Resume von mehrjährigem Vollversammlungsmitglied Ingobert Marx – „Gehirnwäsche“ der Vollversammlungs-Mitglieder


Im 5. Und letzten Jahr bin ich der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer ( IHK ) Lüneburg/Wolfsburg. Weil nach meinen Erkenntnissen die allermeister „Mitglieder“ nicht gerne, sowie unfreiwillig dieser Institution angehören, ließ ich mich in das „höchste Gremium“ wählen. Diese Vollversammlung besteht aus 72 Mitgliedern. Obwohl ich gegen einen Vizepräsidenten antrat, errang ich das fünftbeste Wahlergebnis. Ich wollte ergründen, wie es in der IHK zugeht. Wie sind dort die Abläufe?

Bei keiner Sitzung fehlte ich. So erlebte ich Turbulenzen bis Unglaubliches. Meine Gutgläubigkeit zerbrach mit dem Wortbruch des Herrn Präsidenten, Er, der sich gerne ein „ehrbarer Kaufmann“ nennt, der sehr oft von „ehrbaren Kaufleuten“ spricht, wenn er von der IHK redet, hatte plötzlich nicht mehr gesagt, was er vor 50 bis 60 Menschen verkündet hatte! Nachdem ich 3 bis 4 mal den hohen Herrn vergeblich auf diese Unregelmäßigkeit aufmerksam gemacht hatte, mied ich diese „ehrbare Kaufmannsvereinigung“.

Nach den vergangenen 5 Jahren komme ich zu der Auffassung, dass die Industrie- und Handelskammern, a l l e , von Grund auf erneuert, renoviert werden müssen!

Im Namen der Mitglieder! Im Namen des Volkes, welches doch ein  f r e i e s  ist?!

Es ist gut möglich, dass die IHK´n gute und nützliche Vereinigungen der Gewerbetreibenden waren. Davon ist gheute nichts mehr übrig geblieben. Eine IHK besteht hauptsächlich aus:

  1. Der Vollversammlung, geführt vom Präsidenten mit vieklen Vizepräsidenten
  2. Den Angestellten und der Geschäftsführung, geführt vom Hauptgeschäftsführer.
  3. Sind auch noch unglaublich viele „Mitglieder“ zu nennen

Man sollte annehmen, dass die Vollversammlung, die die unglaublich vielen Mitglieder vertritt, somit das Sagen hat. Die Angestellten, Geschäftsleitung, hätte zu erledigen, was die Chefs, also die Mitglieder, anordnen. Nach außen hin, sieht es so aus. Doch wie sind die wahren Abläufe? Es steht 5 zu 300 oder 72 zu 100!

Im Jahr tagt die Vollversammlung 4, bestenfalls 5 mal.! Die Angestellten etwa 300 mal!! Doe 72 Vollversammlungsmitglieder. Von denen meistens die Hälfte fehlt, sehen sich ein paar Stunden und bestimmen im Eiltempo, was im Kammerbezirk zu geschehen hat. Die etwa 100 Angestellten sehen sich jeden Tag. Sie haben alle Zeit der Welt, das Geschehen zu lenken, zu leiten. Die Vollversammlungsmitglieder sind gewerbetreibende Unternehmer, die ihre Tage mit dem Erhalt ihres Betriebes ausfüllen müssen. Die Belange der IHK erledigen sie nebenbei, am Rande. Der Arbeitsinhalt der Angestellten ist die IHK. Sie haben nichts anderes z tun. Diese Arbeit ist dann auch noch in Teilbereiche eingeteilt. Es sind Verwalter, Bürokraten im besten Sinne. Bei Vollversammlungssitzung sind immer 10 bis 12 „höhere“ Angestellte plus Hauptgeschäftsführer anwesend. Sie geben nahezu alles, was zu beschließen ist bekannt, tragen es so vor, dass es auch beschlossen wird. Geht mal etwas nicht „durch“, also wird abgelehnt, so tritt „Plan B“ in Kraft. In kleinen Kreisen von 8 bis 10 Vollversammlungsmitgliedern wird den Leuten klar gemacht, wie „wichtig“ diese Angelegenheit sei. – Böse Spötter sprechen von „Gehirnwäsche“.-  Nach etwa einem halben Jahr kommt das Thema wieder in das Protokoll der Hauptversammlung. Meistens wird es spätestens jetzt beschlossen.

