Die wirtschaftliche Lage der HWK Hamburg


Im Rahmen einer Pressekonferenz haben bffk-Vorstand Christian Anhalt, Fotografenmeister in Hamburg, und bffk-Geschäftsführer Kai Boeddinghaus heute in Hamburg über die angespannte Lage der Handwerkskammer Hamburg informiert und insbesondere auf die Widersprüche zwischen den öffentlichen Äußerungen des Kammerpräsidenten und den Zahlen aus der Rechnunglegung der Kammer hingewiesen.
Kammermitglied Anhalt hatte erstmals in diesem Jahr, nach langen Bemühungen, die Möglichkeit erhalten, in das Zahlenwerk der Kammer zu schauen. Dabei traten erstaunliche Dinge zu Tage.

Insbesondere die Aussagen des Kammerpräsidenten stehen im Widerspruch zu den eingesehenen Zahlen.

So behauptete der Kammerpräsident,
  die laufenden Kosten seien um 1,7 Millionen Euro gesenkt worden. Laut der G.-u.-V.- Rechnung für das Jahr 2010 stiegen die laufenden Kosten von 2009 auf 2010 aber um 464.863,75 Euro.

So behauptete der Kammerpräsident, die Kammer schreibe operativ schwarze Zahlen. Laut der G.-u.- V.- Rechnung für das Jahr 2010 verbuchte die Kammer 2010 einen Jahresfehlbetrag von 713.548,63 Euro.

So behauptete der Kammerpräsident, die Kammer stehe finanziell auf gesunden Füßen. Laut der Bilanz für das Jahr 2010 weist die HWK Hamburg mittlerweile ein nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von 2.244.000,00 Euro aus.

So behauptete der Kammerpräsident,  die Kammer habe 16 Millionen Euro Schulden. Laut der Bilanz zum 31.12.2010 weist die Kammer Verbindlichkeiten von knapp 24 Millionen Euro aus.

Link zur Pressemappe mit einer Gegenüberstellung der Aussagen des Handwerkskammerpräsidenten und den Zahlen aus der Rechnungslegung der Kammer

Quelle: Bundesverband für freie Kammern

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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