Rücktritt des Präsidenten der Handwerkskammer Hildesheim – NDR1 Radio Niedersachsen – 04.01.2012 hören


Die Chance dafür ist gegeben. Dennoch ist wohl kaum ernsthaft damit zu rechnen. Am 04.12.2012 räumte der illegale Kammerpräsident Jürgen Herbst nach heftigen Vorwürfen über seine Legitimität nach über vierjähriger Amtszeit als Nichtinhaber eines Handwerksbetriebs, und somit gegen die Satzung verstoßend, seinen Sessel. Dies gab die Handwerkskammer in Hildesheim in einer am 04.01.2012 eilig einberufenen Pressekonferenz in den eigenen Räumen der Handwerkskammer bekannt.

Herbst gab seinen Rücktritt kurz und bündig, von einem Blatt Papier verlesend, ab und verließ anschließend kommentarlos den Raum.

Auf der Webseite der HWK Hildesheim ist bis heute (07.01.2012  15.26 Uhr ) noch keine Stellungnahme oder Berichterstattung des Vorfalls veröffentlicht.

.

Rücktritt des Präsidenten der Handwerkskammer Hildesheim – NDR1 – 04.01.2012

.

Handwerkskammer Hildesheim – Neues Zeitalter bei der Handwerkskammer nach “Abdankung” des Kammerpräsidenten? 07.04.2012

Bundesverband für freie Kammern – Heuchelei pur in der Handwerkskammer Hildesheim  07.01.2013

.

LügenBetrügen – Täuschen – Vertuschen

.

Logo Handwerkskammer

.

Handwerkskammerpräsidenten: 40.000 EURO extra als “Aufwandsentschädigung” für´s Ehrenamt kassiert  v. 08.12.2012

Niedersachsen: Handwerkskammerpräsident rechnet 7,5 Stunden Aufwandsentschädigung für die Teilnahme an Beerdigung eigener Sekretärin ab…   v. 12.05.2013

.

Die HandwerksKammern in BRD sind weder reformfähig, noch reformwillig. Daher gibt es nur eine Konsequenz: Abschaffung dieser dubiosen Organisationen. Die „verknöcherten“ Köpfe“ fachgerecht „entsorgt“. Wer eine handwerksähnliche Organisation wünscht, bitte auf Freiwilligkeit und nicht auf Kosten von Zwangsmitgliedschaften und auf Kosten der Steuerzahler. Die Selbstverwaltung in BRD hat versagt!

Umgehende Forderung bis dahin:

Absolute Transparenz der Kammern, Offenlegung sämtlicher Gehälter, Rückführung der Kammeraufgaben auf die vom Gesetzgeber übertragenden Aufgaben – also keine Selbsbeweihräucherungsveranstaltungen, Gartenfeste mit lukullischer Bewirtung, etc. mehr – was zur Kostenreduzierung und Beitragsbefreiung führt, die Innungen selbst entscheiden lassen, ob sie sich weiter dem Joch der Handwerkskammern unterziehen wollen, denn in den Innungen wird die tatsächliche Ausbildungsarbeit geleitet, etc ….  Ohne Steuermittelunterstützung und ohne Zwangsmitgliedschaft.

.

 

Advertisements
Comments
3 Responses to “Rücktritt des Präsidenten der Handwerkskammer Hildesheim – NDR1 Radio Niedersachsen – 04.01.2012 hören”
  1. U. Thiel sagt:

    Da habe ich in meiner Email vom 8. Januar wohl doch etwas zu viel von den Vorständer der Handwerkskammer Hildesheim Südniedersachsen erwartet. Herr Günter Ka… war wohl doch mit seinem eigenen Gehalt zu sehr beschäftigt um seine Verwaltungsaufgaben auch nur im Ansatz ordentlich zu erledigen. Nun ist nur noch Herr Garms dort tätig, mal sehen ob er aus seinen Fehlern lernt und nun zu arbeiten beginnt. Sehr interessant ist die Aussage, Herr Ka… wollte sich ja nicht bereichern, dabei war Herrn Ka… sehr wohl klar, das er aufgrund seiner Ausbildung nicht besser bezahlt werden kann.
    Zu Herrn Ka… hier der Bericht aus der Hildesheimer-Allgemeinen vom 6.12.2013:

    Gericht kippt Kündigung

    52-Jähriger erhöht sein Gehalt um 1500 Euro / Richterin: keine Bereicherungsabsicht

