Geldsegen für die Handwerkskammer Hamburg?


2010 wies die Handwerkskammer Hamburg  lt. eigenen Angaben einen Schuldeberg von 16 Millionen Euro aus.

So behauptete der Kammerpräsident,  die Kammer habe 16 Millionen Euro Schulden. Laut der Bilanz zum 31.12.2010 weist die Kammer Verbindlichkeiten von knapp 24 Millionen Euro aus.  Quelle Bundesverband für freie Kammern

Am 11.09.2012 berichtete das Hamburger Abendblatt:

Handwerker planen Millioneninvestitionen

Kammerzentrale am Holstenwall und Seniorenwohnpark sollen modernisiert werden. Rückkehr in die schwarzen Zahlen geschafft.

Investitionen in Höhe zwischen neun und elf Millionen Euro sind von 2015 für die Modernisierung und Umgestaltung der Kammerzentrale am Holstenwall geplant.

„Das Gebäude ist nicht akut sanierungsbedürftig, soll aber Stück für Stück an die Bedürfnisse der heutigen Zeit angepasst werden“, sagt Kammerpräsident Josef Katzer.

Ein bischen Patina soll das altehrwürdige Gebüde angestzt haben, was als Begründung für die Geldverschwendung dient. Eine Erneuerung der technischen Leitungen und Sanitäranlagen ( mit goldenen Kloschüsseln für die Kämmerlinge?) steht ebenso auf dem Programm.

„Wir hoffen dabei auch auf die Unterstützung einzelner Handwerker und Innungen, die das Gewerbehaus als ihr eigenes Gebäude begreifen sollen“, sagt der Präsident.

Bleibt zu hoffen, dass die Handwerksbetriebe für ihre Leitungen auch entsprechend entlohnt werden.

Hamburg: Handwerker fordern von Handwerkskammer Begleichung ihrer Rechnungen

Bereits im kommenden Jahr will die Kammer die Modernisierung des eigenen Seniorenwohnparks in Langenhorn in Angriff nehmen, in dem pensionierte Handwerker ihren Lebensabend verbringen können. Etwa acht Millionen Euro wird der Umbau dieser Anlage mit rund 180 Wohnungen verschlingen, wobei die Kosten vor allem durch eine kräftige Mieterhöhung wieder hereinkommen sollen. So sollen die Mieten von vergleichsweise günstigen 4,20 Euro pro Quadratmeter auf etwa sechs Euro ansteigen, wie der Hauptgeschäftsführer der Kammer, Frank Glücklich, sagte. „Dafür bekommen die Bewohner aber auch komplett erneuerte Wohnungen, die sich technisch auf dem neuesten Stand befinden.“

Eine schwarze Null und somit ein erneutes (?) positives Ergebnis erwartet Kratzer für 2012. Bei den angesetzten hohen Investitionen in Millionenhöhe dürfte dieses Ziel allerdings ein wenig hoch gesteckt.

Die Kammerbeiträge sollen trotz Finanzierung der Modernisierungen stabil bleiben. Jedoch sollen sie wohl wie in den Vorjahren nur im Rahmen der Inflation angehoben werden.

Warten wir auf eine Überraschung.

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Welt.de

Es geht auch um Investitionen wie den Elbcampus, der im Jahr 2008 eröffnet wurde, die „größte Zukunftsinvestition überhaupt“, wie Katzer sagt. Dafür hat die Kammer 56 Millionen Euro ausgegeben. „Der Campus wird sehr gut angenommen“, so Katzer. Auch wenn es dort noch Schwierigkeiten zu bewältigen gibt. Es hätte Baumängel gegeben und Gerichtsverfahren würde noch laufen, die beispielsweise sieben Wasserrohrbrüche im Elbcampus betreffen. Ein Handwerksbetrieb aus Harburg hätte Rechnungen gestellt, „die man nicht anerkennen konnte“, so Katzer, der betont: „Als Handwerkskammerpräsident prozessiere ich natürlich nicht so gerne gegen einen Handwerksbetrieb.“

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Finanzlüge der Handwerkskammer Hamburg?

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Rollhaus Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert   v.08.12.2012

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Handwerkskammer Niederbayern – Mal eben 30 Millionen Euro   v. 25.02.1013

Handwerkskammer Kassel: Subventionen wachsen auf den Bäumen – 28 Mio-Investition   v. 14.12.2012

Handwerkskammer investiert 38 Millionen   v. 07.12.2012

Bielefelder Handwerkskammer als Subventionsmillionäre   v. 15.11.2011

Sinn und Unsinn von Millionen-Investitionen in Zwangskammereinrichtungen 30.3.2010

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LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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