Niedersachsen: Rechtsaufsicht lässt sich von Handwerkskammern vorführen


Es wird immer kurioser in BRD. Gesetzlich ist das Niedersächsische Wirtschaftsministerium, unter der Führung von Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP), die Rechtsaufsichtsbehörde über die berufsständischen Kammern in Niedersachsen. Das Wirtschaftsministerium hat die Kammern zu „kontrollieren“ und gegebenenfalls in die Schranken zu weisen.

Nun sind aber „Ungereimtheiten“ bei den Abrechnungen einiger Handwerkskammerpräsidenten an die Öffentlichkeit gelangt. Es wurden Tätigkeiten als Aufwandsentschädigungen abgerechnet, die wohl kaum der Interessensvertretung der zahlenden (Zwangs-)Mitglieder dienlich zu sein scheinen.  So sollen z. B. Weihnachtsfeiern, Spargelessen und gar 7,5 Stunden für die Beerdigung der eigenen Sekretärin  als Aufwandsentschädigungen abgerechnet worden sein.

Kennen Sie den Unterschied zwischen Handwerkskammern/Politikern und der Mafia?
Die Mafia hat  ´nen Ehrenkodex!

Wer nun erwartet, die Kammern zeigten auch nur ein Fünkchen Reue, sollte endlich auf den Boden der Realität zurück kehren.

Michael Koch, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, äusserte auf der am Montag, d. 10.12.2012 einberufenen Pressekonferenz wohl wahr Erschütterung. Allerdings nicht über die oben aufgeführten „falschen“ Abrechnungen. NEIN! Er warf der Rechtsaufsicht vor die Loyalität gegenüber den Handwerkskammern „schändlichst“ gebrochen zu haben.

Dieser Vorwurf scheint Wirtschaftsminister Jörg Bode offensichtlich dermassen in „Panik“ zu bringen, dass er sehr darin bestrebt ist, die „undichte Stelle“, auch in seinem Ministerium ausfindig zu machen. Konsequenzen hat offenbar der- oder diejenige eher zu befürchten, die gerechtfertigte Transparenz in Sachen Handwerkskammern bringen, als diejenigen, die „Mauscheleien“ zu verantworten haben. Wen wundert´s also, wenn deratige Fehltritte auch in die Rubrik Betrug eingeordnet werden.

Der Täter spielt das Opferlamm!

Aber die Kammern ziehen seit Jahren in Niedersachsen, wie im gesamten Kammerland, die Fäden und Wirtschaftsminister Bode (FDP) macht den „Hampelmann“.

Die Landesvertretung der Handwerkskammern fordert von Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) Aufklärung.

Sorge um das Ehrenamt

Bode handelt zurzeit mit den Handwerkskammern ein neues Eckpunkte-Papier für 2013 aus. In dem soll unter anderem festgelegt sein, dass für die ehrenamtliche Tätigkeit in Zukunft bis zu 20 Euro pro Stunde gezahlt werden. Zahlungen an die Präsidenten der Kammern werden zudem gedeckelt: Für ihren ehrenamtlichen Einsatz bekommen sie dann noch höchstens 19.000 Euro pro Jahr. Bisher lag der Höchstbetrag bei 40.000 Euro. „Es steht zu befürchten, dass nun eine Flucht aus dem Ehrenamt einsetzt“, sagte Kammerpräsident (HWK Braunschweig/Lüneburg/Stade ) Rolf Schneider. Nach seinen Schätzungen fehlt er durch den Aufwand für seine ehrenamtliche Kammeraufgabe etwa die Hälfte der Zeit in seinem Kleinbetrieb, den er leitet. „Der Aufwand für das Ehrenamt ist weitaus höher als die Entschädigung“, betonte er.  Quelle: Norddeutscher Rundfunk

.

Herr Schneider, niemand nimmt es Ihnen übel, wenn sie ihr „ehrenamtliches“ Präsidentenamt aufgeben. Es wird auch niemanden auffallen, wenn Sie sich ausschliesslich ihrem Friseur-Betrieb widmen. Niemand wird Sie oder einen ihrer Präsidenten-Kollegen in BRD auf der öffentlichen Bühne vermissen. Bleiben Sie zu Hause und sorgen für sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze Ihrer Mitarbeiter!

.

Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert

Handwerkskammer Hildesheim und die Transparenz-Lüge

Handwerkskammern “winden” sich aus der Verantwortung

.

LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

.

Logo Handwerkskammer

.

Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

.

Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

.

Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern

Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .

 
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

  • Tischlermeister Michael Pramann

  • Bells-Restaurant – Bad Neuenahr

  • Stefan A. Duphorn wer – zu – wem

  • Hier ist noch Platz für Ihr Firmenlogo!

    Hier ist noch Platz für Ihr Firmenlogo!
  • Gernot Weyrich

  • Haustür-Aktion Michael Pramann

%d Bloggern gefällt das: