HWK Heilbronn – Handwerkspräsident Ulrich Bopp rechnet mit Wegfall der Zwangsmitgliedschaft


Unter der Überschrift „Kammer will Dienstleister“ werden berichtet die Heilbronner Stimme über die Vollversammlung der HWK Heilbronn. Der dortige Kammerpräsident rechnet mit dem Wegfall der Zwangsmitgliedschaft in den Kammern.

Auszug HEILBRONNER STIMME:

Präsident Ulrich Bopp will die Handwerkskammer Heilbronn-Franken konsequent von der Behörde zum Dienstleister umbauen. …

… Der Präsident will sich damit auch für einen möglichen Wegfall der „Pflichtmitgliedschaft“ in den Handwerkskammern wappnen. „Der Tag, an dem die Pflichtmitgliedschaft fällt, wird kommen“, prophezeite Bopp. Nur wenn sich die Kammern frühzeitig als Dienstleister positionieren, habe sie dereinst auch ohne Zwangsmitgliedschaft eine Existenzberechtigung. …

Zum vollständigen Artikel bitte  H I E R  klicken

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Zumal: Die Mitgliederversammlung von ZDH-Zert hat Ulrich Bopp, Präsident der Handwerkskammer Heilbronn-Franken, erneut zum Vorsitzenden des Vorstandes von ZDH-Zert sowie zum Aufsichtsratsvorsitzenden der ZDH-Zert GmbH gewählt. Bopp steht diesen Gremien seit 2009 vor und tritt nun seine zweite Amtsperiode an.

Bleibt fraglich, ob diese Botschafft auch in den „verkalkten“ Köpfen der oberen Kammerfuntionäre endlich ankommt:

Zuletzt äusserte sich Manfred Stather, Vorsitzender des baden-wüttembergischen Handwerks ( BWHT ) bis zum 24.11.2011, ähnlich zum Kammerzwang, mit den Worten:

Als Hindernis dafür betrachtet Stather die gegenwärtige Organisation des Handwerks, die auf zwei Säulen ruht: einerseits den Innungen undFachverbänden, andererseits den Handwerkskammern samt den Kreishandwerkerschaften. Dieser Dualismus, so sein Befund, sei „ein Relikt aus vergangener Zeit“ und habe seine „Berechtigung schon lange verloren“. Wenn das Handwerk eine starke Gemeinschaft bleiben wolle, müsse es sich von diesen „verkrusteten“ Strukturen verabschieden – und obendrein von einem alten, aber lieb gewonnenen Zopf: den „Zwangsmitgliedschaften
in Handwerkskammern“. So wie sich jeder einzelne Betrieb dem Markt stellen müsse, müssten sich KammernundInnungen künftigimWettbewerbumMitglieder bemühen.

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Am 24.11.2011 legte Stather auf Druck von Kammer-Funktionäre in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung sein Amt als Vorsitzender des baden-wüttembergischen Handwerks ( BWHT ) nieder.

Blender oder Realist?

Hans-Joseph Claessen, Vize-Präsident der Handwerkskammer Düsseldorf, welche auch nicht gerade vor Transparenz glänzt,  versprach schon am 18. Februar 2012 auf einer Veranstaltung, “Handwerkskammern demokratisieren!”, für Transparenz und Demokratie in den Handwerkskammern zu sorgen. Am 19.10.2012 bekräftigte Claesen auf den „Dessauer Handwerksgesprächen“ öffentlich, sich für Transparenz in den Handwerkskammern einzusetzen. Veröffentlichung der Geschäftsführergehälter, Aufwandsentschädigungen, etc. im Internet ( siehe Video unten ).
Geschehen ist bisher nichts.

Auf eine Anfrage per Mail vom 26.10.2012 von KAMMERSPARTAKUS an Herrn Claesen zu diesem Thema wurde bis heute nicht reagiert.

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Handwerksorganisationen lehnen Kammerzwang ab

Beiträge für Handwerker viel höher als für IHK-Mitglieder

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Handwerkskammer Vize-Präsident Claesen verspricht Transparenz und Offenlegung im Internet

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Handwerkskammer-Wahlen – Bewerber müssen mit Repressalien rechnen

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Demokratie ist für die Kammern ein Fremdwort.
Demokratische Wahlen? – Fehlanzeige !
Transparenz? – Fehlanzeige !
Kritische Fragen? – Unerwünscht !

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Anstatt „Made in Germany“ gilt bei der HWK  nur: „Made im Speck“

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LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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