Nachlese zu den Dessauer Handwerksgesprächen in Bild und Ton – Teil I


Am 19.10.2012 fand im Technikmuseum zu Dessau eine Veranstaltung zum Thema Innungen und Handwerkskammer statt, welche von der Kreishandwerkerschaft Dessau-Roßlau organisiert wurde.

Die Kreishandwerkerschaft ist es einfach leid, sich von ihrer zuständigen Handwerkskammer Halle drangsalieren zu lassen.Viele Ehrenämtler sind in den Innungen tätig. Die Innungen leisten die Arbeit. Die Handwerkskammer kassiert ab.

Kreishandwerksmeister Karl Krökel in seinem Satement zur ehrenamtlichen Tätigkeit im Video:
Wir haben heute über Kammern geredet, mir wurde attestiert heute, dass sie eine hervorragende Arbeit leisten. Das erschliesst sich mir persönlich nicht. Das muss ich mal so sagen. …

… Was wir aber machen, im ehrenamtlichen Engagement, es kommt aus dem Herzblut, kommt aus ehrenamtlichen Engagement. …

… und es muss Spaß machen. Und ich sag´ Ihnen ganz ehrlich: Der Spaß als Kreishandwerksmeister geht mir jetzt nach sechs Jahren langsam verloren!

Ehrenamt der Handwerkskammer – Die Kammer freut´s 

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Karl Krökel setzt sich mit viel  Engagement in seiner Kreishandwerkerschaft Dessau-Roßlau ein. Er ist unermüdlich im Ausbildungsbereich tätig. EHRENAMTLICH, versteht sich. Karl Krökel berichtet, wie die Handwerkskammer Halle seine unermüdliche Arbeit „behindert“, Karl Krökel ist als Kreishandwersmeister gegen den Kammerzwang. Er würde seine ehrenamtliche Tätigkeit auch ohne Kammerzwang fortsetzen. Wie alle anderen übrigens auch. Die ehranamtliche Arbeit in den Kammern ist nicht vom Kammerzwang abhängig, wie immer wieder von den Kämmerlingen propagandiert wird.

Karl Krökel, Kreishandwerksmeister und wie die Handwerksammern die Arbeit der Innungen behindern

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Seit 1953 wird bei den Handwerkskammern nicht mehr gewählt. Es finden sogenannte „Friedenswahlen statt. Fakt ist: Die Vollversammlungsmitglieder – eine verschworene „Seilschaft“ – werden im „Hinterzimmerchen ausgeklüngelt. Wer es wagt sich aufstellen zu lassen, wird angeprangert, wie im Mittelalter.

Handwerkskammerwahlen und Repressalien gegen offizielle Bewerber

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Frank Lasinski, Vorsitzender des Bundesverband für freie Kammern:
Wir wären ja schon einen riesen Schritt weiter,  wenn die Handwerksorganisation eben halt, revolutionär für sie, überhaupt mal demokratische Zustände einführen würde. Nicht wahr?  Wenn die Handwerker also wirklich wählen würden, also wirklich etwas zu wählen  h ä t t e n. …

… Wenn sich  Kammern schon gegenüber der Politik politisch äussern, was sie leider oft,  sehr oft ungefragt tun, dann müssen ein paar Grundvoraussetzungen gegeben sein. Die erste Grundvoraussetzung ist, dass in den Vertretungskörperschaften, eben dass, was dort vertreten ist, überhaupt Beschlußsache ist.Und ich war selber in der Vollversammlung , eine Legislaturperiode, jetzt die zurückliegende, und  musste sehr oft erleben, dass Positionen bereits schon vertreten sind, bevor sie überhaupt in der Vollversammlunge besprochen wurden.
Das heisst also, ich hab´in unserem Kammerhaft zur Kenntnis genommen, dass es Positionen gibt, fragte mich , in welcher Vollversammlung haben wir denn die besprochen,  frage das erste mal. Und da bekommt man tatsächlich zur Antwort: „Ja, mein Gott, wir können jetzt nicht alles diskutieren.

… Das hat nichts mit  demokratischer Grundlegung zu tun …

Frank Lasinski BffK Vorsitzender ´über Demokratieverständnis der Handwerkskammern

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Eine seltsame  Ansichten über demokratische Wahlen der Handwerkskammer, die Helmut Dittke / Leiter des Sekretariat Handwerkspolitik im DGB und ehemaliger Vize-Präsident der Handwerkskammer Saarland, auf den Dessauer Handwerksgesprächen vertritt.
Fakt war und ist:  Wer es wagt sich für die Vollversammlung zu „bewerben“,…  dem drohen als Nestbeschmutzer „Repressalien“.

Frank Lasinki ( Vorsitzender des Bundesverband für freie Kammern  ) dazu:
Wir wären ja schon einen riesen Schritt weiter,  wenn die Handwerksorganisation eben halt, revolutionär für sie, überhaupt mal demokratische Zustände einführen würde. Nicht wahr?  Wenn die Handwerker also wirklich wählen würden, also wirklich etwas zu wählen  h ä t t e n. …
… Das hat nichts mit  demokratischer Grundlegung zu tun . Wen wundert´s? Die Kammerkraken besetzen ihre Lobby-Pöstchen halt überall

Kurioses Demokratieverständnis des DGB zu den Handwerkskammer-Wahlen

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Christoph Brosius / Präsident des Gesamtverbandes des Sächsischen Handwerks, kritisiert die Allmacht der Handwerkskammern und stellt das Zwei-Säulensysten Handwerkskammer/Innungen in Frage.

Hans-Wolff Graf ist Autor eines Buches über Korruption, Finanzberater und Initiator etlicher Projekte:
… Da masst sich jemand an…  Stellen Sie sich vor: Bei der IHK gibt es Lehrgänge, wie man die Selbstständigkeit begründet. Und das wird dann gehalten von Witzfiguren, die aus Angst vor der eigenen Selbstständigkeit Angestellte geworden sind. Verstehen Sie? Da redet ein Blinder von der Farbe, aber der Gesetzgeber schreibt das vor. …

Präsident des Gesamtverbandes des Sächsischen Handwerks kitisiert Handwerkskammer

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Viele Handwerker sind bestimmt anderer Meinung. Aber wie Hans Joseh Claesen / Vizepräsident der Handwerkskammer Düsseldorf, mit seinen zahlenden Mitgliedern umgeht, ist einfach niederträchtig und diskriminierend. Diese sogenannten Kümmerexistenzen abzuzocken, ja dafür sind sie gut genug. Den Zwangskammern ist es egal, von wem sie ihre Gelder eintreiben. Das hat mit einem ehrbaren Handwerk nichts zu tun. Ein ehrbarer Handwerker sollte sich von solchen Äusserungen strikt distanzieren.

Handwerkskammer diskriminiert Kammermitglieder

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.Anstatt „Made in Germany“ gilt bei der HWK  nur: „Made im Speck“

Lieber Leser,

bitte schauen Sie als interessierter Leser öfter auf dieser Seite vorbei. Sie wird noch mit Video-Beiträgen aktualisiert.

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Handwerks-Innungen formieren sich gegen den Kammerzwang   v. 01.05.2013

Handwerkskammer München – Innung kritisiert Handwerkskammer   v. 18.03.2013

Handwerksorganisationen lehnen Kammerzwang ab   v. 22.10.2012

Beiträge für Handwerker viel höher als für IHK-Mitglieder   v. 23.10.2012

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Mehr Videos finden Sie hier:

http://www.youtube.com/user/bffkspartakus

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LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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