Arbeitnehmerkammer Bremen rechtfertigt „Ausbeutung“ ihrer zahlenden Zwangsmitglieder?


Es ist schon ein „Kreuz“ mit den (Zwangs-) Kammern in BRD. Viel wurde auf KAMMERSPARTAKUS über die „dubiosen“ Interessenvertreter IHK und Handwerkskammer berichtet. Dass es jedoch auch eine Zwangs-„Interessenvertretung für Arbeitnehmer, wie z.B in Bremen gibt, scheint sicher weiniger bekannt.

Die Arbeitnehmerkammer ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und hat ihren Sitz in Bremen. Die Rechtsgrundlage ist das Gesetz über die Arbeitnehmerkammer im Lande Bremen, die Ausgestaltung und Schwerpunktsetzung erfolgt in der Satzung und die Selbstfinanzierung der Kammer durch ihre Zugehörigen regelt die Beitragsordnung.
Mitglieder der Arbeitnehmerkammer sind alle im Land Bremen beschäftigten Arbeitnehmer/-innen und Auszubildenden. Die Beiträge (0,15 Prozent des monatlichen Bruttolohns) behält der Arbeitgeber ein und überweist diese an das Finanzamt.

Auch in den Kranken- und Pflegeberufen wird vermehrt – Tendenz stetig steigend- auf Leiharbeiter zurückgegriffen. Aus Kostenersparnis der Arbeitgeber selbstverständlich. Dass die Pflegeberufe finanziell generell längst keine attraktivn Anreize mehr bieten liegt aufgrund der Arbeitsbedingungen ( Schicht- und Wochenendarbeit ) Auf der Hand. Zumal werden Kosten sehr gerne und effektiv durch Personaleinsparungen gesenkt, um den Profit zu erhöhen. Alles auf Kosten der zu Pflegenden selbstverständlich.
Und eben aus diesem Grund sind Leiharbeiter auch in diesen Berufszweigen als ein immer mehr verbreitetes Kostensenkungsprogramm anzusehen.Auf das Thema Niedriglohnsektor, Altersarmut, etc. muss hier nicht weiter eingegangen werden, da hinreichend bekannt.

Die Arbeitnehmerkammer Bremen zum Thema Leiharbeit in Pflegeberufen hat dramatisch zugenommen

Leiharbeiter erfüllen „eine Feuerwehrfunktion“

Die Arbeitnehmerkammer Bremen kommt in einer Studie zu ähnlichen Ergebnissen: Da die Personaldecke meist abgenommen habe, erfülle die Leiharbeit im Pflegebereich „eine Feuerwehrfunktion“. Außerdem werde so die Suche nach Fachkräften erleichtert, wenn geeignete Leiharbeiter als eigene Arbeitnehmer übernommen werden könnten. Trotzdem kritisiert die Kammer: Leiharbeit werde auch genutzt, um Kosten zu senken, etwa indem Einrichtungen Tochterfirmen gründen, die Leiharbeitskräfte an die eigenen Häuser verleiht.

( KAMMERSPARTAKUS kann hieraus allerdings keinerlei kritische Stellungnahme erkennen. lediglich eine Feststellung. Kritik sieht anders aus! )

Laut der Studie gibt es auch gut ausgebildete Pflegekräfte, die sich bewusst für die Leiharbeit entschieden haben. Diese werden für ihren flexiblen Einsatz „gut bezahlt“. Außerdem könnten sie weitere Vorteile in Anspruch nehmen und zum Beispiel ihre Arbeitszeiten beeinflussen. Die Forscher kommen zu dem erstaunlichen Schluss: „Zum Teil arbeiten sie daher unter besseren Bedingungen als das fest angestellte Personal.“

Noch weniger als wenig! Auf Kosten der Kranken und Alten.

Was, verdammt noch mal, ist so kostenintensiv, was einen Altenheim-Aufenthalt von nicht unter 2.500 EURO monatlich  rechtfertigt ( mal niedrig angesetzt ). Teilweise auch noch mit Etagen-Klo.
In einem 4-Sterne-Hotel ist man besser versorgt.
Die Pflegekräfte sind unterbesetzt und auch unterbezahlt. Und dann gehen Altenheime auch noch KONKURS?
Das erkläre  mal einer!

.

LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

.

Logo Handwerkskammer

.

Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

.

Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

.



Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

  • Tischlermeister Michael Pramann

  • Bells-Restaurant – Bad Neuenahr

  • Stefan A. Duphorn wer – zu – wem

  • Hier ist noch Platz für Ihr Firmenlogo!

    Hier ist noch Platz für Ihr Firmenlogo!
  • Gernot Weyrich

  • Haustür-Aktion Michael Pramann

%d Bloggern gefällt das: