DIHK geht in die offensive Deffensive


Genau so „kurios“ wie diese Überschrift klingt, sind wohl die „Ankündigungen“ des DIHK in der Print-Ausgabe des  HANDELSBLATT, künftig für bundesweite Transparenz der 80 Industrie- und Handelskammern zu sorgen.

Zu diesem Entschluss hat laut Kammerfunktionär allerdings nicht die ständige Torpedierung des Bundesverband für freie Kammern geführt. Man wolle sich demokratisch geben und öffentlich darstellen.

Was  die Zwangskammern unter „Demokratie“ verstehen, darüber bedarf es bei  den Lesern  dieses Blog und die Kammerkritikern wohl keinerlei Kommentare mehr.

Ins Mittelalter zurückversetzend, mit verkrusteten Strukturen, ein absolutistischer Staat im Staate. Das ist „Kammer-Demokratie“.

„In den vergangen Jahren hätten die IHKs systematiscgh ihre kameralistische in eine effektive und verständlichere doppelte Buchführung umgestellt. Zusätzlich würden seit 2010 ihre Jahresabschlüsse im Internet veröffentlich“.

So tönt es aus dem DIHK-Gebäude.

Alle Informationen, so interne Überlegungen, wie der Umfang der Pensionsrückstellungen, Zahl der Mitarbeiter, der Mitglieder, möglichen Beteiligungen, Umfang der Ausbildungsverträge und Existenzberatungen, aber auch der Einnahmen und Erträge, sollen künftig gebündelt im Internet für jeden nachvollziehbar sein.

Auch die Offenlegung der Gehälter auf Führungsebene sollen ins Auge gefasst werden.

Und den Kammerzwang rechtfertigt Wansleben mit den immer wieder sich langweilig wiederholenden Argument, dass die Kammern staatliche Aufgaben wahrnehmen, die ihnen ( den Kammern ) übertragen würden. Ansonsten müsste dies der Staat übernehmen und das käme noch teurer.

Ein Wahnwitz an Argumentation, schaut man sich die „verfilzte“ aufgeblähte Organisation des DIHK  der Handwerkskammern und weiteren Organisationen der Handwerkskammern an. Da stehen sich z.B die Handwerkskammer Ostfriesland mit ca 5.000 Mitgliedsbetrieben – genauere und insbesondere weitere Angaben über Mitarbeiterzahl, Mitgliedsbeiträge, etc sind auf der Webseite nicht auszumachen – der Handwerkskammer München und Oberbayern mit 74.865 Mitgliedsbetrieben und 310 Mitarbeitern ( Stand 2010 ) gegenüber.

Für die vom Staat übertragenen Aufgaben bedarf es bei 16 Bundesländern längst keine 80 IHKn und 53 Handwerkskammern. Von den Prachtbauten ganz zu schweigen. Ein oder zwei Amtsstübchen in einer Behörde wären ausreichend um die „Lehrlingsverwaltung“ zu übernehmen.

Und,  liebe Zwangskammern: Hört endlich auf mit der „Ausbildungslüge“. Das geschieht in den berufsschulen und Betrieben. Und das Herumgereite auf den ehrenamtlichen Mitarbeitern kann auch niemand mehr hören/lesen. In jedem Verein sind ehrenamtliche Mitarbeiter tätig. Ihr Zwangskammern lebt von diesen ehrenamtlichen Mitarbeitern. Und die Welt wird nicht untergehen, wenn den Zwangskammern endlich „die Flügel gestutzt“ werden.

Die Handwerkskammern hingegen gehen in volle Deckung. Sie blockieren jede, aber auch jede Art der Transparenz. Der Sumpf und Filz dieser Organisationen muss grenzenlos sein. Hinzu kommt eine Aufsichtsbehörde ( Wirtschaftsministerium ) die sich strikt weigert ihre Aufgaben wahrzunehmen.

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Handwerkskammer Koblenz 2009

Die Handwerkskammer Koblenz ist die 18. größte der 54 Handwerkskammern inDeutschland, ihr gehören 18.600 Betriebe an. Der Jahreshaushalt beträgt rund 25 Mio. Euro, das Beitragsaufkommen 6 Mio. Euro. Die HwK hat 300 Mitarbeiter, die Personalausgabenbelaufen sich auf 10 Mio. Euro. Eine Zahl, die für die Entwicklung der Kammer steht: 1976gab es 50 Mitarbeiter. Karl-Jürgen Wilbert sieht die Handwerkskammer Koblenz auch als
Beispiel einer deutschen Selbstverwaltungseinrichtung, die dem Mittelstand verpflichtet ist. Eine Einrichtung, der er sich fast vier Jahrzehnte verpflichtet fühlt.

Wieviel Mitarbeiter gab es 1976  zum Beispiel bei OPEL in Bochum und wie viele sind es heute? Industrialisierung, Technisierung, Rationalisierung, Globalisierung. Damals erstellta man Statistiken von Hand,. Ebenso die Buchführung. Heute per Knopfdruck.

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Hans Wolf Graf, Autor eines Buches über Korruption, etlicher Artikel, Finanzberater und Initiator etlicher Projekte über die Zwangskammern:

… Da masst sich jemand an…  Stellen Sie sich vor: Bei der IHK gibt es Lehrgänge, wie man die Selbstständigkeit begründet. Und das wird dann gehalten von Witzfiguren, die aus Angst vor der eigenen Selbstständigkeit Angestellte geworden sind. Verstehen Sie? Da redet ein Blinder von der Farbe, aber der Gesetzgeber schreibt das vor. …

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LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern

Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .


					
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