So ticken die Kammerbefürworter: DRK Schwesternschaft


Betrügen, Ausbeuten, Bereichern …

Uns wurde dankenswerterweise ein Bericht zugeschickt, der sehr schön darstellt, wie die Kammerbefürworter ticken. Eines wird dadurch klar:  Pflegekammern werden nicht mit dem Ziel eingerichtet die Pflegekräfte zu vertreten. Es geht darum, die Pflegekräfte unter Kontrolle zu bringen und die gewerkschaftlichen Initiativen auszubremsen. Wer uns ähnlich Informationen zukommen lassen möchte: Nur zu. Wir freuen uns drauf.

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Wenn man sich mit den Pflegekammern beschäftigt, so sollte man auch einen Blick auf die Initiatoren und deren Beweggründe lenken.
Die geplanten Pflegekammern unterscheiden sich von den meisten anderen Kammern darin, dass ihnen nicht Freiberufler und Selbstständige gesetzlich zugewiesen werden, sondern fast ausnahmslos abhängig Angestellte. Die Initiatoren werden nicht müde zu betonen, dass ihnen in besonderem Maße an einer Vertretung der Interessen der Pflegekräfte und des Berufsstandes gelegen ist.

Die Schwesternschaft vom Roten Kreuz gehört zu den Mitunterstützern der Pflegekammerinitiative.

Als Organisation die sich Menschlichkeit und Mitgefühl auf die Fahnen geschrieben hat, und die Politikern Verfehlungen gegen diese Grundsätze vorwirft, darf man entsprechend hohe Anforderungen an deren Handlungsprofil stellen.

Am Beispiel des Uniklinikums Essen sieht man jedoch, die Rotkreuzschwestern haben eine ganz eigene Art mit Personal umzugehen:
Artikel “Der Westen” (“Der Westen” DRK Schwestern an der Uniklinik Essen als PDF)

(Anm.: So ganz neu ist die Methode nicht. Hier ein Artikel von verdi aus dem jahr 2007: ver.di)

Ob es sich bei der Schwesternschaft wirklich um solche »Gutmenschen« handelt, dürfte auch von den Pflegekräften durchaus infrage gestellt werden. Der Betriebsrat geht nicht ohne Grund auf die Barrikaden. Zitat “Personal das nicht streiken darf, das keine Arbeitsverträge hat und nur Satzung und Ordnung untersteht.” Gestellungsverträge, welche nichts anderes sind als Leiharbeit.

Einen weiteren charakterlichen Aspekt der Rot-Kreuz-Schwestern zeigen die betrügerischen Machenschaften der Rot-Kreuz-Kliniken in Berlin. Diese Krankenhäuser werden durch die Schwesternschaft des DRK betrieben. Hier kam es zu einem millionenschweren Abrechnungsskandal. Als probates Mittel zur Gewinnsteigerung wurde dafür u.a. “billiges” Personal eingestellt.
Artikel bei “n-tv”  (ntv-drk-abrechnungsskandal als PDF)
Artikel “Berliner Kurier”  (“Berliner-Kurier” So lief die Abzocke als PDF)

Hier trübt sich das Bild von den uneigennützigen Prinzipien einer mildtätigen Hilfsorganisation mit dem Slogan „Menschen helfen Menschen“ oder “Aus Liebe zum Menschen”.
 
Dabei sollte man nicht vergessen: Die Führungskräfte dieser Organisation sitzen zusammen mit ihrem gleichgesinnten Kolleginnen und Kollegen in den Pflegeverbänden, welche die Einführung von Pflegekammern mit Zwangsmitgliedschaft fordern. Es ist unschwer erkennbar, welche Ziele und Interessen dies Personen mit ihrer Initiative tatsächlich haben. Die Interessen der eigentlichen Pflegekräfte dürften nicht dazu zählen.

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Beim Roten Kreuz ist man sich nicht zu schade, die eigenen Mitarbeiter auch mittels (“christlicher”) Scheingewerkschaften auszubremsen. Hier ein Link zur Arbeit zweier gewerkschaftsnaher Journalisten: Labournet.de

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Die skrupellose Art wie diese Leute mit dem Pflegepersonal umgehen, beweist welch Geistes Kind die Pflegekammerbefürworter sind. Wir wissen aus mehreren Kliniken in Deutschland, dass diese Leute ebenso mit ihrem Personal verfahren. Wir wissen auch, das in einigen kommunalen Kliniken der Personalrat ausgebremst wird und gerade in kirchlichen Häusern vergleichbare Zustände herrschen.

Wenn Ihr darüber Informationen habt, dann lasst uns diese bitte zukommen.

Quelle: Pflegekammer

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LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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