Handwerkskammer Dessau: „Hardliner“ der Innung Dessau wollen an verkrusteten HWK-Strukturen festhalten


„… wer denn die Handwerkerschaft vertreten soll, wenn es keine Kammern mehr geben sollte. … „, Günter Schildhauer, der Obermeister der Wittenberger Metallinnung.
Dass das Ehrenamt allerdings Grundvoraussetzung für den Kammerzwang sei, dürfte eine Mär der Handwerkskammern sein und wurde auch auf den Dessauer Handwerkskammargesprächen  öffentlich widerlegt.
Einige „Hardliner der Kreishandwerkerschaft Dessau möchten offensichtlich am Kammerzwang und den verkrusteten Strukturen des Handwerks festhalten. Obwohl lt. Info KAMMERSPARTAKUS von der Veranstaltung am 19.10.2012 informiert –  in Dessau hatte es ein Dessauer Handwerksgespräch unter dem Titel „Zukunft Selbstverwaltung“ gegeben, zu dem der Bundesverband für freie Kammern und die Kreishandwerkerschaft Anhalt Dessau-Roßlau / Wittenberg eingeladen hatten und die sich gegen die Zwangsmitgliedschaft in den Handwerkskammern  positionierte – wurde, fühlen sich einige Obermeister übergangen und fordern nun den Rücktritt des Vorstands der Dessauer Kreishandwerkerschaft.
Mangelnde Transparenz lautet der Vorwurf.
„Es fehlt an Transparenz.“ Der Vorstand, insbesondere Kreishandwerksmeister Karl Krökel, habe zu viele Entscheidungen im Alleingang getroffen und die Handwerker davon nicht in Kenntnis gesetzt oder erst zu spät. „Wir brauchen mehr Versammlungen, um mehr Informationen zu bekommen und uns besser auszutauschen“, sagt Körting. „Wir müssen mehr miteinander reden, vor allem auch, weil durch die Fusion mit Wittenberg neue Dimensionen entstanden sind.“ Durch die fehlende Kommunikation leide die Arbeit, sagt Körting. „Wir fühlen uns nicht gut betreut und nicht gut vertreten.“ …
Günter Schildhauer, der Obermeister der Wittenberger Metallinnung bezieht das auch auf die Konfrontation zur Handwerkskammer.
Karl Krökel war Mitinitiator der Dessauer Handwerksgespräche,auf denen offen über den Kammerzwang, die „Allmacht der Handwerkskammern und deren mittelalterlichen, verkrusteten Strukturen diskutiert wurde.
Was den Vorwurf „mangelnder Transparenz“ angeht, der Karl Krökel offensichtlich vorgeworfen wird, kann von KAMMERSPARTAKUS nicht so recht nachvollzogen werden und ist auch dem Artikel auf mz-web.de nicht detailiert zu entnehmen.
„… Die Satzung der Kreishandwerkerschaft lasse einen Austritt der Innungen zu, versicherte Krökel. Die Handwerkskammer Halle erkläre dagegen die Zwangsmitgliedschaft der Innungen.“
.
.
Liegt doch der Verdacht recht nahe, dass die Handwerkskammer Halle ihre „Finger im Spiel“ hat. Jeder, der sich gegen die Allmacht der Handwerkskammern wendet wird als „Nestbeschmutzer“ geächtet. Es wäre nicht das erste Mal.
.
.

Demokratie ist für die Kammern ein Fremdwort.
Demokratische Wahlen? – Fehlanzeige !
Transparenz? – Fehlanzeige !
Kritische Fragen? – Unerwünscht !

.

.Anstatt „Made in Germany“ gilt bei der HWK  nur: „Made im Speck“

.

Nachlese zu den Dessauer Handwerksgesprächen in Bild und Ton – Teil I

Handwerksorganisationen lehnen Kammerzwang ab

Handwerkskammer Halle: Absolutistischer Kammerpräses bringt Innungen in Rage

Kampf gegen Handwerkskammer-Willkür

.

Karl Krökel, Kreishandwerksmeister und wie die Handwerksammern die Arbeit der Innungen behindern

.

Demokratische Handwerkskammerwahlen ???

.

Prof. Dr Kempen – Kammerwahlen rechtswidrig?

.

Prof. Dr Kempen – Rechenschaftspflicht der Kammern

.

.

LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

.

Logo Handwerkskammer

.

Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

.

Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

.



Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

  • Tischlermeister Michael Pramann

  • Bells-Restaurant – Bad Neuenahr

  • Stefan A. Duphorn wer – zu – wem

  • Hier ist noch Platz für Ihr Firmenlogo!

    Hier ist noch Platz für Ihr Firmenlogo!
  • Gernot Weyrich

  • Haustür-Aktion Michael Pramann

%d Bloggern gefällt das: