesbaden, auf einer von vielen langweiligen Laudatien von sich gab:

„Dabei ist Deutschland handgemacht“, griff der Vizepräsident einen Aspekt aus der erfolgreichen Imagekampagne des deutschen Handwerks auf. Wer wisse denn noch, dass beispielsweise Brot ein Produkt des Handwerks ist, das „beim Bäcker um die Ecke“ gebacken werde.

Dass der Bäcker um die Ecke noch existiert, will gar nicht bestritten werden. Genauso wie der „Tante-Emma-Laden“ ist dieser, wie wohl auch viele andere kleine Betriebe vor dem Aussterben bedroht.

Dass eben genau das Brot überwiegend nicht mehr vom Bäcker um die Ecke kommt, belegt die Feinbäckerei Thiele in Göttingen, deren Besitzer eine nicht geringere als die Kreishandwerksmeisterin Katja Thiele-Hann ist.
Auch wenn der Betrieb sich als Handwerksbetrieb bezeichnet, so kann man wohl kaum mehr von handwerklicher sondern wohl eher industrieller Fertigung sprechen.

Fakt ist: Die Industrialisierung ist „überwiegend“ längst in das sogenannte Handwerk eingezogen und hat die Dominanz übernommen.
Will sich ein Betrieb behaupten, ist eine Werkstattausrüstung ohne CNC-Maschinen langfristig in Zukunft überhaupt nicht mehr denkbar.

Was die Ausbildung im Handwerk betrifft, so beklagen viele klein- und mittelständige Unternehmen oft den unzureichenden Ausbildungserfolg bei externen Ausbildungslehrgängen ( der Handwerkskammern ).

So wird einem jungen Menschen z. B. der Ausbildungsberuf Tischler „schmackhaft“ gemacht.
Die Praxis sieht unter anderem so aus:

der Auszubildende schraubt drei Jahre in einem „Handwerksbetrieb“ Kunststoff-Fenster zusammen, wird zur Abschlussprüfung geladen und darf sich nach bestandener Prüfung als Tischler bezeichnen.

An dem Tag der bestandener Meisterprüfung ist man der Perfekte Betriebsinhaber.

So die Aussagen der vom Planeten Handwerkskammer kommenden Funktionäre und Kämmerlinge.

Die Handwerkskammer Stuttgart bringt es auf deren Internetseiten auf den Punkt:

Mehr als nur die Meisterprüfung Erfolgsfaktoren bei der Existenzgründung

Zu was  allem es noch nötig ist, um auf dem Markt erfolgreich zu bestehen. All diese Anforderungen sind jedoch gar nicht im Lehrplan zum Handwerksmeister enthalten oder werden bestenfalls peripher „angeschnitten“.

Selbstverständlich ist das was die Zwangskammern diesbezüglich anbieten in den Zwangsbeiträgen NICHT inclusive! Hiermit „verdienen“ sich die Zwangskammern eine Goldene Nase. Nicht nur die Lehrgänge, auch die Prüfungen, die übrigens von ehrenamtlichen und somit kostenfreien Mitarbeitern durchgeführt werden, lassen sich die Zwangskammern fürstlich „entlohnen.

Ob es allerdings ratsam ist sich von Theoretikern wie den Kämmerlingen beraten zu lassen, die niemals in ihrem Leben einen Betrieb geführt, bzw. Verantwortung getragen haben, wird hiermit einmal ganz groß in Frage gestellt.

Bei wem hier also die Vorbildung zu bemängeln ist, den Auszubildenden, die frisch von der Schule kommen, oder den Kämmerlingen, die mit ihrer Realitätsfremdheit andere zu „blenden“ versuchen, oder beide?
Darüber möchte sich doch bitte einmal jeder seine ernsthaften Gedanken machen.

Auf diesen Seiten sind übrigens sämtliche 53 Handwerkskammern aufgeführt. Die Handwerkskammern sind höflichst aufgefordert an diesen Seiten mitzuarbeiten. Bis zum heutigen Tag ist diesbezüglich nichts geschehen. Auch nicht auf den Internetseiten der jeweiligen Handwerkskammern.

Eher im Gegenteil.

Umfrage: Mehrheit der Handwerker will den Kammerzwang nicht

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weitere Links:

HWK Schwaben: „Die Handwerkskammer investiert in gute Ausbildungs – Lüge (?)“

Handwerkskammer –  Aufruhr wegen kätzerischen Grußwortes

Handwerk erneut Thema im Bundestag

IHK und HWK reif für die Formel 1 ?

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Daher kann KAMMERSPARTAKUS nur empfehlen:

LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern

Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .


		
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