HWK München: Interessenvertretung gegen Mitgliederinteressen nix neues


Zwei Dinge, die die Zwangskammern ( HWK, IHK, etc. ) offensichtlich in ihrer unrealistischen Traumwelt nicht zur Kenntnis nehmen. Erstens: Zu ihren sogenannten hoheitlichen Aufgaben – es ist nicht das Papier wert, auf dem diese gedruckt sind – gehört, die Interessen ihrer Mitglieder, die dem Kammerzwang unterjocht sind, zu vertreten.

Zweitens: Eben diese, sich heuchlerisch als demokratische Institution bezeichnenden Zwangskammern, missachten ständig und ohne jegliche Rücksichtnahme ihrer Mitglieder ein Bundesverfassungsgerichtsurteil, dass ihnen eindeutig vorschreibt sich zu politischen Statements nicht nur zurückzuhalten, sondern gar zu schweigen.

So nun auch seine „Durchlaucht“, der „hochwohlgeborene“ Präsident der Handwerkskammer München. Mal so eben als kurzer Zwischenruf: Es kann nicht nachrecherchiert werden, wann bei der HWK München jemals eine Wahl der Vollversammlungsmitglieder, von der ja die „Durchlaucht“ erkoren wird.

Als absolutistisches Oberhaupt beschliesst daher der „auserkorene“ und „wohlgeborene“ Kammerpräsident Heinrich Traubinger laut Süddeutsche Zeitung mal so eben dem Bündnis pro Startbahn in München beizutreten und sich für die Erweiterungspläne zu propagieren.

Erfreulicherweise gibt es auch noch Handwerker in Kammerland, die entgegen den „Zipfelmännchen“ ein offenes Ohr und Auge besitzen und sich nicht alles bieten lassen, was ihre, ach so „geliebte“ HWK so treibt.

Ulf Mühlner, Schreinereiinhaber in Freising war der erste Handwerker, dem diese, wohl Kompetenzüberschreitung, nach Kammermanier mißfiel und startete kurzerhand eine Unterschriftenaktion gegen Die Äußerungen des „durchlauchten“ Kammerpräsidenten. Innerhalb kurzer Zeit haben sich dem zahlreiche Handwerksbetriebe angeschlossen.

Ein besonderer Dorn im Auge ist Mühlner, seinen Mitstreitern und der überwiegende sich im „Untergrund“ befindlichen Handwerksbetriebe die Zwangsmitgliedschaft. Und dass sich nun noch eine „selbsterkorene“ Person erdreist sich in deren Namen gegen deren Interessen zu äußern,….

In dem Anschreiben zur Unterschriftenliste heißt es unter anderem: „Wir als zulassungspflichtige in den Handwerksrollen eingetragene Betriebe fühlen unsere Interessen mit ihrem offenen Auftreten als Befürworter der 3. Startbahn nicht nur nicht vertreten, sondern verletzt.“ Nach Paragraph 91 der Handwerksordnung zähle ein solches Auftreten zu einem offensichtlich politischen Thema „sowieso nicht zu ihren Aufgaben“. Auch könnten die Freisinger Betriebe dieses Auftreten weder aus betriebswirtschaftlicher Sicht noch ethisch und moralisch gegenüber nachfolgenden Generationen vertreten. Die Handwerkskammer Oberbayern solle darum dem Beispiel des Tierparks Hellabrunn folgen und sich von ihrem vorschnellen Eintreten für die dritte Startbahn wieder distanzieren, fordert Mühlner weiter. „Aus unserer Sicht braucht der Flughafen München keine dritte Startbahn und das wollen und müssen wir auch gegenüber unseren Kunden vertreten.“

Selbst der Vorsitzende der Kreishandwerkerschaft im Landkreis Freising, Martin Reiter bekundet öffentliches Verständnis gegen die Empörung des Schreinermeisters aus Freising, und unterstreicht, dass Mühlner mit seiner Einstellung bei Weitem nicht alleine dasteht.

 „Begeistert ist hier keiner, das habe ich dem Traublinger auch gesagt“, sagte Reiter. Der habe ihn vorher angerufen und ihn über die Entscheidung, sich zusammen mit der IHK für die dritte Startbahn auszusprechen, informiert. „Ich habe ihm empfohlen, das noch mal zu überdenken, aber da war es schon zu spät“. Der Handwerkskammer und der IHK gehe es um die gesamte bayerische Wirtschaft. „Aber wir mittelständischen Betriebe haben gar nichts vom Bau der Startbahn, wir haben das Potential gar nicht.“ Für die Betonarbeiten bräuchte die FMG Firmen mit bis zu 200 Mitarbeitern, „So was gibt es bei uns nicht.“ Ausbaden müssten die Handwerker im Landkreis die Entscheidung der Kammer. „Die Kunden sehen das und sprechen uns darauf an. Wir sollen das dann wieder auf die Reihe bringen. Für uns ist das eine Katastrophe“, sagte Reiter.

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Ist es doch immer wieder ein erhabenes Erlebnis zur Kenntnis zu nehmen, wenn es Menschen gibt, die aufstehen und Kreuz zeigen, gegen den Sumpf und Filz in diesem Lande. Da allerdings, wie immer wieder im Fall Zwangskammern berichtet, die Zwangskammern sich um Gesetz, und selbst ihrer eigenen Vorordnungen, (einen Dreck ) scheren, sollte sich jedermann einmal die Frage stellen, warum ER nicht „gleichzieht“?

Warum also den Buckel krumm machen und die Zwangskammern mit hart erarbeiteten Zwangsbeiträgen „füttern“?

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Rücktritt oder kalt gestellt? Handwerkstags-Vize Manfred Stather – verkrustete Strukruren der Handwerkskammern

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LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern

Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .


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