Die Handwerkskammern in BRD: Ein dunkles Kapitel in Kammerland


Der Bundesverband für freie Kammern hat nun einen „Kammerbericht 2012″  über die IHKn und Handwerkskammern  veröffentlicht. Während die 80 Industrie- und Handelskammern zumindest zu einem Teil ( jedoch unter 50 % ) kooperativ waren, lässt sich die Kooperation der 53 Handwerkskammern auf ein Null-Niveau reduzieren. Keine der 53 Handwerkskammern zeigte sich kooperativ!

Die Handwerkskammern in BRD:  Wie ein „schwarzes Loch“  saugen sie stattdessen auch unbescholtene und vom Kammerzwang nichtsahnende Existenzneugründer und deren Zwangsbeiträge in Ihren „Schlund“. Bereit, selbst Existenzen mittels ihrer unersättlichen Gier zu vernichten.

Cosa-Nostra lässt grüßen?

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Mit einem kleinen Unterschied:  Die Mafia hat ´nen Ehrenkodex

Für die Handwerkskammern existiert kein Grundgesetz, keine Bundesverfassungegerichtsurteile, ja nicht einmal deren eigene Handwerksordnung.

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Allerdings dürfte eines wohl sehr „überraschend für die Handwerkskammern sein. Die HWK Konstanz veröffentlichte ihren Finanzstatus.

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Dennoch hier ein Auszug des „Kammerbericht 2012″ des BffK:

Seite 14

Aktion „Rückstellungsuhr 2009

Erstmals trug der bffk im Jahr 2009 relevante Daten der Kammern zusammen. Die Initiative beschränkte sich auf Industrie -und Handelskammern sowie Handwerkskammern.

Im Hinblick auf die extrem schwierige und uneinheitliche Datenlage konzentrierte sich der Verband zunächst ausschließlich auf die Rücklagen und Rückstellungen der Kammern – bei den Rückstellungen lediglich die für Pensionen bzw. „sonstige Rückstellungen“ von mehr als 1 Mio. Euro.

Die Ergebnisse waren bemerkenswert:

1. Fast die Hälfte der 80 Industrie- und Handelskammern stellte keine Daten zur Verfügung. Weder im Internet noch auf Anfrage bzw. durch Mitglieder der eigenen Kammern.

2. Die Handwerkskammern stellten keinerlei Daten zur Verfügung.

3. Allein bei den 80 Industrie- und Handelskammern ermittelte der bffk Rücklagen und Rückstellungen in Höhe von mehr als 1,7 Milliarden Euro

4. Viele Industrie- und Handelskammern planten mit Überschüssen in Millionenhöhe, beispielsweise Berlin, München und Hamburg

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Seite 15

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 Blockadehaltung bei berufständischen Kammern

Über Informationen hinaus, die via Internet bereits öffentlich verfügbar sind, hat der bffk alle deutschen Kammern mit der Bitte um Übermittlung weiterer wichtiger Daten angeschrieben. Festzustellen ist: Im Bereich der Industrie-und Handelskammern ist die Bereitschaft Daten transparent zu machen deutlich verbessert, allerdings finden sich nach wie vor viele „weiße Flecken“ auf der Landkarte.

Für alle anderen Kammertypen lassen sich keinerlei Angaben machen. Antworteten einige wenige Rechtsanwaltskammern freundlich und vorbildlich, kann für den Bereich der berufsständischen Kammern insgesamt eine durchgängige Blockadehaltung festgestellt werden. Das Bewusstsein dafür, als Körperschaft öffentlichen Rechts der Öffentlichkeit gegenüber – und nicht nur den eigenen Mitgliedern – rechenschaftspflichtig zu sein, ist nicht vorhanden.

Sehr treffend kam dies in einer Antwortder Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer zum Ausdruck, die dem bffk in ihrer Antwort freundlicherweise die interne Kommunikation nicht vorenthielt.

Zitat:

„Im Ergebnis finde ich, wir würden uns sicher keinen Gefallen tun mit einer Zuarbeit.“

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Seite 16

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Kammerland

Die Datenlage hinsichtlich der Kammern in Deutschland ist katastrophal. Die Öffentlichkeit überträgt den Kammern wichtige gesellschaftliche Aufgaben und sichert diesen 308 Körperschaften über die verpflichtende Mitgliedschaft – konservativ geschätzt- ein jährliches Budget in Höhe von drei Milliarden Euro.

Entlassen in die Selbstverwaltung, gibt es über die Verwendung dieser Gelder, die Effektivität der Arbeit und die Strukturen keinerlei gesicherte Erkenntnisse. Mindestanforderungen hinsichtlich der Transparenz, die heute für alle Teile der Gesellschaft gelten, sind in „Kammerland“ außer Kraft gesetzt. Bei den berufsständischen Kammern und den Handwerkskammern ist dieser Mangel an Transparenz besonders auffällig.

Oben angeführtes Zitat der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer auf die Anfrage des bffk dürfte hier stellvertretend für die Vielzahl der berufsständischen Kammern stehen. Wo durch äußeren Druck ein Mehr an Transparenz durchgesetzt werden konnte, kamen, wie das Beispiel der Handwerkskammer Hamburg belegt, erhebliche finanzielle Missstände ans Licht.

(s. Hamburg) An einem strukturell sehr starken Standort engagiert, ist die HWK Hamburg mit einem Sanierungsstau am Kammergebäude in Höhe von rund 10 Mio. Euro im Jahr 2010 bilanziell überschuldet, was ein Schlaglicht auf das (Miss-)Management wirft.

Zitat Handlungsprogramm 2014der HWK Hamburg:

Die Kammer hat einen „strukturelldefizitären Haushalt“, „nichtausgewiesene Verbindlichkeiten“, sowie einen „jahrzehntelangen Investitionsstau am Kammergebäude im Volumen von rund 10 Mio. Euro.“

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert   v.08.12.2012

Beiträge für Handwerker viel höher als für IHK-Mitglieder   v. 23.20.2012

Handwerksorganisationen lehnen Kammerzwang ab   v. 22.10.2012

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Zwangsmitglieder können H I E R ihre zuständige Handwerkskammer aufrufen und die jeweiligen HWK-Beiträge mit den IHK-Beiträgen vergleichen.

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LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern

Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .

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