Handwerkskammer Hildesheim: Der König ist tot. Es lebe der König – mit offenem Brief an die HWK


Am 14.12.2012 verkündigte die Handwerkskammer Hildesheim Hannoversche Allgemeine Zeitung-Reporter Karl Doeleke, dass das Präsidentenamt des Herrn Jürgen Herbst mit sofortiger Wirkung ruhe.

Jürgen Herbst hat zum 01.11.2008 sein Fleischereigeschäft in Einbeck aufgegeben. Somit wäre Herbst, wie auch jeder andere Handwerker auch, aus der Handwerksrolle zu streichen. Die Kammer und auch das damit verwickelte niedersächsische Wirtschaftsministerium gaukelten jedoch vor, Herbst führe einen Partyservice. Als Partyservice-Betreiber wäre Herbst jedoch der IHK zwangsangehörig. Zudem liess sich Herbst 2009 nochmals von der Vollversammlung als Präsident der Handwerkskammer wählen.

Aufruf zum Boykott Handwerkskammer-Beitrag 

Die Vollversammlungsmitglieder waren jedoch auch seit Jahren informiert und schwiegen bis heute zu dem Vorfall. Hier darf wohl ungeniert Vertrauensbruch gegenüber den zahlenden Mitgliedern manifestiert werden. Eine Untermauerung, dass die Vollversammlungsmitglieder, die übrigens neimals demokrstisch legitimiert sind, denn sie wurden in Hildesheim seit 1953, dem Bestehen der Handwerkskammern, nie und von niemanden gewählt.

Nun, nachdem die Hannoversche Allgemeine Zeitung ( HAZ ) den Handwerkskammerpräsidentenskandal aufgedeckt hat, wo es um „Falschabrechnungen“ der Präsidenten bei den Aufwandsentschädigungen kam – ein Präsident soll u. a.  7,5 Stunden für die Beerdigung seiner eigenen Sekretärin berechnet haben – muss Jürgen Herbst seinen Präsidentenstuhl räumen?

Ein Zufall?

KAMMERSPARTAKUS, in Person von Tischlermeister Michael Pramann macht schon seit 2009 öffentlich darauf aufmerksam. Gegen eine Wand rennend. Da ist es doch sehr überrascht, dass ferade zu diesem zeitpunkt der „Rücktritt“ erfolgt.

Oder soll Herbst und die Handwerkskammer aus der „Schusslinie“ genommen werden, um weiteren Schaden abzuwehren?

Herbst kassierte seit seiner Geschäftsaufgabe laut eigenen Angaben der Handwerkskammer Hildesheim über 75.000 RURO  an (illegalen) Aufwandsentschädigungen.

Die Sache dürfte noch nicht abgeschlossen sein. In enger Zusammenarbei mit dem Geschäftsführer des „Bundesverband für freie Kammern„, Kai Boeddinghaus, werden weitere Schritte überlegt, bzw. sind bereits eingeleitet worden.

Hier soll allerdings noch nichts vorweg genommen werden. KAMMERSPARTAKUS wird jedoch auch weiter berichten.

Zu Dir, leber Jürgen Herbst:

Die Zeit der Lachschnittchen sind nun für Dich vorbei. Nun kannst Du mit deinem Partyservice innovativ für deine Kunden kreieren.

Niemand jedoch, wird dich auf der öffentlichen Bühne vermissen. Mögen Dir noch viele dieser Statisten-Gilde Folgen.

Jürgen, Du wirst KAMMERSPARTAKUS und auch den interessierten Lesern fehlen. Du warst immer Anlass für  interessante Berichterstattung.

mach et joot, ming Jung!

Danke für die wunderschöne Zick

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„Nachruf“

Auf Wiedersehen, Jürgen Herbst

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bitte  H I E R anklicken Partyservice kein Gewerbe der HWO

Handwerkskammer Hildesheim – Eil-Meldung: Präsident Jürgen Herbst zurückgetreten  v. 04.01.2013

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 Zuspruch erreichte KAMMERSPARTAKUS aus Göttingen. bitte  H I E R  klicken. Zuspruch eines Handwerkers gegen den Kammerzwang

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Ist “Präsident” Jürgen Herbst 2010 noch als ( längst nicht mehr existierender ) Fleischerei-Familienbetrieb auf den Seiten der HWK Hildesheim aufzufinden – siehe  H I E R ist Herbst´s “Party-Service” 2011 überhaupt nicht mehr aufzufinden.  siehe Suchfunktion Handwerkersuche.

Seit 2011 ist ein Betrieb von Herbst auf den Seiten der Handwerkskammer überhaupt nicht mehr aufzufinden. Schon kurios

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Zu den Artikeln der HAZ:

Unregelmäßigkeiten werden geprüft  06.12.2012

Handwerkspräsidenten kassieren auffällig viel Geld

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Überzogene Entschädigungen  10.12.2012

Handwerkskammern wehren sich gegen Abrechnungsvorwürfe

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Sieg für den Kammerrebellen   15.12.2012

Präsident der Handwerkskammer lässt Amt ruhen

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Offener Brief an die Handwerkskammer Hildeheim

Wer wird denn nun die Nachfolge von Jürgen Herbst antreten? Etwa jemand aus der „Gilde“ der verkrusteten Vollversammlung, die ebenfalls als Interessenvertreter den ganzen Vorfall nicht nur verschwiegen, sondern gar unterstützt haben.
Es gibt mir zu denken, dass Herbst erst jetzt, nachdem der Artikel der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung über die Missstände der Handwerkskammerpräsidenten aufs Abstellgleis gestellt wurde.

Jürgen Herbst hat immerhin, kann man sich auf die Zahlen der Handwerkskammern Hildesheim verlassen, ca. 75.000 EURO „illegal“ kassiert. Die HWK Hildesheim scheint in einer schwierigen Situation.
In enger Zusammenarbeit mit dem Bundesverband für freie Kammern  ( BffK ) und deren Geschäftsführer Kai Boeddinghaus werden weitere Maßnahmen überlegt, bzw. sind schon eingeleitet worden. Es soll hier jedoch noch nichts vorweggenommen werden.

Was das Präsidentenamt betrifft, dafür habe ich stets ein „offenes Ohr“. Das wäre ein wirklich wahrer Anlass zum Großreinemachen in der Handwerkskammer Hildesheim. Als Vorreiter für ALLE Zwangskammern in BRD.

Aus dieser derzeit sehr „dubiosen“ Organisation eine moderne Handwerkskammer zu gestalten, dafür kann ich garantieren. Demokratisch und nach allen Seiten transparent. Schluss mit der Geheimniskrämerei.

Die Aufgaben auf die wahren wirklichen vom Staat übertragenden Aufgaben herunterzufahren. Dazu bedarf es nicht dieses derzeit aufgeblähten Wasserkopfes.

Das ist Grundlage für eine unkonventionelle Beitragssenkung.

Ziel ist die Abschaffung des Kammerzwangs in der Handwerkskammer Niedersachsen.

Michael Pramann

Tischlermeister

Borwelle 20

37632 Eschershausen

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LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Comments
2 Responses to “Handwerkskammer Hildesheim: Der König ist tot. Es lebe der König – mit offenem Brief an die HWK”
  1. HolgerGeh sagt:

    Natürlich kann man klagen.Das sollte auch geschehen,denn es existieren zu viele Gründe es nicht zu tun.Vorteilsnahme,Amtsanmaßung Verunglimpfung eines Ehrenamtes sind nur eine Kurzform.Die Kammer selbst muss sich mindestens den Vorwurf der Beihilfe gefallen lassen und das Ministerium hat auch schlechte Karten,wenn der Nachweis geführt werden kann,dass es seine Aufsichtspflicht vernachlässigt hat.Denn selbst Wikipedia sagt,dass ein Handwerkskammerpräsident einen laufenden Betrieb leitend vorweisen muss. Als Vizepräsidenten hat er jeweils einen Arbeitnehmer- und einen Arbeitgeberverter.Die Vollversammlung besteht zu 1/3 aus Arbeitnehmern. So meine ich das Ganze verstanden zu haben.Er ist insofern ein neutrales Organ welches sich um die Betriebe in Gänze mit ihren Mitarbeitern und Chefs zu deren Wohlergehen kümmern sollte.Und jetzt beginnt für mich die gedanklich sehr große Filztischdecke. Der Präsident der Handwerkskammer Dortmund Otto Kentzler ist Präsident des ZdH mit Sitz in Berlin und zugleich seit einem Jahr Vizepräsident des Arbeitgeberverbandes.Das ist nach meiner Meinung ein klassischer Interessenkonflikt und sollte ebenfalls juristisch überprüft werden.Kein anders Mitglied dieses Präsidiums ist erkennbar in solch einer Doppelrolle der Interessenvertretung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber dort vertreten.Aber der Fisch st….. Spruch ist bekannt. Ein Mitarbeiter einer Anwaltspraxis hätte mit Sicherheit lange zu tun, um die Kammern zu überprüfen und die Presse freut sich auch,wie ja jetzt endlich geschehen.Glück auf!

  2. K.-H. Becker sagt:

    Hallo Herr Pramann,

    Es müsste doch möglich sein, endlich einen solchen Strolch wegen Betruges anzuzeigen, wenn die Beweise vorliegen. Dann MUSS ein Staatsanwalt ermitteln und diesen Betrüger bestrafen. Es wäre ein toller Einstieg.

    Gruss KHB

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