    Hildesheim (mb). Ein langjähriger Verwaltungsleiter der Handwerkskammer
    Hildesheim-Südniedersachsen hatte für sich selbst einen Arbeitsvertrag verfasst,
    mit dem sein Bruttogehalt schlagartig um 1500 Euro monatlich stieg. Erst zehn Jahre
    später monierte die Kammer dieses Papier und kündigte dem Mann fristlos. Gegen
    diese Kündigung setzte der sich vor dem Hildesheimer Arbeitsgericht nun
    aber erfolgreich zur Wehr.
    Ursprünglich sei der Verwaltungsleiter, der für den Finanzbereich der Kammer
    zuständig war, verbeamtet gewesen, erläutert die Hauptgeschäftsführerin der
    Handwerkskammer, Ina-Maria Heidmann. „Im Jahre 2002 hat er festgestellt,
    dass er aufgrund seiner fachlichen Qualifikation über eine Beamtenbesoldung von
    A11 nicht hinauskommen kann.“ Schließlich habe der Mann keine akademische
    Ausbildung. Deshalb habe er beantragt, aus dem Beamtenverhältnis entlassen zu
    werden. Gleichzeitig habe er für sich selbst einen Arbeitsvertrag ausgearbeitet,
    der einer Höhergruppierung analog einer Beamtenbesoldung von A15 entsprach.
    „Das entspricht also letztendlich dem Unterschied des Gehaltes eines einfachen
    Lehrers und eines Schuldirektors am Gymnasium“, rechnet die Hauptgeschäftsführerin
    vor. Außerdem habe der Mann sich noch Beihilfen gewährt. Sie selbst, sagt Heidmann,
    sei erst in diesem Jahr durch eine Routineüberprüfung auf den fragwürdigen Arbeitsvertrag
    aufmerksam geworden.
    Die Hannoveraner Anwältin der Kammer, Dr. Jennifer Rasche, beantragte daher
    die Abweisung der Klage des 52-Jährigen gegen seine Kündigung. Durch sein
    Gehaltsplus von monatlich knapp 1500 Euro habe er während der vergangenen
    Jahre 190 000 Euro zu viel kassiert. Hinzu kämen 170 000 Euro für Pensionsrückstellungen.
    Der Vorstand der Handwerkskammer, der den Arbeitsvertrag damals abgesegnet
    hatte, habe die Tücken des Vertrages nicht ohne weiteres erkennen können.
    „Da sitzen ja keine Juristen, sondern Handwerker“, betonte die Anwältin. Die
    hätten sich darauf verlassen müssen, dass die damalige Hauptgeschäftsführerin,
    Jutta Schwarzer, und der Verwaltungsleiter selbst ihnen einen ordentlichen Vertrag
    vorlegen. Die Kündigung vom 23.August sei also wirksam.
    Der Hannoveraner Anwalt des Klägers, Kai Schulz-Koffka, sah dies erwartungsgemäß
    anders. Er stellte zunächst fest, dass es überhaupt keinen Vorstandsbeschluss
    der Handwerkskammer zur Kündigung seines Mandanten gebe. Im Übrigen
    sei der Kammer kein Schaden entstanden. Im Gegenteil: Sie habe bei dem
    beamtenrechtsähnlichen Vertrag rund 371 000 Euro für nicht abgeführte Sozialversicherungsbeiträge gespart. Ein pflichtwidriges Verhalten seines Mandanten könne er beim besten Willen nicht erkennen. Eine Pflichtverletzung und eine ungerechtfertigte Bereicherungsabsicht des Klägers konnte die Vorsitzende Richterin der zweiten Kammer des Arbeitsgerichts, Angelika Quentin, ebenfalls nicht erkennen. „Schließlich hat der Vorstand der
    Handwerkskammer seinerzeit ja den Vertrag gebilligt“, stellte sie fest. Rasche will sich nun in aller Ruhe die schriftliche Begründung des Urteils anschauen. „Die werden wir spätestens in drei Wochen bekommen“, sagte sie. Danach habe die Handwerkskammer immer noch einen Monat Zeit, um beim Landesarbeitsgericht in die Berufung zu gehen. Der Präsident der Handwerkskammer, Delfino Roman, bedauert diese juristische Auseinandersetzung. „Andererseits geht es hier um 1000 Grundbeiträge von jeweils 180 Euro für meine Handwerker,
    und ich weiß nicht, wie ich denen dies sonst erklären soll.“ Dieser Meinung ist auch Heidmann. „Die Kündigung war
    kein einfacher Schritt für uns, doch wir betreuen ja schließlich fremde Gelder und stehen für 8000 Betriebe ein.“

  2. HolgerGeh sagt:

    Die intensiven Bemühungen von Kammerspartakus und vielen anderen Lesern scheinen erste Früchte zu tragen.Das kann aber nur perspektivisch flächendeckend geschehen.Die Kammern müssen durch öffentliche Organe besser kontrolliert und geführt werden,.Ehrenämter sollten politisch neutral besetzt werden und nicht einer Beschaffungsorganisation für hochdotierte Aufsichtsratspöstchen gleichen.Wie man im Spiegel lesen kann,scheinen ja nunmehr endlich einige Verbandspräsidenten den Rückzug antreten zu wollen.Man kann ruhig davon ausgehen,dass Kammerspartakus nicht nur in Kammern,sondern auch in Ministerien gelesen wird.Ich bin einfach hoffnungsfroh dass die entsprechenden Kontrollfunktionen der Länder und des Bundes verstärkt auf die Kammertätigkeiten achten werden.Potentielle Verschwendungsorgien können wir uns dort mit unseren hart verdienten Geldern ebenso wenig leisten wie die kabarettreifen Baubemühungen in Berlin,Stuttgart,Hamburg und München.Glück auf!

  3. U. Thiel sagt:

    Ich hoffe das in dieser Kammer auch die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, Herr Herbst hat sich ja nicht selber gewählt und auch das Geld wude ihm von der Verwaltung überwiesen. Wenn die neue HGF das Problem geerbt hat dann gibt es ja noch den GF Garms und die Herren in der Verwaltung, die für die Kostenkontrolle zuständig sind wie Herrn Kaune. Diese sollten sich doch auch mal über ihre Tätigkeiten gedanken machen.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

  • Tischlermeister Michael Pramann

  • Bells-Restaurant – Bad Neuenahr

  • Stefan A. Duphorn wer – zu – wem

  • Hier ist noch Platz für Ihr Firmenlogo!

    Hier ist noch Platz für Ihr Firmenlogo!
  • Gernot Weyrich

  • Haustür-Aktion Michael Pramann

%d Bloggern gefällt das: