Handwerkskammerpräsidenten-Skandal – Offener Brief an Jörg Bode, niedersächsischer Wirtschaftsminister


Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
           Wirtschaftsminister Jörg Bode ( persönlich )

Friedrichswall 1                                                                                                      Tel.: 05 11 / 12 – 0
30159 Hannover                                                                                                    Fax: 05 11 / 120 57 70
Mail: poststelle@mw.niedersachsen.de

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Offener Brief                 ( zusätz. Per E-Mail und Postweg )

Betr.: Skandal Handwerkspräsidenten und Ehrenamt 

Guten Tag Herr Wirtschaftsminister Bode,

endlich ist es an die Öffentlichkeit gelangt. Niedersächsische Handwerkskammerpräsidenten haben ihr Ehrenamt missbraucht. Und zwar in einer Art und Weise, die mich zur Weißglut bringt. Aufwandsentschädigungen für die Beerdigung der eigenen Sekretärin abzurechnen,…

Noch mehr allerdings bin ich über die Untätigkeit des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums als Aufsichtsbehörde, für das Sie, Herr Bode, die Verantwortung übernommen haben, mehr als erbost. Zumal die Handwerkskammern die Dreistigkeit besitzen als zu beaufsichtigende Behörde die Fäden zu ziehen und das Wirtschaftsministerium, also auch Sie, Herr Bode, zum Hampelmann degradieren.

Ich erwarte, gleichberechtigt als Zwangsmitglied der Handwerkskammer Hildesheim und auch als Steuerzahler, dass Sie unverzüglich Schritte einleiten die Namen der Betroffenen Präsidenten veröffentlichen, dafür sorgen, dass die Präsidenten ihres Amtes enthoben werden und die Aufwandsentschädigungen zurück gezahlt werden. Außerdem erwarte ich vom Wirtschaftsministerium die Einleitung eines Strafverfahrens wegen Veruntreuung, Betrug, persönlicher Vorteilsnahme, etc. einzuleiten.

Außerdem erwarte ich vom Wirtschaftsministerium endlich die Umsetzung der Dienstaufsichtspflicht. So wie bisher geschehen, ist das Wirtschaftsministerium die Abnick-Organisation der Handwerkskammern.

Auf die Punkte Veruntreuung und persönlicher Vorteilsnahme nehme ich auch in soweit Bezug, dass die Handwerkskammerpräsidenten Aufwandsentschädigungen abrechnen, die nicht den von der Politik übertragenden Aufgaben entsprechen.

So etwa: Ehrungen, sei es für langjährige Meistertätigkeiten, noch für Lehrlinge des Monats, etc. Auch Freisprechungen für Gesellen haben nichts mit Wirtschaftsinteressen der (Zwangs-)Mitglieder zu tun, sondern dienen lediglich der Selbstbeweihräucherung der Handwerkskammern und deren überflüssiger Funktionäre.

Außerdem ist dem Wirtschaftsministerium seit über vier Jahren bekannt, dass in Hildesheim ein illegaler Handwerkskammerpräsident agiert.

Jürgen Herbst hat zum 01.11.2008 sein Geschäft aufgegeben und ist seit diesem Zeitpunkt aus der Handwerksrolle zu streichen, was bis heute nicht geschehen ist.

Selbst als Partyservice-Betreiber hat Jürgen Herbst in der Handwerksrolle nichts zu suchen. Das ist im Leitfaden Handwerk/Handel/Dienstleistung/Industrie ( Stand 2010 ) so geregelt ( siehe Anlage ).

Partyservice ist kein Gewerbe der HWO. Selbst nicht einmal bei Zulieferung aus dem eigenen Betrieb. Der ja bei Herbst unstrittig seit 01.11.2008 nicht mehr existiert.

Seite 2/3

Herbst dürfte somit seit 01.11.2008 ungerechtfertigt Aufwandsentschädigungen in Höhe von über 75.000 EURO erhalten haben. Ein Schaden, der nicht nur den Zwangsmitgliedern, sondern insbesondere auch dem Steuerzahler entstanden ist. Ich verlange daher die umgehende Zwangseintreibung dieses Betrags von Jürgen Herbst.

Verrechnet z.B. ein/e Hartz IV-Empfänger die Miete die er/sie, selbst  mit einvernehmen des Vermieters, einbehält, weil er/sie den Vermieter z. B. betreut, so begeht der Hart IV Empfänger eine Straftat wegen unrechtmäßiger Bereicherung. Das hat nicht nur die Rückzahlung der gesamten Beträge zur Folge, sondern auch eine Verurteilung wegen Betrugs.

Daher, Herr Bode, erwarte ich nochmals als Steuerzahler und als Zwangsmitglied der Handwerkskammer Hildesheim, dass Sie unverzüglich strafrechtlich gegen die Handwerkskammern, bzw. deren Präsidenten einschreiten.

Dies ist zugleich ein offener Brief, den ich im Internet veröffentlicht habe.

Der Blog dürfte Ihnen bekannt sein

https://kammerspartakus.wordpress.com/2012/12/23/handwerkskammerprasidenten-skandal-offener-brief-an-jorg-bode-niedersachsischer-wirtschaftsminister/

Eine entsprechende Stellungnahme erwarte ich von Ihnen in Brief-Form spätestens bis zum 15.01.2013.

Beste Grüße,

Michael Pramann

Tischlermeister

Borwelle 20

37632 Eschershausen

Tel.: 0 55 34 / 999 881

Mobil.: 01 73 / 56 23 386

www.tischlermeister-pramann.de

Zur Anlage:  bitte  H I E R anklicken Partyservice kein Gewerbe der HWO

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Zum Original-Schreiben bitte  H I E R  klicken Offener Brief – Handwerkspräsidenten-Skandal-01

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Ist “Präsident” Jürgen Herbst 2010 noch als ( längst nicht mehr existierender ) Fleischerei-Familienbetrieb auf den Seiten der HWK Hildesheim aufzufinden – siehe  hierist Herbst´s “Party-Service” 2011 überhaupt nicht mehr aufzufinden.  siehe Suchfunktion Handwerkersuche.

Seit 2011 ist ein Betrieb von Herbst auf den Seiten der Handwerkskammer überhaupt nicht mehr aufzufinden. Schon kurios

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Hintergrund:

Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Handwerkskammer Hildesheim: Der König ist tot. Es lebe der König – mit offenem Brief an die HWK Hildesheim  v. 15.12.2012

Handwerkskammer Hildesheim und die Transparenz-Lüge       v. 09.12.2012

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Michael Pramann 23.07. 2010 Niedersächsisches Wirtschaftsministerium

Michael Pramann Wirtschaftsministerium Nds 13 08 2010

 Michael Pramann Kammerzwang Handwerkskammer Hildesheim 23.05.2010

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Niedersachsen-Sumpf

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Auf Wiedersehen, Jürgen Herbst

LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

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Logo Handwerkskammer

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Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

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Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

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Werden auch Sie FREIWILLIGES Mitglied im  Bundesverband für freie Kammern

Ohne Zusatzbeitrag und ohne Umlage! .

 
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Comments
One Response to “Handwerkskammerpräsidenten-Skandal – Offener Brief an Jörg Bode, niedersächsischer Wirtschaftsminister”
  1. K.-H. Becker sagt:

    Hallo Herr Praman, harter Tobak. Wenn das so stimmt, muss was rechtlich geschehen gegen diese Dreck… .

    Gruss KHB

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