bffk legt „Kammerbericht 2012“ vor


„Mit dem „Kammerbericht 2012“ betritt der Bundesverband für freie Kammern e.V. Neuland. Denn nirgendwo wurden bisher Informationen über die wirtschaftliche Lage der Kammern in Deutschland zusammengetragen und veröffentlicht.“ Mit diesen Worten beginnt das Vorwort von Prof. Dr. Biedenkopf zum „Kammerbericht 2012“, den der bffk jetzt vorgelegt hat.
Der Bericht erhebt keinen Anspruch darauf, einen vollständigen Überblick über die Kammern in Deutschland zu geben. Angesichts der fehlenden Transparenz der Kammern kann das z Zt. auch nicht gelingen. Vielmehr versteht sich der Bericht, der im Bereich der Industrie- und Handelskammern (IHKn) ein sehr umfangreiches Bild über die Finanzen dieser Kammern ermöglicht, als ein Einstieg. Der bffk wird diesen Bericht fortschreiben und ausweiten.
Schon jetzt sind aber einige interessante Erkenntnisse möglich. So sind die Rücklagen der IHKn enorm  – auf mittlerweile rund 1,5 Milliarden Euro – angestiegen, obwohl die Planzahlen kaum Überschüsse vorgesehen haben. Dazu kommt eine weitere Steigerung der Pensionsrückstellungen. Die Realität hat damit die Rückstellungsuhr des bffk überholt.
Eine weitere Erkenntnis, die der Bericht liefert sind die extremen regionalen Beitragsunterschiede unter den Kammern. Während ein Kleinbetrieb aus dem Handwerk über 640 Euro an die Handwerkskammer Hamburg zu zahlen hat, kommt ein vergleichbarer gewerblicher Betrieb bei der Handelskammer Hamburg mit 78 Euro noch glimpflich weg.

Insgesamt zeigt dieser Bericht vor allem Eines: die Kammern müssen transparenter werden. Die Aussage der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer, man tue sich keinen Gefallen mit einer Zuarbeit zu dem Bericht, zeigt, dass es  in den Kammern an Verantwortungsbewusstsein der Öffentlichkeit gegenüber mangelt. Denn diese Öffentlichkeit ist es, die diesen Kammern als Körperschaften des öffentlichen Rechte und Pflichten verliehen hat. Die Kammern sind also nicht nur ihren Mitgliedern sondern der gesamten Gesellschaft gegenüber rechenschaftspflichtig.
Der jährliche Kammerbericht wird die vorhandene Informationslücke jedes Jahr ein bisschen mehr schließen.

Link zum „Kammerbericht 2012“

PDF-Datei herunterladen

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Quelle: Bundesverband für freie Kammern

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Kammerbericht 2013 – 589 Millionen Subventionen für die Kammern – Auch der SPIEGEL berichtet   v. 21.10.2013

Die Handwerkskammern in BRD: Ein dunkles Kapitel in Kammerland  v. 17.10.2012
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LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern

Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .

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Comments
One Response to “bffk legt „Kammerbericht 2012“ vor”
  1. M. Besch sagt:

    Wer sitzt denn, in den IHKs?
    Dort sitzen Menschen in den Vorständen die nicht nur im beruflichen gerne mal das Recht bemühen. Laufen dort Partnerschaften aus beendet man diese vor dem Kadi damit man sich bloß nicht die Blöße geben muß versagt zu haben. Gleiche Personen haben in der Ex-DDR gelernt den Anweisungen des Staates wortgetreu zu folgen, ohne auch nur im Gerinsten diese Vorschriften in Frage zustellen. Fragt man diese Menschen welchen Sinn die Mitgliedschaft für ein Unternehmen macht mal im privaten, lachen sie einen an und sagen: na keinen aber ich will ja auch leben. Diese Menschen sitzen ohne das Glück und die Geborgenheit einer Familie jeh durch eine Geschäftsgründung gefärden zu müssen in ihren juristischen Elfenbeintürmchen und urteilen in ihrer durch Einsamkeit enstandene Wut lieber über andere, die dieses Risiko eigegangen sind. Besonders in Trier kann man das erleben. Sie halten Vorträge über Arbeitsphychologie und Streß; schaffen es aber selber nicht eine längere Beziehung
    einzugehen. Solche Menschen lieben diese großen Kammern weil sie in einem sicheren Hort gut über die urteilen könnnen, die über ein normales Leben verfügen.

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