Vier korrupte Mitarbeiter bei der Handwerkskammer Koblenz


Der Korruptionsskandal bei der Handwerkskammer Koblenz, über den erstmals 2010 berichtet wurde, hat sich als schwerwiegender entpuppt, wie er zunächst dargestellt wurde: Technikfirmen wurden von HWK-Mitarbeitern teure Aufträge zugeschanzt. Im Gegenzug ließen sie sich mit Elektro-Geräten und Tankgutscheinen beschenken. Und sie kauften bei den Firmen auf HwK-Kosten teure Computerbauteile – und versteigerten sie privat auf Ebay.

Der 52-jährige Haupttäter soll unter Vortäuschung eines Fortbildungsseminars bei einer Firma gar Urlaub gemacht haben.

Als das perfide Bestechungssystem 2010 bekannt wurde, ging Kammerchef Alexander Baden von 5000 bis 15 000 Euro Schaden für die HwK aus. Heute sind es 50 000 Euro. Die HwK finanziert sich zu einem Fünftel durch Pflichtbeiträge der rund 19 000 Handwerksbetriebe in der Region.

Die Staatsanwaltschaft, die bereits seit 2010 in der Sache unter anderem wegen Bestechlichkeit und Untreue ermittelt, will sich zum Ermittlungsverfahren jedoch erst in einigen Wochen ausführlicher äüßern. Ein 35-seitiger abschliessender Polizeibericht liegt bereits vor.

Demnach waren an dem Bestechungssystem von 2005 bis 2006 vier Mitarbeiter des HwK-Kompetenzzentrums im Koblenzer Industriegebiet,  in dem mehreren tausend Mitarbeitern eine Aus- oder Weiterbildung vermittelt wird, beteiligt. Das 12 Millionen Euro teure  Kompetenzzentrum wurde von den vier Mitarbeitern mit aufgebaut und später auch betreut.

Die 50 000 Euro Schaden entstanden laut dem Polizeibericht durch 51 Fälle „verdeckter Beschaffungen“. Ein Beispiel: Die Männer täuschten vor, dass ein teures Computerbauteil defekt ist. Sie bestellten ein neues, verkauften es über das Internetauktionshaus Ebay – und behielten das Geld.

Dabei arbeiteten die verdächtigen Hwkler eng mit drei Technikfirmen zusammen, zwei aus Koblenz, einer aus Iserlohn (Nordrhein-Westfalen). Die freuten sich über zusätzliche Aufträge – und versorgten die Männer deshalb mit Geschenken, zum Beispiel mit einem neuen Kühlschrank. Insgesamt ließen sie ihnen Waren für 12 000 Euro zukommen, so der Polizeibericht. 2010 erstattete ein anonymer Anrufer Anzeige. Dann flog alles auf.
Der mutmaßliche Haupttäter saß zeitweise in Untersuchungshaft. Baden feuerte ihn, als der Skandal bekannt wurde. Unklar ist derzeit, wer den von ihm wohl angerichteten Schaden behebt. Möglicherweise muss das ein Gericht klären.

Kurios dürfte sein, dass die drei anderen an der Korruption beteiligten HWK-Mitarbeiter, die gemeinsam immerhin an einem Viertel des Schadens (12.500 EURO ) beteiligt sind,  immer noch bei der HWK beschäftigt sind.

„Die haben wir völlig entmachtet und unter Aufsicht gestellt“, sagt Baden. „Sie dürfen heute nicht einmal mehr eine Schraube allein bestellen.“

Ja, was haben denn Angestellte in einem Betrieb zu suchen, die keinerlei Kompetenzen und Befugnisse haben, und die zudem auch noch unter Aufsicht gestellt werden?
Also doch? (Alters-) Ruhesitz Handwerkskammer?

Quelle: Rheinzeitung – Polizei: Vier Mitarbeiter der HwK Koblenz waren korrupt

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Mit ihren Zwangsmitgliedern, die letztendlich die HWK und deren Mitarbeiter finanzieren müssen, geht die HWK Koblenz allerdings weniger zaghaft um.

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern

Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .

 


					
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