Handwerkskammer Cottbus sponsert Spitzenturner


Die Handwerkskammer Cottbus scheint nun schier andere Wege zu betreten, als sie von der Politik als hoheitliche Aufgaben „übertragen“ bekommen hat, nachdem es die Handwerkskammer Freiburg bereits im Februar 2011 für nötig hielt einen Eishockey-Club zu sponsern.

So wurde der heimische Spitzenturner und zweifache Vizeweltmeister Phillip Boy als Werbeträger für eine weitere „Immage-Kampagne“ der HWK Cottbus gewonnen.

Der Spitzensportler wirbt künftig bei Wettkämpfen mit Handtüchern, die mit dem Slogan „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von Nebenan.“ bedruckt sind. Die „Zusammenarbeit“ ist zunächst auf ein Jahr befristet. Wie sich das auf die Kassen der Handwerkskamme, sprich in EURO auswirkt, wird nicht veröffentlicht.

 „Wir sind sehr froh, dass wir einen Spitzensportler wie Philipp Boy für unsere Imagekampagne gewonnen haben“, sagt HWK-Hauptgeschäftsführer Knut Deutscher. „Durch seine Spitzenleistungen ist er in der Lausitz, in Deutschland und in der ganzen Welt bekannt geworden. Mit seiner sympathischen Ausstrahlung erreicht er zudem alle Generationen.“ Für Knut Deutscher steht deshalb fest: „Mit Philipp Boy haben wir einen erstklassigen Werbeträger gefunden, der unsere Botschaften weitertransportieren wird.“

Die Kassen der Handwerkskammern scheinen überzuquillen. Da scheint auch eine „Zweckentfremdung“ der Zwangsbeiträge keine Rolle zu spielen. Anstatt  vernünftig zu wirtschaften und Beiträge zu senken, um die Betriebe zu entlasten, werfen die Handwerkskammern die Gelder mit vollen Zügen aus dem Fenster hinaus.

Als Grund dürfte lediglich dafür herhalten, dass sich die „Kammerfürsten“ bei entsprechenden, langweiligen Veranstaltungen

Nachdem erst 2010 satte 50 Millionen EURO für eine fragwürdige Immage-Kampagne und einen Werbespot „verplant“ wurden.

Mit der Realisation dieser cineastischen Meisterwerke wurde das Post-Production-Unternehmen THE MILL, das  Büros in Los Angeles (Hollywood), New York und London unterhält, beauftragt.

Nun sollte sich jeder einmal folgende Frage stellen: warum müssen die Zwangsbeiträge ausgerechnet nach Hollywood fließen? Gibt es keine deutschen Filmemacher? Passen deutsches Handwerk und Hollywood vielleicht nur deshalb so gut zusammen, weil beide mit “H” beginnen?

Gerade das konservative Handwerk ist stets der Meinung, das Geld müsse im „Dorfe“ bleiben, um die regionale Wirtschaft zu unterstützen. Alles wieder nur Heuchelei und pathetische Lügen?

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Lausitzer Rundschau v. 23.03.2012

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Handwerkskammer Cottbus sponsert Spitzenturner   v. 25.03.2012

Handwerkskammer Mannheim kooperiert mit Handball-Verein   v. 22.02.2013

Handwerkskammern versuchen sich als Marketingfachleute – werden 50 Mio Euro Spielgeld reichen?   v. 01.08.2010

Handwerkskammer auf den Spuren von Hollywood

Neue Immage-Kampagne zur Nachwuchswerbung

„Tag des Handwerks“ – teurer Wirbel mit wenig Substanz  v. 03.09.2011

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LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern

Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .


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