In den Jahrzehnten sind die Angestellten zu Chefs geworden. Eine wohlausgebildete Bürokratie beherrscht alles. Wer nun fragt, wie so etwas möglich ist, dem sei gesagt, dass geht nur mit  Z W A N G !! Veraschleiert mit Pflicht.Bleibt aber, weil von den Meisten nicht gewollt,                 Z W A N G !!

Es mag sein, dass ehemals die Mitgliedschaft in Zünften, Innungen, Handelsvereinigungen freiwillig war. Weil solche Zusammenschlüsse zum Nutzen und zur Stärkung der Kaufmannschaft führten, gab es viele zufriedene Mitglieder. Leider wurde auch eine kleine Bürokratie geboren. Diese wucherte so gewaltig, dass heutzutage viele, viele Gewerbetreibende von ihren „Berufsvertretungen“ nichts mehr wissen wollen! Es sieht so aus, dass diese unzufriedene Mehrheit keine Möglichkeit findet, sich aus einer klug erfundenen ZWANGsherrschafft zu befreien. Die Kammerbürokraten haben es verstanden, sich mit den das Volk regierenden Bürokraten zu verbünden. Es ist keine Seltenheit, dass gescheiterte Politiker in einer Kammer eine gesicherte Unterkunft gefunden haben. „Freie“ Unternehmer, die diese Zwangsmitgliedschaft schmerzhaft als ZWANGsherrschaft erkannt haben, wehren sich. Für sie ist siese Superbürokratie eine unglaubliche Belastung. Der Gewerbetreibendehat oft zusätzlichen, unnützen Schriftkram zu erledigen. Außerdem muß er seine ungewollte Mitgliedschaft sehr, sehr teuer bezahlen. Je fleißiger er ist, um so mehr hat er zu zahlen. Zahlt er nicht, bricht ein Ungewitter über ihn herein. Kein Mittel wird gescheut, das gefprderte Geld zu besorgen! Der unfreie, arbeitende Mensch findet keinen Beistand. Angeblich neutrale Richter handeln nach Gesetzen, die von Bürokraten gemacht wurden, welche an ihren Posten hängen. Gleichen sie den Kammerbürokraten?

Politiker, die den Gebeutelten beistehen wollen, werden schnellstmöglich „gedreht“. Ist es da ein Wunder, dass politische Wahlergebnisse nur noch vbei 50% liegen? Die Wahlbeteiligungen der Kammerwahlen sollte sich jeder denkende Mensch einmal anschauen! Hier kann man lernen, wie Demokratie gehandhabt wird!! In dieser Art „gewählte“ Volksvertreter sind vielfach sehr, sehr gut bezahlte Bürokraten, die auch schon mal die Menschenwürde mit Füssen treten.

Wer bei ZWANGsmitgliedschaft von Freiheit spricht, ist ein seltsamer Menschenfreund!

Demagogen sind kluge Leute, die wahrhaftige Dinge so lange hin und her schieben, bis die größten Unwahrheiten, wie ehrliche Naturgesetze erscheinen. Aus dieser Richtung gesehen sind ungerechte Geldeintreibungen, Wortbrüche und ähnliche Kleinigkeiten die reinsten Wohltaten!

Nachdem ich mir die IHK bestens angesehen habe, komme ich zu dem Schluß, nicht die IHK muss abgeschafft werden, sondern deren gewaltige, übermächtige Bürokratie. Bei der Allgewalt, die die IHK-Angestellten errungen haben, erscheint das unmöglich. Eine Lösung ist oft einfach. Hierbei hilft etwas, was dem Menschen sowieso zusteht.

Ihr Politiker, die ihr wie versprochen das Volk vertretet; Ihr Richter, die Ihr doch neutral urteilt; Ihr Mitmenschen, die Ihr auf die Freiheit schwört, schafft die Unfreiheit ab!

Ich bin sehr sicher, nachdem die ZWANGsmitgliedschaft beseitigt ist, lösen sich alle weiteren Probleme friedlich und von ganz alleine. Bisher sind die Unterdrückten, arbeitenden Menschen des Mittelstandes ruhig und äusserst friedlich gegen das Ungemach angegangen.

Laßt sie nicht erst auf die Barrikaden steigen! Oder zerstört nicht durch Unvernunft einen Großteil des Mittelstandes!

Ingobert Marxc

Uhrmachermeister, Kammerkritiker

Bahnhofstra. 52

29640 Schneverdingen

Tel./Fax: 0 51 93 / 62 52

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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