Zwangsvollstreckung – Erpressung – Raubrittertum der Zwangskammern auf unterstem Niveau


Immer wieder erreichen den bffk Hilferufe von Kolleginnen und Kollegen, die von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen der Kammern bedroht sind.
Es gibt ja diejenigen, die grundsätzlich die Zahlung verweigern und es ganz bewusst auf die Vollstreckung ankommen lassen. Die wissen, was sie tun. Und die wissen, was auf sie zukommt.
Aber es gibt eben auch die Unternehmen, die tatsächlich in einer Situation wirtschaftlicher Not, Kammerbeiträge vergangener Wirtschaftsjahre nicht mehr begleichen können. Und es gibt zahlreiche Fälle, in denen die Kammern längst verjährte Beiträge beitreiben will. Zwei Fälle seien hier beispielhaft dargelegt.

Rudolf Deuke ist mit seinem Versuch der Selbstständigkeit gescheitert. Er formuliert das selbst ganz offen so. Er ist auf dem Weg in die Regelinsolvenz. Die Beiträge für die Jahre 2007, 2008 und 2009 sollen nun dennoch bei ihm gepfändet werden. Mehr als einmal haben wir den Widerspruch erlebt, dass Kammern vor Verwaltungsgerichten auf ihre vermeintlich großzügige Stundungs- und Erlassregelung verweisen, mit der sie dann ggf. auch die hohen Rücklagen rechtfertigen. Tatsächlich wird aber selbst wirtschaftliche Not dann im Einzelfall nicht anerkannt. Vor einigen Monaten sollte in bei einer anderen Kollegin zunächst sogar der Bezug von Hartz-IV-Leistungen als Beleg für wirtschaftliche Not nicht anerkannt werden. Hier hatte allerdings die Intervention des bffk Erfolg.

Das zweite Beispiel kommt aus einem IHK-Bezirk in Norddeutschland, in dem der bffk aktuell einen Kollegen unterstützt. Die Beiträge von 1999 bis 2007 will die IHK hier vollstrecken lassen. Deutlich über 3.000,00 € will man beitreiben. Beim Blick in die Akten wird erstaunliches deutlich. Denn von den insgesamt neun Beitragsjahren, die zur Vollstreckung anstehen, sind 6 Jahre längst verjährt. Der Hinweis an den entsprechenden Sachbearbeiter bei der IHK hat diesen zwar ganz offensichtlich nachdenklich werden lassen. Einer Aussetzung der Vollstreckung bis zur Klärung war aber dennoch nicht zu erreichen.

Quelle: Bundesverband für freie Kammern    ( Zwangsvollstreckungen: fehlerhaft und unsozial )
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Und so sieht die Realität von Tausenden betroffenen Unternehmern aus, die täglich um ihren Unterhalt kämpfen müssen

Zusatz KAMMERSPARTAKUS:

Als nächster Schritt, käme noch Haftandrohung auf die Betroffenen zu, was einer Erpressung gleicht.

Haftbefehle dürfen nur im Strafrecht angewandt werden – das ist international so geregelt. Haftbefehle dürfen daher nicht zur Erpressung angewandt werden.

Das ergibt sich aus Art. 25 GG i.V.m. Art. 11 Internationaler Pakt vom 19.12.1966 für bürgerliche und politische Rechte von 1966 – BGBl. 1973 II S. 1533 – am 23. März in Kraft getreten, für die Bundesrepublik Deutschland trat der Pakt mit Ausnahme des Art. 41 am 23 März 1976 – BGBl. 1976 II S. 1068, Art. 41 sodann am 28. März 1979 – BGBl. 1979 II S. 1218 in Kraft.

Art. 11 lautet:

“Niemand darf nur deswegen in Haft genommen werden, weil er nicht in der Lage ist, eine vertragliche Verpflichtung zu erfüllen”.

http://finanzamt.name/2011/03/nachrichten/news/Deutschland/Rosenheim/Akquise-Experte/niemand-darf-nur-deswegen-haft-genommen-werden-weil-er-nicht-der-lage-ist-eine-vertragliche-verpflichtung-zu-erfullen/

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Webseite des Auswärtigen Amts der BRD
Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte vom 19.Dezember 1966
(BGBl. 1973 II 1553)

Artikel 11
Niemand darf nur deswegen in Haft genommen werden, weil er nicht in der Lage ist, eine
vertragliche Verpflichtung zu erfüllen.

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Obergerichtsvollzieher will Handwerks-Kammerbeiträge in Rambo-Manier eintreiben

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Zur Info: Der Steuerfreibetrag für Alleinlebende beträgt 7.664 EURO, für Eheleute bei 15.330 EURO

Die verlogene Beitragsgerechtigkeit der Zwangskammern

Mieser Abzockversuch der Handwerkskammer Koblenz

Kammerkrake Handwerkskammer ( Koblenz ) schlägt erneut zu

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LügenBetrügenTäuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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