DIHK mit Potemkin-Umfrage


Es  gehört zu den jährlichen Ritualen des DIHK, des Dachverbandes der Industrie- und Handelskammern, die eigene Bedeutung mit der Veröffentlichung des „Unternehmensbarometers“ zu unterstreichen.
An dieser Stelle soll nun nicht thematisiert werden, warum es neben all den Studien und Erhebungen der diversen Wirtschaftsforschungsinstitute auch noch dieses Werk braucht. Auch die durchaus spannende Frage, warum eine solche Aufgabe, die durchaus und sicher qualifizierter (s.u.) durch das Statistische Bundesamt erledigt werden könnte, aus den Mitteln der Zwangsmitglieder bezahlt werden soll, soll hier unbetrachtet bleiben.

Einzig die Substanz dieser Datenerhebung wollen wir thematisieren. Wer die Umfrage genauer liest und sich fragt, auf welcher Datenbasis die Aussagen beruhen,  wird vermutlich von Zweifeln beschlichen werden.
Denn der DIHK teilt uns mit, dass die Auswertung auf „knapp 2000 Antworten“ beruhe. Dann folgt noch eine prozentuale Verteilung dieser Antworten nach Wirtschaftszweigen (Industrie (29 Prozent), Bauwirtschaft (vier Prozent), Handel (20 Prozent) und Dienstleistungen (47 Prozent). Und Regionen (15 Prozent aus dem Norden Deutschlands, zu 39 Prozent aus dem Westen, zu 13 Prozent aus dem Osten und zu 33 Prozent aus dem Süden).
Tatsächlich waren es wohl nur 1948 Antworten, die der DIHK  erhalten hat, wie aus einer Email hervorgeht. Und wer die Auswertung liest,  dem könnten sich u.a. folgende Fragen stellen:

  • Versucht der DIHK vorsorglich mögliche zukünftige Auflagen mittels Herausstellen angeblicher  freiwilliger Leistungen abzuwehren ?
  • Werden  wieder einmal DIHK-Positionen formuliert, die offensichtlich nicht Ergebnis des gesetzlich vorgeschriebenen „ausgleichenden und abwägenden“ Meinungsbildungsprozess in den Kammern  sind  ?
  • Werden nicht evaluierte subjektive Selbsteinschätzungender Befragten durch den DIHK als tatsächlich Aktivitäten „verkauft“ ?

Sowohl die geringe Beteiligung als auch die mangelnde Differenzierung bei den Antworten nach Regionen, Unternehmensgrößen und Branchen (wenn überhaupt nur sporadisch und willkürlich) macht dieses „Unternehmensbarometer“ zu einem hervorragenden Beispiel, wie der Kammerapparat Mitgliedsgelder verschwendet, um damit ohne Auftrag und Legitimation Positionspapiere in pseudowissenschaftlichem Gewand in Umlauf zu bringen. Allein der Umstand, dass nicht erläutert wird, wer nach welchen Kriterien die Unternehmen für die Umfrage ausgewählt hat, macht, befördert dieses Werk in die Kategorie „Umfragen, die die Welt nicht braucht“. Kammermitglieder, die dafür bezahlen müssen, brauchen sie noch weniger. Die Politik darf solche Umfragen hoffentlich nicht ernst  nehmen.

Link zur Umfrage des DIHK

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Queklle: Bundesverband für freie Kammern

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ügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern

Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .

 


		
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