Die verlogene Beitragsgerechtigkeit der Zwangskammern


Täglich wird der Öffentlichkeit von den Zwangskammern eine Beitragsgerechtigkeit und gar Beitragsbefreiung von „Kleinbetrieben“ vorgegaukelt, ohne jedoch die Zahlen jemals  nachweisbar öffentlich belegt zu haben.

Die Realität der sogenannten Beitragsgerechtigkeit jedoch sieht allerdings  ganz anders aus.

So hat der Konzern Daimler Chrysler – ein Milliardenkonzern – im Jahr 1997 sagenhafte 360 DM an die IHK in Stuttgart entrichtet.

Die Hamburger Jill Sander AG hat jahrelang nur einen Beitrag von 153 Euro Beitrag bezahlt. So wie die Dönerbude um die Ecke.

Im Zuge der Bankenkrise geriet auch die HSH Nordbank in eine Schieflage und musste hohe Abschreibungen vornehmen. Auch die Handelskammer konnte abschreiben: Ihren Beitrag. Denn mit dem Verlust sind nur noch 153 Euro fällig. Bei 30 Milliarden Euro Bundesgarantien sollten doch etwas mehr als die 153 Euro übrig sein. Nur noch mal im Vergleich die Zahlen:

Gegendarstellung: Und hier ein Fall von tausenden:

Existenzbedrohende Zwangsbeitreibung der HWK Rheinhessen                                                              09.2009

RHEINHESSEN. Wie kann man von einem fahrenden Eismann, der so gut wie nichts verdient, auch noch Handwerkskammerbeiträge verlangen? Das fragte ein Speiseeis-Verkäufer  das Mainzer Verwaltungsgericht. Die Handwerkskammer Rheinhessen hatte für 2009 einen Betrag von 150 Euro verlangt. Nach Ansicht des Eismanns ist die Erhebung eines solchen Betrags aber unzumutbar. Deshalb klagte er vor dem Verwaltungsgericht.

Der Eismann ist seit 1981 als Inhaber eines handwerksähnlichen Betriebs in das entsprechende Verzeichnis der Handwerkskammer eingetragen. Vor Gericht wurde er gestern von einem seiner Mitarbeiter vertreten. Hatte der Eisverkäufer 2006 noch rund 7800 Euro Gewinn gemacht, nahm er 2007 nur noch rund 6000 Euro ein. Im Jahr 2008 sei es zu einem großen Einbruch gekommen, weswegen er lediglich noch etwa 2300 Euro verdient habe.

Im letzten Jahr habe er also so wenig eingenommen, dass er sogar Anspruch auf ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt gehabt habe. Den hatte der Kläger aus unbekannten Gründen nicht geltend gemacht. Sein Mitarbeiter kritisierte „Wenn einer doch so wenig hat, kann ich nicht verstehen, warum der Beitrag nicht erlassen wird.“

Zur Info: Der Steuerfreibetrag für Alleinlebende beträgt 7.664 EURO, für Eheleute bei 15.330 EURO

Der Anwalt der Handwerkskammer hielt an dem Beitrag fest. Die Berechnungen bezögen sich auf das Jahr 2006 als Richtwert. „Und da hat der Kläger eben noch mehr verdient.“ Auf 2006 sei zurückgegriffen worden, weil für dieses Jahr alle Betriebe mit Sicherheit ihre Steuer erklärt hätten. Laut Regelungen der Handwerkskammer müssen alle Mitglieder mit einem Jahresgewinn bis zu 12500 Euro den Mindestbeitrag von 150 Euro entrichten – sogar Betriebe mit noch wesentlich geringerem Einnahmen, ja selbst solche „mit negativem Gewinn“. Darüber hinaus biete die Vereinigung Leistungen an, die besonders von kleinen Betrieben in Anspruch genommen würden. So etwa anwaltliche Beratung.

Die Kammer sah dies genauso. Nach ihrer Auffassung liegt auch kein Härtefall wie bitte? – bei dem Eisverkäufer vor. „So etwas könnten nur persönliche Gründe sein, wie ein sehr hohes Alter oder Krankheit“, erklärten die Richter. Wenig Einkommen genüge nicht. Die Klage wurde daraufhin zurückgenommen.

Quelle:  Allgemeine Zeitung

Fazit: Die Handwerkskammer Rheinhessen brüstet sich auch noch damit, einem „Untermehmer“, der täglich um seine Existenz kämpfen muss, den Boden unter den Füßen wegzuziehen.

http://www.hwk.de/index.php?id=451&L=0

Zur Sicherheit mal kurz ´n Screenshot von der HWK-„Präsentation“ gemacht:

.

Und das „Verlogene“ an der ganzen Sache ist:

Hat jemand einen Meisterbrief und lässt sich anstatt in die Handwerksrolle A in die Handwerksrolle B eingetragen – aus welchen Gründen auch immer – und führt Arbeiten aus, die die Voraussetzung einer in die Handwerksrolle A eingetragenen Tätigkeit voraussetzen, gilt dieser als Schwarzarbeiter und wird von Handwerkskammer den Ordnungsämtern und der Justiz verfolgt!

Und dies trotz Meisterbrief!

.

Obergerichtsvollzieher im BRD-(Un-)Rechtssystem will Handwerkskammerbeiträge eintreiben

.

LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

.

Logo Handwerkskammer

.

Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

.

Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

.

Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern

Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .


		
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

  • Tischlermeister Michael Pramann

  • Bells-Restaurant – Bad Neuenahr

  • Stefan A. Duphorn wer – zu – wem

  • Hier ist noch Platz für Ihr Firmenlogo!

    Hier ist noch Platz für Ihr Firmenlogo!
  • Gernot Weyrich

  • Haustür-Aktion Michael Pramann

%d Bloggern gefällt das: