IHK Dortmund: Interessenvertretung? Datenschutz? Auch für die IHK?


Steht da nicht auf irgend einem Papier manifestiert, die Industrie- und Handelskammern vertreten die Interessen Ihrer Mitglieder? Haben wir so etwas nicht irgendwo schon einmal gelesen?

Wir müssen offensichtlich einige gravierende Druckfehler in dieser „Lektüre“ von 1956 übersehen haben. Interessen-Vertreter war offensichtlich die Absicht der Verfasser. Zumindest wird entsprechend Ineterssen-Tretung gehandelt.

Laut Bundesvewaltungsgerichtsurteil von 2010 sind die IHKn sogarzur überparteilichen Wahrung von Unternehmensinteressen verpflichtet. Hier liegt allerdings die Betonung auf Vertretung von Unternehmerinteressen.

Aber was scheren sich schon die Zwangskammern an Gerichtsurteile, Gesetzen oder Verordnungen? Zum einen sind die „Kriegskassen“ prall gefüllt, zum anderen werden halt die Zwangsmitglieder erneut zur Ader gelassen. Die Zeit spielt in jedem Falle für die Kammern.

Nun tauchen – aus dem Haus der IHK – Vorwürfe eines anonymen Briefschreibers auf, dass mindestens ein IHK-Geschäftsführer diesen Leitsatz ignoriere und die FDP begünstige.

Dieses Schreiben erhielt unter anderem Daniela Schneckenburger, die ehemalige stellvertretende Grünen-Fraktionssprecherin im Landtag NRW. Das bestätigte Schneckenburger, die sich immer wieder kritisch mit der IHK-Organisation befasst hat, auf Anfrage der WAZ. Schneckenburger zu den Vorwürfen: „Das wäre ein ziemlicher Hammer. Die IHK ist als Körperschaft des öffentlichen Rechts zu parteipolitischer Neutralität verpflichtet. Dabei würde es sich um einen Missbrauch von Geldern handeln, die aufgrund der Pflichtmitgliedschaft erhoben werden, und gerade bei kleinen Unternehmen deutlich ins Gewicht fallen.“

4000 Email-Adressen sollen gratis der FDP zwecks Umfrage von kleinen und mittleren Betrieben von der IHK zur Verfügung gestellt worden sein.

Umfragen? Oder zwecks Rettung von dem, was von der untergehenden FDP noch zu retten ist? Dies ist hier die Frage. Und alles ohne Wissen und Einwilligung der Mitgliedsbetriebe?

 IHK-Pressesprecher: „Die IHK hat weder entgeltlich noch unentgeltlich an die FDP für deren Unternehmensbefragung Email-Adressen weitergegeben.“

„Sein oder nicht sein?“

Die FDP hüllt sich wie erwartet in,  politisches Schweigen.

Wie die DER WESTEN berichtete, waren bei der Umfrage für alle Angeschriebenen die Email-Adressen aller anderen Adressaten sichtbar. Datenschutz sieht anders aus.

Aber mit dem Wörtchen Datenschutz ist das sowieso so eine Sache. Manchmal fühlt man sich nicht einmal auf dem „Stillen Örtchen“ so richtig alleine.

Der anonyme Schreibe berichtete auch davon, dass der FDP-Wirtschaftsrat im IHK-Gebäude tage, ohne etwas dafür bezahlen zu müssen.

 Zum Mittwoch dieser Woche (11. April) hatte der Liberale Dr. Oliver K.-F. Klug, AGAD-Hauptgeschäftsführer (Arbeitgeberverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen) – übrigens auf Briefpapier seines Verbands – zur Sitzung in Raum 101 der IHK an der Märkischen Straße einladen lassen. Die AGAD-Sekretärin wurde mit der Organisation des FDP-Treffens betraut. Einer der Tagesordnungspunkte: „Unterstützung der FDP bei der Landtagswahl.“

„Ein Schelm, der Böses dabei denkt“!

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LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern

Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .


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