Anklage(?) gegen IHK-Präsident Manzke – Hintergünde


Gegen den Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Lüneburg/Wolfsburg, Eberhard Manzke,  hat die Staatsanwaltschaft Hamburg unter dem Aktenzeichen 3202 JS 155/11 Anklage erhoben. Dies wurde dem HAMBURGER ABENDBLATT vom stellvertretenden Sprecher der Anklagebehörde bestätigt. Das Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung – Manzke soll einen mit einer Unterschrift versehenen Blankozettel verändert haben – läuft.

Der heute 69-jährige Hamburger Unternehmer Rolf Timmermann, der in den Jahren 1995 bis 2006 eine Filliale der Schnellrestaurant-Kette Pizza Hut in Lüneburg „am Sande“ führte, srtattete Anzeige gegen den IHK-Präsidenten und Unternehmer Manzke, der zudem eine eine Unternehmensgruppe führt, die unter anderem Immobilien vermietet.

„Vermieter“ Manzke hat Timmermann jahrelang mit Prozessen „torpediert“ und von ihm Geld gefordert. So Timmermanns Aussage gegenüber dem Hamburger Abendblatt. Zwei Häuser und ein Pizzaladen habe er zudem als Folge verloren, sodass der ehemals wohlhabende Unternehmer sich heute al „pleite“ bezeichnet.

Das Drama nahm für Timmermann mit besagtem Blankozettel seinen Lauf, wonach, so Timmermann, Manzke die Signatur seines neuen Mieters als Sicherheit dafür verlangt, dass der Mietvertrag für das Pizza-Hut-Ladenlokal auch von Timmermanns Ehefrau unterschrieben werden würde – sie war während der Vertragsunterzeichnung zu Hause.

„Ich habe einen leeren Zettel unterschrieben und mir nichts dabei gedacht. 2001 dann präsentierte Manzke den Zettel während einer Verhandlung vor dem Landgericht Lüneburg. Mit einem Mal stand etwas darauf, das ich niemals unterschrieben habe.“ Der auch für den Landkreis Harburg zuständige IHK-Präsident habe eine von Timmermann 1995 unterschriebene Bürgschaft in seinen Händen gehalten. „Warum sollte ich eine Bürgschaft unterschreiben, wenn ich bereits im Mietvertrag zu erheblichen Zugeständnissen bereit war?“, fragt Timmermann.

In den diversen Gerichtsverhandlungen zwischen den beiden Parteien sei es immer nur um Geldforderungen Manzkes gegangen. Mietwucher war einer von Timmermanns Vorwürfen.

„Ein Sachverständiger hat uns den Mietwucher bescheinigt. Die Miete für unseren Laden lag 120 Prozent über dem normalen Mietpreis“, sagt Timmermann.

Immer wieder sei es um obige Bürgschaft gegangen, dessen Unterzeichnung Timmermann bestreitet. In einer Klage in Lüneburg zog Timmermann den Kürzeren, ebenso vorm Oberlandesgericht in Celle. Timmermann sah seine Chance, die Bürgschaft von einem Grafologen auf Echtheit überprüfen zu lassen.

 „Das Gericht jedoch hat die Urkunde anders bewertet. Stattdessen forderte mich der Richter zu einem Vergleich auf. Um den Prozess nicht zu verlieren, musste ich meine Anschuldigungen gegen Manzke zurücknehmen“, so Timmermann.

2010 startete Manzke vor dem Hamburger Landgericht um 34.000 Euro von dem von der Pleite bedrohtem Mieter Timmermann einzufordern

 „Einhergehend mit seiner Klage hat er den Antrag gestellt, das Verfahren nach Lüneburg zu verlegen.“

Die zuständige Richterin lehnte ab und soll, so Timmermann, bei der Vorlage einer Kopie der zweifelhaften Bürgschaft sich skeptisch bezüglich der Echtheit des Dokuments geäußert haben. „Letztlich hat Manzke seine Klage zurückgezogen. Wahrscheinlich weil er gemerkt hat, dass er in Hamburg nicht weiterkommt“, mutmaßt Timmermann. „Im April 2011 habe ich selbst bei der Staatsanwaltschaft Hamburg gegen Eberhard Manzke Anzeige erstattet.“

Manzkes Stellungnahme zu den Vorwürfen gegenüber bem HAMBURGER ABENDBLATT:

„Es handelt sich um einen angeblichen Vorgang aus dem Jahre 1995, der nun erneut zum Zwecke der Rufschädigung zur Anzeige gebracht wurde. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg hat die Anschuldigung schon im Jahr 2002 eingehend geprüft, nachdem ein Prozessgegner Anzeige erstattet hatte. Das Ermittlungsverfahren ist damals eingestellt worden, weil die Vorwürfe sich als haltlos herausgestellt haben.

Der amtierende IHK-Präsident Manzke geht zudem davon aus, dass es zu keinem Verfahren beim Amtsgericht Hamburg gegen ihn kommt, und die Angelegenheit ebenso beurteilt wird, wie in Lüneburg.

Dass noch keine Entscheidung über die Eröffnung eines Verfahrens gegen den Bauunternehmer Manzke getroffen wurde, bestätigte miunter die Hamburger Staatsanwaltschaft.

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LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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