Kurioses Zahlenspiel der HWK Heilbronn


In einem Artikel der Südwest Presse verkündet zunächst einmal die IHK Heilbronn,dass sie Ihre „Leistungen und Tätigkeiten“ (???) künftig in einer neuen Broschüre präsentieren wird. Wohl bemerkt wurden diese sogenannten „Leistungen und Tätigkeiten“ in Gänsefüschen gesetzt. Eine langweilige Darstellung von Zahlen und Statistiken, die wohl nicht einmal die lächerlichen 5% der IHK-Befürworter interessieren dürfte. Aber: Man will ja  etwas darstellen, was nur in einer „Traumwelt“ existiert.

Zitat Dr. Eric-Schweitzer, Präsident der IHK Berlin: „Das Abendland geht nicht unter, wenn wir keine Pflichtmitgliedschaft haben und es geht nicht auf, wenn wir eine solche Pflicht haben.“

Gibt die HWK Heilbronn laut eigener Umfrage 2007 selbst zu, dass sie für den Großteil der Mitgliedsbetriebe uninteressant ist, –

( 0,85 % der Mitglieder wurden befragt. Erstaunlich, zu was für einem Ergebnis die HWK Heilbronn da kommt )

Methode
Auswahl eines Panels aus 100 Betrieben nach dem Zufallsprinzip
Branchen und Kreise sind im Panel wie in der
Gesamtverteilung unserer 11.700 Betriebe gewichtet
telefonische Befragung
Fragebogen mit 18 Fragen

Zusammenfassung der Ergebnisse  ( Eigenes Zitat der HWK Heilbronn 2007 – )
6 % der Betriebe ( von 100 Befragten )  nehmen die Leistungen der Kammer gelegentlich,

49 % ( von 100 Befragten) selten in Anspruch,

d i e    a n d e r e n  45% ( von 100 Befragten ) n i e –

kommt sie laut einer erneuten Umfrage  der Mitgliedsbetriebe über deren Zufriedenheit über die Kammern zu dem Schluss, dass sie vom Grossteil mit der Kammerarbeit zufrieden sind, und tritt somit in die Fußstapfen aller Kammern in „Kammerland“. Schon ein dubioses, kurioses Zahlenspiel, was die HWK Heilbronn da wieder einmal im Stil der Selbstüberschätzung betreibt.

Für diese 6 Interessierten Mitgliedsbetriebe soll die Kammer doch gefälligst ihre Pforten schliessen! Und dies bitte für immer.

Ist allerdings sehr fraglich, wie die HWK zu diesen Zahlen kommt, da wohl kaum davon auszugehen ist, dass sich über 11.000 Mitgliedbetriebe an dieser Umfrage beteiligt haben.

 So wurde mal wieder eine Umfrage ihrer Mitglieder zur Zufriedenheit der HWK gestartet. Hierfür wurde extra eine „Beratergruppe für Verbandsmanagement“ der Handwerkskammer gergründet.

Natürlich „dreht“ die HWK Heilbronn beschönigend das Ergebnis zu ihrem Zweck. Soweit man überhaupt zu einem Ergebnis schliessen kann.

Mensch Kammern, wischt euch endlich mal den Sand aus den Augen  und nehmt die Realität zur Kenntnis. Auch wenn es schwer fällt.

Von den 11.777 Mitgliedsbetrieben haben sich lediglich 673 Betriebe beteiligt. Also man gerade „schlappe“ 5,6 %.

Hier weiter auf die detailierte Darstellung der Kammer einzugehen sollte sich somit erübrigt haben. Wirklich schade um die Portogelder, für die die Zwangsbeiträge herhalten müssen. Von der Aufstellung der sogenannten wohlklingenden „Beratergruppe für Verbandsmanangement“ ganz zu schweigen.

An Peinlichkeit dürfte diese Art der Selbstdarstellung kaum zu überbieten sein.

Sollte die HWK Heilbronn doch eigentlich gelernt haben, dass die Kammer als uninteressant anerkannt ist. Und hier noch einmal die Veröffentlichung aus dem Jahr 2007:

Für Kammeroptimisten, die es nicht wahrhaben wollen!

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Zusammenfassung der Ergebnisse
6 % der Betriebe ( 100 Betriebe nahmen daran teil ) nehmen die Leistungen der Kammer gelegentlich,

49 % (5500) selten in Anspruch,

d i e  ( 4.800 )  a n d e r e n   n i e

Vielen Dank an die HWK Heilbronn für Veröffentlichung dieses realistischen Umfrageergebnisses!!

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LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern

Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .


					
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