HWK München: Freisinger Obermeister im Konflikt mit der Handwerkskammer


Wieder einmal hat sich eine Kammer, diesmal die Handwerkskammer München, in einen öffentlichen Konflikt eingemischt.
Der Präsident der HWK, Traublinger, hat in einem Interviewklar für den Bau einer dritten Startbahn am Münchener Flughafen Position bezogen, die Handwerkskammer ist einem Bündnis hierzu beigetreten. ( HWK München: Interessenvertretung gegen Mitgliederinteressen nix neues )

Die Handwerker in Freising fühlen sich von der Kammer übergangen. Nach ihren Recherchen gibt es für ein solches Engagement der Kammer keine Beschlüsse der zuständigen Gremien. Ohne solche Beschlüsse darf die HWK sich aber gerade bei Konfliktthemen nicht öffentlich äußern.
Mittlerweile haben fünf von acht Obermeistern und etliche Handwerker der Kreishandwerkerschaft Freising einen Protestbrief an die Kammer unterzeichnet. Der Initiator der

Unterschriftenaktion,Bodenleger Ulf Mühlner, hat eigens ein Firmenfahrzeug für diesen Protest dekoriert. („Die Handwerkskammer hat abgehoben – wir holen sie zurück auf den Boden“ und „Nicht in unserem Namen“ wurde angelehnt an den Stil der laufenden Imagekampagne des Handwerks getextet.)
Die Freisinger Handwerker überlegen nun gemeinsam mit dem bffk, wie ggf. dem Engagement der Münchener Handwerkskammer entgegengetreten werden kann. bffk-Geschäftsführer, Kai Boeddinghaus, hat dabei erneut deutlich gemacht, dass der bffk hinsichtlich des Themas der „3. Startbahn“  keine Stellung beziehen kann und will. Hierfür gibt es seitens der Mitglieder kein Mandat. Wenn aber Kammern ohne Legitimation der Gremien an die Öffentlichkeit gehen, steht der bffk unabhängig vom Thema den betroffenen Kolleginnen und Kollegen zur Seite.

.

Quelle: Bundesverband für freie Kammern

.

LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

.

Logo Handwerkskammer

.

Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

.

Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

.


Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

  • Tischlermeister Michael Pramann

  • Bells-Restaurant – Bad Neuenahr

  • Stefan A. Duphorn wer – zu – wem

  • Hier ist noch Platz für Ihr Firmenlogo!

    Hier ist noch Platz für Ihr Firmenlogo!
  • Gernot Weyrich

  • Haustür-Aktion Michael Pramann

%d Bloggern gefällt das: